Hamburg (www.anleihencheck.de) - Die Eskalation im Nahen Osten hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte und die Weltwirtschaft, so Dr. Felix Schmidt, Leitender Volkswirt bei Berenberg im monatlichen "Volkswirtschaft Catch UpCatch Up".Normalerweise werde ein Fünftel der globalen Öl- und Gasnachfrage durch die Straße von Hormus verschifft, die jetzt jedoch nahezu komplett geschlossen sei. Die Energiepreise seien daher seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sehr stark angestiegen. Der Preis für Brent-Öl liege mehr als 60 Prozent über dem Niveau von kurz vor Kriegsausbruch und der Gaspreis für den europäischen Markt habe sich sogar um etwa 70 Prozent erhöht. Diese gestiegenen Energiepreise ließen die Inflation in der Eurozone steigen und trübten die Wachstumsaussichten ein. Für die Europäische Zentralbank ergebe sich daraus eine schwierige Situation. Steigende Inflationsraten verlangten nach einer strafferen Geldpolitik, während eine sich abschwächende Konjunkturdynamik eine lockere Geldpolitik erfordern würde. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de

