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MÄRKTE USA/Hoffnung auf baldiges Kriegsende trägt Börse weiter nach oben

DJ MÄRKTE USA/Hoffnung auf baldiges Kriegsende trägt Börse weiter nach oben

DOW JONES--Die "Trump-Rally" trägt die US-Börsen am Mittwoch noch ein Stückchen weiter nach oben. Kurz nach der Startglocke gewinnt der Dow-Jones-Index 0,4 Prozent auf 46.508 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,5 Prozent und der Nasdaq-Composite um 0,7 Prozent. Mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs hatte die Wall Street bereits am Vortag mit deutlichen Aufschlägen geschlossen. Laut US-Präsident Donald Trump könnten die US-Streitkräfte den Iran in zwei bis drei Wochen verlassen.

Sein Ziel, die nukleare Bedrohung des Landes zu beseitigen, sei erreicht worden. Der Präsident sagte, die USA brauchten kein Abkommen mit dem Iran, um sich aus dem Land zurückzuziehen. Trump wird in der Nacht zum Donnerstag zudem eine Rede zum Iran-Krieg halten. Laut Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wird es sich um eine "wichtige Rede" handeln. Sie ist für Donnerstag um 3.00 Uhr MESZ angesetzt.

"Wenn man das Gesamtbild betrachtet, ist es eindeutig noch zu früh, um schon jetzt 'Entwarnung' zu geben. Marktteilnehmer werden konkrete Fortschritte in Richtung Deeskalation sehen wollen, und nicht nur positiv klingende Rhetorik, bevor sie das Risikoniveau wesentlich erhöhen", warnt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone vor übertriebener Euphorie.

Die bestehende Skepsis kann man auch an der Ölpreisentwicklung ablesen. Der marktführende Kontrakt für Brent rutscht im Verlauf deutlicher unter die Marke von 100 Dollar, notiert aktuell aber nur noch 2,9 Prozent im Minus bei 100,92 Dollar je Barrel. Allerdings war der am Vortag ausgelaufene Mai-Kontrakt zuletzt mit über 118 Dollar gehandelt worden. Wie das Wall Street Journal berichtet, bereiten sich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) darauf vor, den USA und anderen Verbündeten zu helfen, die Straße von Hormus mit Gewalt zu öffnen.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt um 1 Basispunkt auf 4,32 Prozent. Die Hoffnungen auf eine Beruhigung bei den Ölpreisen und in der Folge bei den Inflationserwartungen bremsen die Renditen. Allerdings bleibt die Wiederöffnung der Straße von Hormus für eine längerfristige Beruhigung entscheidend.

Eine Wiedereröffnung wäre wahrscheinlich erforderlich, um stärkere Verluste des Dollar auszulösen, mutmaßt ING-Analyst Francesco Pesole. "Wir sind der Meinung, dass mehr Klarheit und ein Zeitplan für eine Wiederöffnung der Straße eine notwendige Bedingung dafür sind, dass der Dollar-Index wieder auf die Tiefststände vom 23. März zurückfällt", so Pesole.

Doch büßt der Dollar-Index mit den Deeskalationssignalen schon jetzt 0,5 Prozent ein - der Greenback verliert an Zuspruch als "sicherer Anlegerhafen". Gold profitiert von sinkenden Marktzinsen und der Dollar-Schwäche, die Feinunze verteuert sich um 1,6 Prozent.

Die Konjunkturdaten des Tages setzen vor dem geopolitischen Hintergrund kaum Impulse. Dem ADP-Arbeitsmarktbericht zufolge wurden im März im privaten Sektor 62.000 Stellen geschaffen, während Volkswirte im Schnitt mit 39.000 gerechnet hatten. Der Einzelhandelsumsatz stieg im Februar um 0,6 Prozent und lag damit leicht über der Konsensprognose von 0,5 Prozent. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes erreichte im März in zweiter Lesung einen Stand von 52,3 Punkten, hier war ein Anstieg auf 52,4 von 51,2 im Vormonat prognostiziert worden. Etwas später folgen noch der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes für März und die Lagerbestände aus dem Januar.

Unter den Einzelwerten knickt die Nike-Aktie um 13,4 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hat im dritten Geschäftsquartal einen niedrigeren Gewinn verzeichnet, da die Umsätze in China weiter zurückgingen. Der Konzern erwartet zudem bis Ende 2026 einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Für das laufende vierte Geschäftsquartal werde ein Rückgang von 2 bis 4 Prozent erwartet. Analysten hatten einen Anstieg von 1,9 Prozent prognostiziert.

Für die Microsoft-Aktie geht es um 0,3 Prozent nach unten - der Konzern will bis 2029 insgesamt 5,5 Milliarden US-Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Singapur investieren, da die Nachfrage nach KI-Kompetenzen und Rechenleistung in dem Stadtstaat weiter wächst.

RH brechen um 19,4 Prozent ein, der Heimausstatter verschreckt mit schwachen Viertquartalszahlen unter Markterwartung - belastet durch Zölle und schlechtes Wetter. NCino springen um 12,8 Prozent nach oben, der Entwickler von Bankensoftware überzeugt mit starken Viertquartalszahlen und einem eben solchen Ausblick. Beyond Meat sinken um 8,3 Prozent, der Fleischersatzanbieter verbuchte gesunkene Viertquartalsumsätze und teilte Verzögerungen beim Jahresbericht aufgrund von Schwächen der internen Kontrolle über die Finanzberichterstattung mit.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.508,03  +0,4  +166,52    46.341,51 
S&P-500     6.558,12  +0,5   +29,60    6.528,52 
NASDAQ Comp  21.743,34  +0,7  +152,71    21.590,63 
NASDAQ 100   23.891,01  +0,6  +150,82    23.740,19 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,79 -0,00    3,81      3,74 
5 Jahre       3,95 +0,00    3,97      3,88 
10 Jahre      4,32 +0,01    4,33      4,26 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:20 Uhr 
EUR/USD      1,1616  +0,6   0,0064     1,1552     1,1531 
EUR/JPY      184,13  +0,4   0,7700     183,36    183,2200 
EUR/CHF      0,9197  -0,4  -0,0036     0,9233     0,9248 
EUR/GBP      0,8724  -0,1  -0,0008     0,8732     0,8725 
USD/JPY      158,55  -0,1  -0,1600     158,71    158,9500 
GBP/USD      1,3311  +0,7   0,0089     1,3222     1,3209 
USD/CNY      6,8746  -0,3  -0,0234     6,8980     6,8980 
USD/CNH      6,8784  -0,1  -0,0087     6,8871     6,9008 
AUS/USD      0,6945  +0,7   0,0045      0,69     0,6861 
Bitcoin/USD  67.963,56  -0,3  -231,99    68.195,55   67.093,52 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     99,30  -2,1   -2,08     101,38 
Brent/ICE     100,92  -2,9   -3,05     103,97 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.745,89  +1,6   76,33    4.669,56 
Silber       74,85  -0,3   -0,26      75,11 
Platin     1.950,52  +0,1    1,73    1.948,79 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/hab

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April 01, 2026 09:56 ET (13:56 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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