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MÄRKTE USA/Wall Street nach Trump-Aussagen zu Iran schwach erwartet

DJ MÄRKTE USA/Wall Street nach Trump-Aussagen zu Iran schwach erwartet

DOW JONES--US-Präsident Donald Trump bestimmt weiter die Schlagzeilen und das Geschehen an der Wall Street. Belastet von der mit Enttäuschung aufgenommenen Trump-Rede zum Iran-Krieg deutet der Aktienterminmarkt am Donnerstag auf einen sehr schwachen Handelsbeginn am Kassamarkt an. Der US-Präsident machte Hoffnungen auf ein rasches Ende des Nahostkrieges zunichte. Trump wiederholte, dass der Krieg gegen Iran kurz vor dem Ende stehe und nannte erneut ein Zeitfenster von zwei bis drei Wochen. Zugleich drohte er aber auch mit neuen harten Schlägen gegen den Iran. Während die Aktien-Futures nachgeben, steigen Notierungen für Erdöl und den Fluchthafen Dollar.

"Die Marktstimmung hat sich über Nacht verschlechtert", sagt Ökonom Peter Sidorov von der Deutschen Bank. Trumps Rede "lieferte wenig bis gar nichts Neues zu potenziellen Zeitplänen oder Bedingungen für die Beendigung der Feindseligkeiten gegen den Iran (...). Es gab kein Signal, dass die USA einen unmittelbaren Ausweg aus dem Krieg suchen", fügt er hinzu.

Mit den Ölpreisen geht es kräftig nach oben. Die Trump-Aussagen schürten die Sorgen vor Versorgungsunterbrechungen, so Teilnehmer. Trump habe zwar im Allgemeinen seine Äußerungen wiederholt, dass der Krieg in einigen Wochen enden werde, aber der militärische Zeitplan sei nicht der wirtschaftliche, meint Chefökonom Ryan Sweet von Oxford Economics. Das Hauptrisiko stelle die Straße von Hormus dar, und Trumps Rede habe jegliche Klarheit - oder einen Plan - zur Wiedereröffnung vermissen lassen. Das werde den Aufwärtsdruck auf den Ölpreis aufrechterhalten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent steigt um 8,1 Prozent auf 109,37 Dollar.

Der Dollar gewinnt mit dem Stimmungsumschwung wieder an Attraktivität als vermeintlich sicherer Hafen in Krisenzeiten - der Dollar-Index steigt um 0,5 Prozent. Mit anziehenden Ölpreisen steigen auch wieder die Inflationssorgen und mit ihnen Zinserhöhungsspekulationen. Am Anleihemarkt steigt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 3 Basispunkte auf 4,35 Prozent. Der am Freitag anstehende US-Arbeitsmarktbericht könne ein entscheidender Katalysator für die Renditen und Dollar sein, mutmaßt Analyst Zaheer Anwari vom Revacy Fund. Ein stärker als erwartet ausfallendes Beschäftigungswachstum könne dazu führen, dass die Märkte ein höheres Risiko von US-Zinserhöhungen einpreisten. Der Goldpreis gibt mit festem Dollar und anziehenden Marktzinsen 2,7 Prozent ab.

Die am Berichtstag anstehenden US-Konjunkturdaten dürften angesichts der Dominanz des Krieges kaum einen Impuls liefern. Veröffentlich werden die wöchentlichen Erstanträge und die Handelsbilanz für Februar.

Bei den Einzelwerten zeigen sich die Aktien von US-Fluggesellschaften mit Abgaben. Die Sorgen vor einer weiteren Eskalation des Iran-Kriegs und die deutlich anziehenden Ölpreise belasten. Delta Air Lines fallen vorbörslich um 4,5 Prozent und United Airlines büßen 5,3 Prozent ein. Dagegen legen die Aktien von Exxon Mobil und Occidental Petroleum mit den kräftig anziehenden Ölpreisen deutlich zu.

Globalstar springen um 13,7 Prozent nach oben, laut Financial Times befindet sich Amazon (-2,5%) in Gesprächen über eine Übernahme des Satellitenbetreibers. Die Aktien des konkurrierenden Satellitenunternehmens Iridium Communications legen um 1,8 Prozent zu. Penguin Solutions steigen um 8,7 Prozent nach besser als gedacht ausgefallenen Zweitquartalszahlen des Herstellers von KI-Computing-Infrastruktur. Die Gesellschaft hob zudem den Ausblick an.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,82 +0,02    3,87      3,79 
5 Jahre       3,98 +0,02    4,02      3,94 
10 Jahre      4,35 +0,03    4,39      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:30 Uhr 
EUR/USD      1,1524  -0,6  -0,0064     1,1588     1,1605 
EUR/JPY      183,96  +0,0   0,0100     183,95    184,0700 
EUR/CHF      0,921  +0,1   0,0007     0,9203     0,9214 
EUR/GBP      0,8721  +0,2   0,0013     0,8708     0,8714 
USD/JPY      159,64  +0,5   0,8600     158,78    158,6600 
GBP/USD      1,3212  -0,7  -0,0092     1,3304     1,3316 
USD/CNY      6,8962  +0,4   0,0242     6,8720     6,8720 
USD/CNH      6,8973  +0,3   0,0216     6,8757     6,8770 
AUS/USD      0,6876  -0,7  -0,0050     0,6926     0,6933 
Bitcoin/USD  66.109,74  -3,0 -2.068,98    68.178,72   68.652,62 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     109,56  +9,4    9,44     100,12 
Brent/ICE     109,37  +8,1    8,21     101,16 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.628,09  -2,7  -129,21    4.757,30 
Silber       70,87  -5,7   -4,25      75,12 
Platin     1.917,93  -2,3   -45,73    1.963,66 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mpt

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April 02, 2026 08:32 ET (12:32 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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