Anzeige
Mehr »
Dienstag, 07.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
406 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Trump-Ultimatum sorgt für Vorsicht - Ölpreise steigen

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Trump-Ultimatum sorgt für Vorsicht - Ölpreise steigen

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Trotz einer leicht positiven Vorgabe aus dem Ostermontagshandel an der Wall Street dominiert am Dienstag im Handelsverlauf an den ostasiatischen Börsen Zurückhaltung. Dazu tragen weiter steigende Ölpreise bei vor dem Hintergrund der jüngsten Drohungen von US-Präsident Trump gegen den Iran. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuert sich um 1,8 Prozent auf 111,75 Dollar.

Trump hat Iran ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zu Mittwoch ausläuft, die wichtige Wasserstraße von Hormus freizugeben, andernfalls komme es zu schweren Angriffen auf Energieanlagen des Landes und es werde "in die Steinzeit zurückgebombt". Zugleich soll Iran ein Angebot für einen befristeten Waffenstillstand, das Pakistan als Vermittler unterbreitete, abgelehnt haben.

"Jede Umsetzung der Drohungen, Irans Energieinfrastruktur ins Visier zu nehmen, würde eine erhebliche Eskalation bedeuten und das Risiko von Vergeltungsmaßnahmen erhöhen, die die Energieanlagen am Golf weiter stören könnten", sagt Anlagestratege Vasu Menon von OCBC in Singapur. An en Märkten herrschen somit weiter Stagflationssorgen, also die Angst, dass die Inflation steigt und das Wirtschaftswachstum bremst. US-Daten vom Montag zeigten, dass das Wachstum im Dienstleistungssektor im März nachließ, während die von Unternehmen für Vorleistungen gezahlten Preise so stark stiegen wie seit über 13 Jahren nicht mehr - ein frühes Anzeichen dafür, dass der andauernde Krieg mit dem Iran den Inflationsdruck erhöht.

In Tokio zeigt sich der breite Topix wenig verändert, er liegt bei 2.841 Punkten. In Seoul kommt der Kospi nach seinem kräftigen Plus am Vortag um 0,4 Prozent zurück, gestützt unter anderem vom Schwergewicht Samsung Electronics. Die Aktie liegt knapp im Plus, nachdem der Technologieriese für das erste Quartal einen mehr als achtfachen Anstieg des operativen Gewinns gegenüber dem Vorjahr in Aussicht gestellt hat. Dies deutet auf ein Rekordergebnis hin, das vom Flaggschiff-Halbleitergeschäft des Unternehmens getragen wird, gestützt auf eine robuste, durch Künstliche Intelligenz (KI) angeheizte Chip-Nachfrage. Der Kurs des Halbleiterherstellers SK Hynix gewinnt 1,4 Prozent.

LG Electronics büßen dagegen 2,1 Prozent ein, obwohl der Anbieter von Unterhaltungselektronik vorläufige Ergebnisse meldete, die die Markterwartungen übertrafen. Marktteilnehmer spekulieren über Gewinnmitnahmen, nachdem der Kurs seit Jahresbeginn bereits um rund 20 Prozent gestiegen ist.

In Shanghai zeigt sich der Composite-Index kaum verändert. Die Börse in Hongkong ist am Dienstag noch geschlossen. An der australischen Börse, wo weder an Karfreitag noch an Ostermontag gehandelt wurde, geht es um 1,4 Prozent nach oben.

INDEX            zuletzt +/- %     % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.699,40  +1,4      -0,2      07:00 
Topix 500 (Tokio)     2.841,48  0,0      +6,8      08:00 
Kospi (Seoul)       5.451,61  +0,0     +29,3      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)       Feiertag      -2,0 
Shanghai-Composite     3.881,17  +0,0      -2,2      09:00 
Straits-Times (Singapur)  4.958,36  -0,3      +6,7      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.979,21  -0,2     -19,3      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.676,57  -0,3      -0,2      10:00 
 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %     00:00    Do, 09:18 % YTD 
EUR/USD           1,1535  -0,1     1,1541     1,1533  -1,8 
EUR/JPY           184,35  +0,0     184,28     183,99  +0,2 
EUR/GBP           0,8719  -0,0     0,8720     0,8723  +0,1 
USD/JPY           159,79  +0,1     159,68     159,53  +2,0 
USD/KRW          1.506,30  -0,2    1.508,49    1.515,40  +4,6 
USD/CNY           6,8770  -0,1     6,8824     6,8889  -1,7 
USD/CNH           6,8791  +0,1     6,8734     6,8917  -1,4 
USD/HKD           7,8373  0,0     7,8372     7,8367  +0,7 
AUD/USD           0,6911  -0,1     0,6916     0,6876  +3,6 
NZD/USD           0,5699  -0,2     0,5709     0,5710  -1,0 
BTC/USD          68.763,21  -1,5   69.828,90    66.686,37 -21,6 
 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex          115,55  +2,8      3,14     112,41 
Brent/ICE          111,46  +1,5      1,69     109,77 
 
 
Metalle           zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.650,54  +0,1      3,15    4.647,39 
Silber            72,76  -0,0     -0,03      72,79 
Platin           1.968,87  -0,5     -10,64    1.979,51 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 07, 2026 00:54 ET (04:54 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.