Der Iran-Krieg ließ die Aktienmärkte im März kräftig einbrechen. Dennoch griffen deutsche Vorstände und Aufsichtsräte bei ihren Unternehmen so häufig zu wie lange nicht, wie unsere Analyse zeigt. Der März war kein guter Monat für Aktionäre. Der Ausbruch des Iran-Kriegs schickte den DAX 8,9% in die Tiefe, beim SDAX waren es 9,4%, beim MDAX sogar 10,8%. Viele Anleger trennten sich angesichts zunehmender Eskalationen im Nahen Osten von ihren Positionen. Doch eine kleine, in der Regel gut informierte Gruppe tat genau das Gegenteil: 73 Mal kauften deutsche Führungskräfte im März Aktien des eigenen Unternehmens. Damit wurde im März ein Rekordwert erreicht, wobei 42 Unternehmen betroffen waren. Mit Ausnahme von Heidelberg Pharma registrierten wir ausschließlich Käufe. Die Kaufquote lag bei 99%. Kein einziges Unternehmen verzeichnete zugleich Käufe und Verkäufe. Das Stimmungsbild ist somit äußerst einheitlich. März setzt einen Trend fort Doch es wäre falsch, den März isoliert zu betrachten. Seit Juli 2025 nehmen Insider-Käufe in der Tendenz zu, während Verkäufe zuletzt fast verschwunden sind. Im Januar registrierten wir noch mehrere Verkäufe, doch schon im Februar gab es mit Infineon nur einen einzigen Insiderverkauf unter 24 konsolidierten Transaktionen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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