Osnabrück (ots) -
Der langjährige "Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert hat sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke ausgesprochen und deren Relevanz für sein eigenes Leben massiv infrage gestellt. "Wenn Social Media völlig unkontrolliert genutzt werden kann, ist das schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft", sagte Wickert im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Der 83-jährige Journalist betonte, dass er selbst weder auf Instagram noch auf Facebook oder TikTok vertreten sei und diese Kommunikation nicht vermisse, wenngleich er die Mediatheken zur zeitunabhängigen Information schätze. "Ich stelle mein Handy an die Weinflasche, wenn wir beim Abendessen sitzen und wenn die Tagesschau läuft. Oder ich schaue mir die Tagesthemen-Sendung vom Vorabend an, wann ich es möchte", sagte er noz.
Kritik übte Wickert an Eltern, die bereits Kleinkinder digital ruhigstellen: "Wenn ich sehe, wie Eltern ihrem ganz jungen Kind, das noch nicht einmal in der Schule ist, im Restaurant ein iPad vor die Nase setzen, damit es Ruhe gibt, finde ich das schlimm." Er selbst sei da als Vater streng: "Meine 14-jährigen Kinder haben einen restriktiven Zugang zu Social-Media-Kanälen."
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6250037
Der langjährige "Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert hat sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke ausgesprochen und deren Relevanz für sein eigenes Leben massiv infrage gestellt. "Wenn Social Media völlig unkontrolliert genutzt werden kann, ist das schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft", sagte Wickert im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Der 83-jährige Journalist betonte, dass er selbst weder auf Instagram noch auf Facebook oder TikTok vertreten sei und diese Kommunikation nicht vermisse, wenngleich er die Mediatheken zur zeitunabhängigen Information schätze. "Ich stelle mein Handy an die Weinflasche, wenn wir beim Abendessen sitzen und wenn die Tagesschau läuft. Oder ich schaue mir die Tagesthemen-Sendung vom Vorabend an, wann ich es möchte", sagte er noz.
Kritik übte Wickert an Eltern, die bereits Kleinkinder digital ruhigstellen: "Wenn ich sehe, wie Eltern ihrem ganz jungen Kind, das noch nicht einmal in der Schule ist, im Restaurant ein iPad vor die Nase setzen, damit es Ruhe gibt, finde ich das schlimm." Er selbst sei da als Vater streng: "Meine 14-jährigen Kinder haben einen restriktiven Zugang zu Social-Media-Kanälen."
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