Filderstadt (ots) -
Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens hatte die DRF Luftrettung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab heute startet die DRF Luftrettung vom Airport Lahr aus mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor unter dem Funkrufnamen "Christoph Ortenau".
"Christoph Ortenau meldet sich einsatzbereit" heißt es heute morgen zum ersten Mal an der neuen Luftrettungsstation in Lahr. Jan Kury, Stationsleiter und Notfallsanitäter in Lahr, blickt mit Spannung auf die Arbeit der neuen Station: "Wir freuen uns, jetzt mit unserer hochmodernen Maschine und unserem Know-How als wichtiger Baustein in der umfassenden notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in der Region bereit zu stehen. Besonders wichtig ist uns dabei die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern in der Region, unter anderem den Leitstellen, Kliniken, dem bodengebundenen Rettungsdienst oder auch den Feuerwehren, um nur einige zu nennen. Denn eines steht fest: Menschenleben retten ist Teamarbeit."
Zur Inbetriebnahme des Rettungshubschraubers betont Landrat Thorsten Erny: "Mit Christoph Ortenau stärken wir die medizinische Notfallversorgung im Ortenaukreis und in der gesamten Region. Künftig verfügen wir über eine optimale Versorgung am Boden wie auch in der Luft. Ich freue mich, dass wir mit der DRF Luftrettung einen hochprofessionellen Betreiber gewinnen konnten und unser Ortenau Klinikum seine hohe fachliche Kompetenz durch die Besetzung mit Notärzten einbringt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Land, Rettungsdienst, DRF Luftrettung und Ortenau Klinikum ist ein großer Gewinn für die Menschen in unserer Region. Mein besonderer Dank gilt dem Land für die sorgfältige Planung und die Entscheidung, den Rettungshubschrauber in der Ortenau zu stationieren."
Für Primär- und Sekundäreinsätze alarmierbar
Mit dem Aufbau der neuen Station hat das Land Baden-Württemberg ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Luftrettung und eine schnelle, professionelle und flächendeckende Notfallversorgung aus der Luft gesetzt. Ein zentrales Merkmal des neuen Standorts ist der Dual-Use-Betrieb: Christoph Ortenau steht sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung. Dadurch wird eine hohe Einsatzverfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung in der gesamten Region gewährleistet. Der Einsatz von Christoph Ortenau trägt in der Notfallrettung bereits ab der ersten Minute der Notfallversorgung am Einsatzort dazu bei, Patienten bestmögliche Genesungs- und Überlebenschancen zu sichern.
Christoph Ortenau
Christoph Ortenau ist täglich von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten im Einsatz. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht die Besatzung in maximal 15 Flugminuten. Darüber hinaus führt er Intensivtransporte zwischen Kliniken durch - auch überregional. Die Besatzung setzt sich aus Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung sowie Notärzten aus dem Department Notfallmedizin des Ortenau Klinikums zusammen. Bis zur Fertigstellung des modernen Neubaus wurde eine Interimsinfrastruktur eingerichtet, um den Betrieb zum vorgesehenen Leistungsbeginn reibungslos zu ermöglichen. Ausgestattet mit einem Glascockpit, Vier-Achsen-Autopilot, Anti-Kollisions-System, Wetterradar sowie modernster Medizintechnik, bietet der in Lahr eingesetzte Hubschraubertyp H145 mit Fünfblattrotor beste Voraussetzungen für anspruchsvolle Einsätze.
Über die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 33 Stationen an 31 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An 13 der Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten einsatzbereit. An fünf Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 36.407 Einsätze im Jahr 2025. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Unterstützen Sie uns und werden auch Sie Mitglied. Weitere Informationen finden Sie unter www.foerderverein-drf-luftrettung.de.
Pressekontakt:
DRF Luftrettung
Rita-Maiburg-Straße 2
D-70794 Filderstadt
presse@drf-luftrettung.de
Stefanie Kapp
Tel. +49 711 70072205
presse@drf-luftrettung.de
Original-Content von: DRF Luftrettung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/60539/6247771
Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens hatte die DRF Luftrettung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab heute startet die DRF Luftrettung vom Airport Lahr aus mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor unter dem Funkrufnamen "Christoph Ortenau".
"Christoph Ortenau meldet sich einsatzbereit" heißt es heute morgen zum ersten Mal an der neuen Luftrettungsstation in Lahr. Jan Kury, Stationsleiter und Notfallsanitäter in Lahr, blickt mit Spannung auf die Arbeit der neuen Station: "Wir freuen uns, jetzt mit unserer hochmodernen Maschine und unserem Know-How als wichtiger Baustein in der umfassenden notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in der Region bereit zu stehen. Besonders wichtig ist uns dabei die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern in der Region, unter anderem den Leitstellen, Kliniken, dem bodengebundenen Rettungsdienst oder auch den Feuerwehren, um nur einige zu nennen. Denn eines steht fest: Menschenleben retten ist Teamarbeit."
Zur Inbetriebnahme des Rettungshubschraubers betont Landrat Thorsten Erny: "Mit Christoph Ortenau stärken wir die medizinische Notfallversorgung im Ortenaukreis und in der gesamten Region. Künftig verfügen wir über eine optimale Versorgung am Boden wie auch in der Luft. Ich freue mich, dass wir mit der DRF Luftrettung einen hochprofessionellen Betreiber gewinnen konnten und unser Ortenau Klinikum seine hohe fachliche Kompetenz durch die Besetzung mit Notärzten einbringt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Land, Rettungsdienst, DRF Luftrettung und Ortenau Klinikum ist ein großer Gewinn für die Menschen in unserer Region. Mein besonderer Dank gilt dem Land für die sorgfältige Planung und die Entscheidung, den Rettungshubschrauber in der Ortenau zu stationieren."
Für Primär- und Sekundäreinsätze alarmierbar
Mit dem Aufbau der neuen Station hat das Land Baden-Württemberg ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Luftrettung und eine schnelle, professionelle und flächendeckende Notfallversorgung aus der Luft gesetzt. Ein zentrales Merkmal des neuen Standorts ist der Dual-Use-Betrieb: Christoph Ortenau steht sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung. Dadurch wird eine hohe Einsatzverfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung in der gesamten Region gewährleistet. Der Einsatz von Christoph Ortenau trägt in der Notfallrettung bereits ab der ersten Minute der Notfallversorgung am Einsatzort dazu bei, Patienten bestmögliche Genesungs- und Überlebenschancen zu sichern.
Christoph Ortenau
Christoph Ortenau ist täglich von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten im Einsatz. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht die Besatzung in maximal 15 Flugminuten. Darüber hinaus führt er Intensivtransporte zwischen Kliniken durch - auch überregional. Die Besatzung setzt sich aus Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung sowie Notärzten aus dem Department Notfallmedizin des Ortenau Klinikums zusammen. Bis zur Fertigstellung des modernen Neubaus wurde eine Interimsinfrastruktur eingerichtet, um den Betrieb zum vorgesehenen Leistungsbeginn reibungslos zu ermöglichen. Ausgestattet mit einem Glascockpit, Vier-Achsen-Autopilot, Anti-Kollisions-System, Wetterradar sowie modernster Medizintechnik, bietet der in Lahr eingesetzte Hubschraubertyp H145 mit Fünfblattrotor beste Voraussetzungen für anspruchsvolle Einsätze.
Über die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 33 Stationen an 31 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An 13 der Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten einsatzbereit. An fünf Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 36.407 Einsätze im Jahr 2025. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Unterstützen Sie uns und werden auch Sie Mitglied. Weitere Informationen finden Sie unter www.foerderverein-drf-luftrettung.de.
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