Bonn (www.anleihencheck.de) - Ein dicht besetzter makroökonomischer Datenkalender dürfte in dieser Woche helfen, den Zielkonflikt zwischen Wachstum und Inflation nach der jüngsten Volatilität weiter einzuordnen, so die Analysten von Postbank Research.Der Fokus beginne am Montag mit dem ISM-Dienstleistungsindex für März, der von 56,1 auf 54,0 nachgegeben habe. Damit signalisiere er weiterhin Expansion, allerdings mit nachlassender Dynamik der Dienstleistungsnachfrage. Am Dienstag werde erwartet, dass sich der Konsumentenkredit im Februar auf 12 Mrd. USD von zuvor 8 Mrd. USD erhole. Gleichzeitig dürfte der PCE-Deflator bei 2,8% verharren, was das Bild einer hartnäckigen, aber stabilen zugrunde liegenden Inflation untermauere. Die am Donnerstag anstehenden BIP-Daten für das vierte Quartal würden mit einer Beschleunigung auf 1,4% SAAR nach zuvor 0,7% erwartet und deuteten damit auf verbleibenden Preisdruck in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen hin. Die Aufmerksamkeit richte sich anschließend auf die Inflationsdaten (CPI) für März am Freitag. Der Konsens rechne mit 3,1% gegenüber dem Vorjahr nach dem schwächeren Februarwert - ein wichtiger Test für die Glaubwürdigkeit der Disinflations Narrative. Zusätzlich dürfte der Treasury-Haushalt einen geringeren Defizitwert für März ausweisen, wenngleich Inflationssignale klar im Mittelpunkt der Marktbeobachtung stünden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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