Köln (ots) -
Angesichts der Kandidatur von FDP-Vize Wolfgang Kubicki für den Bundesvorsitz hat der amtierende Parteichef Christian Dürr seine eigene Bewerbung zurückgezogen und unterstützt nun Kubicki. Dieser wird von Henning Höne herausgefordert. Er ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Freien Demokraten und Vorsitzender der FDP NRW. Höne hat sich im WDR geäußert - das Interview ist heute in der Aktuellen Stunde zu sehen.
Auf die Frage, ob er bei seiner Kandidatur bleibt, sagte er: "Ja, ich bleibe bei meiner Kandidatur. Ich habe nicht kandidiert gegen eine bestimmte Person, sondern für den Bundesvorsitz der Freien Demokraten. Die FDP braucht dringend einen Neuanfang, der ist uns seit der Ampelregierung nicht gelungen und zu einem glaubwürdigen Neuanfang gehören eben auch neue Gesichter und genau das ist Teil meines Angebots."
Höne will nicht von einem Machtkampf sprechen: "Ich finde, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht immer von einer Wahl sprechen bei Parteien, wenn in Wahrheit nur eine Person kandidiert und direkt von Machtkampf oder von Kampfkandidaturen, sobald es eine Auswahl gibt. Es ist doch eigentlich in einer Demokratie das Natürlichste der Welt, dass die Wählerinnen und Wähler, dass die Delegierten auf Parteitagen auch eine Auswahl haben, wenn sie wählen."
Auf die Frage, ob Kubicki einen Vorteil durch mehr Erfahrung und ein großes Netzwerk hat: "Erfahrung ist ja ein Aspekt, aber doch nicht der Einzige. Und gerade wenn es nach einer solchen Wahlniederlage bei der Bundestagswahl an einen Neuanfang geht, finde ich, sollte sich die Partei auch trauen, wirklich einen Neuanfang zu wagen. Niemand wurde bekannt geboren, sondern das ist von allen heute bekannten Gesichtern in der Politik erarbeitet worden."
Die Aktuelle Stunde läuft um 18.45 Uhr im WDR und ist anschließend in der ARD Mediathek abrufbar.
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/179961/6249684
Angesichts der Kandidatur von FDP-Vize Wolfgang Kubicki für den Bundesvorsitz hat der amtierende Parteichef Christian Dürr seine eigene Bewerbung zurückgezogen und unterstützt nun Kubicki. Dieser wird von Henning Höne herausgefordert. Er ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Freien Demokraten und Vorsitzender der FDP NRW. Höne hat sich im WDR geäußert - das Interview ist heute in der Aktuellen Stunde zu sehen.
Auf die Frage, ob er bei seiner Kandidatur bleibt, sagte er: "Ja, ich bleibe bei meiner Kandidatur. Ich habe nicht kandidiert gegen eine bestimmte Person, sondern für den Bundesvorsitz der Freien Demokraten. Die FDP braucht dringend einen Neuanfang, der ist uns seit der Ampelregierung nicht gelungen und zu einem glaubwürdigen Neuanfang gehören eben auch neue Gesichter und genau das ist Teil meines Angebots."
Höne will nicht von einem Machtkampf sprechen: "Ich finde, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht immer von einer Wahl sprechen bei Parteien, wenn in Wahrheit nur eine Person kandidiert und direkt von Machtkampf oder von Kampfkandidaturen, sobald es eine Auswahl gibt. Es ist doch eigentlich in einer Demokratie das Natürlichste der Welt, dass die Wählerinnen und Wähler, dass die Delegierten auf Parteitagen auch eine Auswahl haben, wenn sie wählen."
Auf die Frage, ob Kubicki einen Vorteil durch mehr Erfahrung und ein großes Netzwerk hat: "Erfahrung ist ja ein Aspekt, aber doch nicht der Einzige. Und gerade wenn es nach einer solchen Wahlniederlage bei der Bundestagswahl an einen Neuanfang geht, finde ich, sollte sich die Partei auch trauen, wirklich einen Neuanfang zu wagen. Niemand wurde bekannt geboren, sondern das ist von allen heute bekannten Gesichtern in der Politik erarbeitet worden."
Die Aktuelle Stunde läuft um 18.45 Uhr im WDR und ist anschließend in der ARD Mediathek abrufbar.
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