Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 08.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Oregen Energy baut Position aus - während Öl bei $96 konsolidiert und Namibias Mega-Ölboom weiter eskaliert
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
497 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Feuerpause im Nahen Osten: US-Präsident Donald Trump hat zugestimmt, die Angriffe auf den Iran für zwei Wochen unter der Bedingung der "sofortigen" Wiedereröffnung der Straße von Hormus auszusetzen. Er verwies auf Fortschritte bei einem 10-Punkte-Vorschlag aus Teheran. "Basierend auf Gesprächen mit Premierminister Shehbaz Sharif und Feldmarschall Asim Munir aus Pakistan, in denen sie mich baten, die zerstörerische Kraft zurückzuhalten, die heute Nacht in den Iran geschickt werden sollte, und unter der Bedingung, dass die Islamische Republik Iran der VOLLSTÄNDIGEN, SOFORTIGEN und SICHEREN ÖFFNUNG der Straße von Hormus zustimmt, erkläre ich mich bereit, die Bombardierung und den Angriff auf den Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen", schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform. Die Verhandlungen mit den USA sollen laut dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat des Iran am Freitag im paklistanischen Islamabad beginnen. Der Rat teilte mit, dass der zweiwöchige Waffenstillstand verlängert werden könne, sofern beide Seiten zustimmen.

Das Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu teilte derweil mit, dass der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran nicht für den Libanon gilt. Israel führt dort derzeit eine Bodeninvasion durch, um die vom Teheran unterstützte Hisbollah-Miliz zurückzudrängen. Der Iran hat die Einstellung der Feindseligkeiten im Libanon zu einer zentralen Forderung für einen dauerhaften Waffenstillstand gemacht.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

15:00 US/Fedex Corp, Investorentag

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Termine angekündigt

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.829,50  +2,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.157,25  +3,2 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.956,90  +2,6 
Topix-500 (Tokio)      3.776,70  +3,4 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +6,5 
Shanghai-Composite      3.986,05  +2,5 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.897,42  +3,1 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Erleichterungsrally - Mit einer Rally reagieren die Aktienmärkte in Ostasien darauf, dass US-Präsident Trump zugestimmt hat, die Angriffe auf den Iran für zwei Wochen unter der Bedingung der "sofortigen" Wiedereröffnung der Straße von Hormus auszusetzen. Zugleich fallen die Ölpreise kräftig, was wiederum Inflationsängste ud damit Zinserhöhungserwartungen dämpft. Gesucht sind allen voran die unter anderem wegen ihrer oft hohen Bewertungen als besonders zinsreagibel geltenden Technologieaktien. In Tokio steigt deren Subindex um 5,2 Prozent, in Hongkong um 3,6 Prozent. Dort legt der Index der Basismetallwerte aber noch stärker zu um 6,5 Prozent. Unter den Einzelwerten aus dem Technologiebereich machen in Seoul Samsung und SK Hynix Kurssprünge um 7,1 bzw. 11,4 Prozent. Hier wirken zusätzlich starke Quartalszahlen von Samsung vom Vortag nach. In Tokio geht es für die Halbleiteraktie Advantest um 11,5 Prozent nach oben, für die Aktie des Technologieinvestors Softbank um 7,8 Prozent. Erholt zeigen sich auch die Kurse von Apple-Zulieferern, nachdem ein Bloomberg-Bericht für Beruhigung sorgt, dass das erste faltbare Handy der iPhone-Ikone weiterhin planmäßig während des regulären Zeitraums im September dieses Jahres erscheinen soll. Hon Hai Precision Industry (Foxconn) gewinnen in Taipeh 2,4 Prozent, TSMC 4,3 Prozent. In China gewinnen Lens Technology 4,6, Co Ltd (SZ:300433), Goertek 4,6 und Luxshare Precision Industry 7,1 Prozent, in Hongkong AAC Technologies 6,9 Prozent. In Tokio verteuern sich Murata Manufacturing um 5,9 Prozent, in Seoul LG Innotek um 6,1 Prozent. Zu den Verlierern gehören in der gesamten Region wegen der sinkenden Ölpreise Aktien aus dem Energiesektor.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     46.584,46  -0,2  -85,42    46.669,88 
S&P-500    6.616,85  +0,1   +5,02    6.611,83 
NASDAQ Comp 22.017,85  +0,1  +21,51    21.996,34 
NASDAQ 100  24.202,37  +0,0  +10,21    24.192,17 
 
           Dienstag   Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,10 Mrd  1,02 Mrd 
Gewinner       1.306   1.732 
Verlierer      1.432   1.009 
Unverändert       88     89 
 

Kaum verändert - Im Handelsverlauf kamen die Indizes deutlich von den Tagestiefs zurück, nachdem Pakistan US-Präsident Trump um eine zweiwöchige Verlängerung seiner Frist an den Iran gebeten hatte. Zuvor hatten Händler noch von wachsendem Unbehagen wegen des in der Nacht endenden Ultimatums von Trump an den Iran gesprochen. Stark nach oben ging es mit den Kursen von Krankenversicheren, nachdem die US-Regierung die Vergütungssätze für private Krankenversicherungen deutlich stärker angehoben hatte als gedacht. Humana stiegen um 7,9, UnitedHealth um 9,4 und CVS Health um 6,7 Prozent. Apple sanken um 2,1 Prozent, schlossen damit aber klar über dem Tagestief. Hintergrund war ein Bericht von Nikkei Asia, wonach das erwartete faltbare Smartphone auf technische Hürden stoße, weshalb es beim geplanten Start im September Verzögerungen geben könnte. Broadcom legten um 6,2 Prozent zu. Aus einer Mitteilung ging hervor, dass der Chiphersteller seine Zusammenarbeit mit Alphabet (+2,1%) verlängert hat. Intel proftitierten mit einem Plus von 4,2 Prozent von einer Zusammenarbeit mit Elon Musk beim ehrgeizigen Terafab-Projekt, das darauf abzielt, speziell entwickelte Chips für SpaceX, xAI und Tesla zu bauen.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,81 -0,04    3,88      3,80 
5 Jahre       3,94 -0,04    4,02      3,94 
10 Jahre      4,31 -0,02    4,38      4,31 
 

Mit den gesunkenen Ölpreisen legten sich Inflations- und Zinserhöhungsspekulationen etwas. Entsprechend fielen die Renditen, im Zehnjahresbereich um 2 Basispunkte auf 4,31 Prozent.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Di, 09:08 % YTD 
EUR/USD    1,1689  +0,8   1,1594     1,1537  -0,5 
EUR/JPY    185,10  +0,0   185,02     184,44  +0,6 
EUR/GBP    0,8700  -0,2   0,8718     0,8717  -0,2 
USD/JPY    158,33  -0,8   159,61     159,86  +1,1 
USD/KRW   1.473,10  -1,6  1.496,43    1.504,89  +2,3 
USD/CNY    6,8259  -0,5   6,8567     6,8731  -2,4 
USD/CNH    6,8248  -0,4   6,8546     6,8751  -2,2 
USD/HKD    7,8326  -0,0   7,8357     7,8366  +0,7 
AUD/USD    0,7073  +1,4   0,6975     0,6909  +6,0 
NZD/USD    0,5840  +1,9   0,5730     0,5699  +1,5 
BTC/USD  71.725,39  +3,5 69.301,25    68.504,70 -18,2 
 
 

Der Dollar gab mit der diplomatischen Initiative im Irankrieg nach, der Dollarindex büßte im US-Handel 0,3 Prozent ein. Im asiatischen Handel am Mittwoch gibt der Dollar auf breiter Front nach, weil er mit der neuen Entwicklung im Nahen Osten als sicherer Hafen zunächst weniger gesucht ist und weil die niedrigeren Ölpreise auch eine geringere Nachfrage nach dem US-Dollar zur Folge haben dürften. Der Euro steigt auf 1,1678 Dollar, verglichen mit Ständen um, 1,16 am Vorabend in den USA. Der Yen erholt sich auf 158,34 je Dollar, nach rund 159,50.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.822,19  +2,5   119,69    4.702,50 
Silber     76,99  +5,6    4,06      72,93 
Platin   2.036,53  +4,0   78,98    1.957,55 
 

Der Goldpreis stieg mit dem schwächeren US-Dollar und niedrigeren Marktzinsen um 1,3 Prozent je Feinunze. Im asiatisch dominierten Handel setzt sich die Bewegung verstärkt fort, nachdem sich USA und Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt haben.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   95,76 -15,2   -17,19     112,95 
Brent/ICE   94,02 -14,0   -15,25     109,27 
 

Die Ölpreise zogen zunächst an, drehten mit dem diplomatischen Vorstoß Pakistans bezüglich einer Waffenruhe im späten Geschäft aber knapp ins Minus. Das Fass der US-Ölsorte WTI verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 111,73 Dollar. Im asiatischen Geschäft am Mittwoch fallen die Preise massiv, nachdem sich die USA und Iran auf eine Waffenruhe geeinigt haben, die offenbar auch darauf basiert, dass Iran Zugeständnisse bei der gesperrten Straße von Hormus macht.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

INDIEN - Geldpolitik

Indiens Zentralbank hat ihren Leitzins wie weithin erwartet stabil gehalten. Damit reiht sie sich in die Riege der Währungshüter weltweit ein, die abwägen, wie auf den Krieg im Nahen Osten zu reagieren ist.

JAPAN - Konjunktur

Die japanische Leistungsbilanz zeigt für Februar einen nicht-saisonbereinigten Überschuss von 3,932 Billionen Yen. Ökonomen hatten 3,557 Billionen geschätzt. ÖLPREISPROGNOSE

Die staatliche Energy Information Administration (EIA) in den USA hat ihre Prognosen für die Rohölpreise 2026 angehoben. Hintergrund sind der anhaltende Iran-Krieg und die Schließung der Straße von Hormus. Sie erhöht ihre Prognose für Brent-Öl von 79 auf 96 Dollar pro Barrel. Für WTI erwartet sie nun einen Durchschnittspreis von 87 statt 74 Dollar. 4

NEUSEELAND - Geldpolitik

Die neuseeländische Notenbank hat ihren Leitzins wegen Inflationsrisiken unverändert bei 2,25 Prozent belassen, bleibt jedoch in erhöhter Alarmbereitschaft.

APPLE

Das erste faltbare Handy von Apple soll laut einem Bloomberg-Bericht nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen planmäßig während des üblichen iPhone-Einführungszeitraums später in diesem Jahr erscheinen. Das entkräftet Bedenken hinsichtlich größerer Produktionsprobleme, die am Vortag ein Bericht von Nikkei Asia ausgelöst hatte.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 08, 2026 01:44 ET (05:44 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.