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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Hoffnung auf iranisches Einlenken lindert Verkaufsdruck

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Hoffnung auf iranisches Einlenken lindert Verkaufsdruck

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben sich mit Verlusten in das lange Osterwochenende verabschiedet, aber deutlich erholt von ihren Tagestiefs. Taktgeber waren weiter Aussagen zum Iran-Krieg, die das Ausmaß der Risikobereitschaft der Anleger bestimmen. US-Präsident Donald Trump signalisierte in seiner mit Spannung erwarteten Rede weitere Militärschläge gegen den Iran, was die Befürchtung von Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten neu entfachte und den Appetit auf Risikoanlagen dämpfte. Damit drehten sich die Bewegungen vom Vortag wieder um, Aktien und Anleihen verloren deutlich, während Öl stark zulegte. Im späten Handel am Donnerstag kursierte dann eine Meldung, wonach der Iran an einer Einigung über die Straße von Hormus arbeitet, die Teheran aktuell blockiert. Daraufhin verringerten die Kurse ihre Verluste.

Der DAX fiel um 0,6 Prozent auf 23.168 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss 0,7 Prozent im Minus bei 5.693 Punkten. Öl der Sorte Brent wurde zum Ende des europäisch dominierten Handels 6,6 Prozent höher bei 107,88 Dollar je Barrel gehandelt. Die Anleihen erholten sich im späten Verlauf ebenfalls von anfänglichen Verlusten. Die Renditen kamen zurück, nachdem sie zuvor von den erneut gestiegenen Inflationsrisiko nach oben getrieben worden waren. Vor dem langen Osterwochenende und mit dem Schlagzeilenrisiko vor Augen dürften Anleger indes nochmals das Risiko heruntergefahren, also Risikoassets wie Aktien verkauft haben, hieß es.

Trump nannte in seiner Rede keine neuen Details zu einem Plan für ein Ende der US-Militäroperationen im Iran. Dagegen wiederholte er die jüngsten Drohungen, iranische Kraftwerke zu bombardieren, während er darauf beharrte, dass sich die Straße von Hormus "ganz natürlich" öffnen werde, da der Iran darauf angewiesen sei, sein Öl zu verkaufen. Diese Aussage war den Anlegern zu vage und verschreckte mehr, als dass sie beruhigte. Denn die Versorgungssicherheit bleibt damit weiterhin fragil.

"Die Vorstellung, dass eine schnelle Lösung zu einer Rückkehr zu den Beziehungen vor dem Konflikt und einer Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus führen wird, ist unwahrscheinlich", so CBA Global Economic and Markets Research. Der Datenkalender war am Berichtstag leer. Die Aktie der Deutschen Telekom (-3,4%) wurde ex Dividende in Höhe von 1 Euro gehandelt. Der US-Arbeitsmarktbericht für den März wird am Karfreitag veröffentlicht, wenn die Börsen in Deutschland geschlossen sind.

Die Sorgen um eine weitere Eskalation des Iran-Krieges drückten die Aktien von Fluggesellschaften deutlich ins Minus, die damit ihre Vortagesgewinne anteilig wieder einbüßten. Auch belasteten die wieder kräftig steigenden Ölpreise das Sentiment. Die Aktien der Lufthansa verloren 3,4 Prozent, Air-France-KLM büßten 3,8 Prozent ein und Ryanair fielen um 2 Prozent. Der Reisesektor verlor 0,4 Prozent.

Den stärksten Sektor stellten im Zuge des Ölpreisanstiegs die Öl- und Gaswerte mit plus 1,9 Prozent, gefolgt von Versorgern, die im Schnitt 1,6 Prozent gewannen. Die steigenden Marktzinsen drückten dagegen Technologiewerte um 1 Prozent. Auch Banken tendierten schwach, der Sektor fiel um 1,2 Prozent.

Die Aktie von Mutares schloss 2,8 Prozent tiefer bei 27,40 Euro. "Eine Kapitalerhöhung um 20 Prozent muss in diesem Marktumfeld erst mal verdaut werden", kommentierte ein Aktienhändler. Die Beteiligungsgesellschaft hat ihre Vorabplatzierung bei institutionellen Anlegern erfolgreich abgeschlossen, knapp 1,08 Millionen neue Aktien zu einem Platzierungspreis von je 24,50 Euro ausgegeben. Die Vorabplatzierung fand im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens statt. Mutares hatte am Vortag mitgeteilt, mit einer Kapitalerhöhung brutto bis zu 105 Millionen Euro einsammeln zu wollen. Dazu sollten bis zu 4.269.651 neue Aktien begeben werden, entsprechend 20 Prozent des ausstehenden Grundkapitals.

=== 
Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.693       -0,70         -1,01 
Stoxx-50       4.967       -0,21          1,21 
Stoxx-600        597       -0,18          0,93 
DAX         23.168       -0,56         -4,87 
FTSE-100 London   10.365       0,69          4,36 
CAC-40 Paris     7.981       -0,24         -2,06 
AEX Amsterdam      977       -0,09          2,67 
ATHEX-20 Athen    5.406       -0,56          1,03 
BEL-20 Brüssel    5.221       -0,08          2,80 
BUX Budapest    124.308       -0,25         11,96 
OMXH-25 Helsinki   5.953       0,46          4,38 
OMXC-20 Kopenhagen  1.387       1,92         -13,73 
PSI 20 Lissabon    9.300       0,75         12,54 
IBEX-35 Madrid    17.580       -0,14          1,58 
FTSE-MIB Mailand   45.715       -0,20          1,71 
OBX Oslo       2.012       -0,88         27,06 
PX Prag        2.553       -0,68         -4,94 
OMXS-30 Stockholm   3.006       -1,35          4,28 
WIG-20 Warschau   125.603       0,83          6,25 
ATX Wien       5.477       -0,36          2,83 
SMI Zürich      12.991       -0,07         -2,08 
 
DEVISEN    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:30 Uhr 
EUR/USD     1,1543  -0,4  -0,0045     1,1588     1,1605 
EUR/JPY     183,95  0,0   0,0000     183,95    184,0700 
EUR/CHF     0,9219  +0,2   0,0016     0,9203     0,9214 
EUR/GBP     0,8721  +0,2   0,0013     0,8708     0,8714 
USD/JPY     159,36  +0,4   0,5800     158,78    158,6600 
GBP/USD     1,3232  -0,5  -0,0072     1,3304     1,3316 
USD/CNY     6,8856  +0,2   0,0136     6,8720     6,8720 
USD/CNH     6,8896  +0,2   0,0139     6,8757     6,8770 
AUS/USD     0,6907  -0,3  -0,0019     0,6926     0,6933 
Bitcoin/USD 66.752,34  -2,1 -1.426,38    68.178,72   68.652,62 
 
ROHOEL     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    111,85 +11,7   11,73     100,12 
Brent/ICE    107,88  +6,6    6,72     101,16 
 
Metalle    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.654,18  -2,2  -103,12    4.757,30 
Silber      71,70  -4,6   -3,42      75,12 
Platin    1.967,89  +0,2    4,23    1.963,66 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 02, 2026 12:14 ET (16:14 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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