Kommentar von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe Aber wir sollten ehrlich bleiben: Ein neuer, staatlicher Projektentwickler allein wird die strukturellen Probleme im Wohnungsbau nicht lösen. Es braucht mutige Reformen. Denn auch eine staatliche Wohnbaugesellschaft steht vor den gleichen Herausforderungen wie alle anderen:
Bezahlbarer Wohnraum wird nur dann entstehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen - unabhängig davon, wer baut. Es braucht schnellere Verfahren, verlässliche Förderungen, Anreize für Fachkräfte und echte Entlastung bei Baukosten, Bürokratie und Regulierung. Ob Bürokratieabbau durch mehr Staat gelingt, ist zumindest fraglich. Was es auch braucht: Vertrauen in die Privatwirtschaft. Der Staat ist nicht der beste Bauherr. Er kann - und muss - Impulse setzen, auch für sozialen Wohnungsbau. Die Umsetzung jedoch sollte in der Privatwirtschaft verantwortet werden. Dort finden wir gewachsene Kompetenz, die es braucht, um auch komplexe Projekte effizient in die Tat umzusetzen. Zu einer echten Lösung finden wir nur, wenn alle - Politik, Kommunen, Bauwirtschaft, Finanzierer und Investoren - an einem Strang ziehen, ihre eigene Expertise einbringen und den Willen zeigen, eingefahrene, ineffiziente Strukturen aufzubrechen. Emittent/Herausgeber: Bilthouse GmbH Schlagwort(e): Immobilien Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
