Die Nachricht über eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat ein Freudenfeuerwerk an den internationalen Finanzmärkten entfacht. Die Ölpreise geben teilweise um 12 Prozent nach. Im Gegenzug vollziehen die Aktienmärkte eine Erleichterungsrally darüber, dass es nicht zu den von US-Präsident Trump angekündigten Militärschlägen nach Ablauf des Ultimatums gekommen ist.
In Asien kann der Nikkei um 4,8 Prozent zulegen. Auch für Europa zeichnet sich eine wesentlich festere Handelseröffnung ab. Der DAX wird 5,5 Prozent höher erwartet und die Indikationen für die Wall Street am Nachmittag sind ebenfalls dunkelgrün.
Es bleibt jedoch eine Hängepartie im Nahen Osten und die Euphorie darf nicht überbordend werden. Israel hat bereits angekündigt, dass die vereinbarte Feuerpause nicht für seine Angriffe auf den Libanon gilt. Noch ist auch kein nachhaltiger Frieden in der Region ausgehandelt, sondern lediglich eine Feuerpause.
Zähe Verhandlungen und weitere potenzielle militärische Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden. Die innenpolitische Position des US-Präsidenten wurde zuletzt durch den Weggang einiger hochrangiger Militärvertreter stark geschwächt. Zudem hat das US-Militär zuletzt keine gute Figur gemacht, und so kann angenommen werden, dass die Feuerpause auch zu einer Neupositionierung der USA genutzt werden soll.
Für die Weltwirtschaft ist es jetzt am wichtigsten, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet ist und der Schiffsverkehr ohne Widrigkeiten passieren kann. Die Lieferkettenstörungen haben zu massiven Preisanstiegen und Produktionsschwierigkeiten in einigen Branchen geführt.
Vorerst hellt sich das Sentiment an den europäischen Finanzmärkten auf und es wird wahrscheinlich zu größeren Leerverkaufseindeckungen kommen, die für einen festen Handelstag in Europa sorgen. Von der makroökonomischen Seite werden heute keine Störfeuer erwartet, die Tagesagenda ist bis auf das Sitzungsprotokoll der letzten US-Notenbanksitzung relativ leer.
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