DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sinkt unerwartet
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 28. März 2026 unerwartet abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 9.000 auf 202.000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 212.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert nach oben revidiert, auf 211.000 von ursprünglich 210.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 3.000 auf 207.750. In der Woche zum 21. März erhielten 1,841 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, 25.00 mehr als in der Vorwoche.
Defizit in der US-Handelsbilanz steigt im Februar
Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im Februar gestiegen. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 57,35 Milliarden Dollar nach revidiert 54,68 (vorläufig: 54,46) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 62,00 Milliarden Dollar gerechnet. Die Exporte stiegen zum Vormonat um 4,2 Prozent auf 314,79 Milliarden Dollar, während die Einfuhren 372,135 Milliarden Dollar erreichten, ein Plus zum Vormonat von 4,3 Prozent.
Republikaner im Senat nicht für Nato-Austritt der USA
Nach Aussage des Mehrheitsführers im US-Senat, John Thune (Republikaner, South Dakota), gibt es unter den Republikanern im Senat wenig Bereitschaft, die USA aus der Nato zurückzuziehen, wie Präsident Trump es vorgeschlagen hatte. "Wir haben eine ganze Menge Leute, die denken, dass die Nato ein sehr wichtiges, unglaublich erfolgreiches Bündnis nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Und ich denke, in der heutigen Welt braucht man Verbündete", sagte Thune vor Reportern. Trump hat mit seinen Beratern die Möglichkeit eines Austritts aus der Nordatlantikpakt-Organisation für den Fall erörtert, dass die Verbündeten nicht helfen sollten, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Dies sagten US-Vertreter. Wachsende Spannungen mit den Europäern bedrohen das Bündnis, das die Grundlage der Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg bildete.
Macron: Gewaltsame Öffnung der Straße von Hormus unrealistisch
Eine militärische Operation zur gewaltsamen Wiedereröffnung der Straße von Hormus ist nach Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron unrealistisch. "Das war nie die Option, die wir gewählt haben", sagte er während eines Besuchs in Südkorea. "Es würde jeden, der die Meerenge überquert, den Bedrohungen durch die Küstenwache der Revolutionsgarden aussetzen, die über die entsprechenden Mittel verfügen, sowie der Bedrohung durch ballistische Raketen." Macron forderte die Wiederaufnahme von Verhandlungen. Zudem rief er zu einer Rückkehr zu Frieden und Stabilität auf. "Ich habe das Gefühl, dass zu viel geredet wird", sagte Macron. "Wenn man ernsthaft sein will, sagt man nicht jeden Tag das Gegenteil von dem, was man am Vortag gesagt hat", fügte er in einer offensichtlichen Anspielung auf US-Präsident Donald Trump hinzu.
Brasilien Industrieproduktion Feb +0,90% gg Vormonat - IBGE
Brasilien Industrieproduktion Feb -0,70% gg Vorjahr - IBGE
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April 02, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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