DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Deutscher Auftragseingang steigt im Februar um 0,9 Prozent
Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im Februar wie erwartet gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhten sich die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 3,5 (Januar: 0,3) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg um 1,0 Prozent prognostiziert. Der für Januar vorläufig gemeldete monatliche Rückgang von 11,1 Prozent wurde bestätigt. Ohne Großaufträge lagen die Auftragseingänge im Februar um 3,5 Prozent höher als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich stieg der Auftragseingang von Dezember bis Februar um 2,0 Prozent, ohne Großaufträge sank er um 0,8 Prozent.
Deutscher Industrieumsatz sinkt im Februar
Der preisbereinigte Umsatz im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im Februar gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, verringerte er sich gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Der für Dezember vorläufig gemeldete monatliche Umsatzanstieg von 1,5 Prozent wurde zudem auf 0,7 Prozent revidiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Umsatz im Februar kalenderbereinigt um 0,4 Prozent höher.
Deutscher Dienstleistungsumsatz steigt im Januar stark
Der deutsche Dienstleistungsumsatz ist im Januar stark gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sich der Umsatz ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ergab sich ein Zuwachs von 1,6 Prozent.
Fed/Jefferson: Arbeitsmarkt könnte sich stabilisieren
Nach Einschätzung von US-Notenbankgouverneur Philip Jefferson zeigt der Arbeitsmarkt in den USA nun Anzeichen einer Stabilisierung. Während des Großteils des vergangenen Jahres hatte er sich schrittweise abgekühlt. In einer Rede an einem College in Detroit am Dienstagabend wies Jefferson auf Verschiebungen in den Beschäftigungsdaten hin. Diese deuteten darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt nicht mehr so stark abschwäche wie noch im Jahr 2025. Die Zahl der offenen Stellen sei in den vergangenen Monaten nicht weiter gesunken und auch das Verhältnis von Stellenangeboten zu Arbeitslosen sei stabiler geworden.
Neuseelands Notenbank bestätigt Zinsen - Inflationsrisiken
Die neuseeländische Notenbank hat ihren Leitzins am Mittwoch unverändert bei 2,25 Prozent belassen. Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) bleibt jedoch in erhöhter Alarmbereitschaft hinsichtlich möglicher inflationärer Folgen des Krieges im Nahen Osten. "Die Ereignisse im Nahen Osten haben die Aussichten sowie das Gleichgewicht der Risiken für Inflation und Wirtschaftswachstum in Neuseeland erheblich verändert", teilte die RBNZ mit. "Kurzfristig wird erwartet, dass die Inflation ansteigt und sich die wirtschaftliche Erholung abschwächt." Der geldpolitische Rat der Notenbank beobachte "jeglichen allgemeinen Inflationsdruck aufmerksam und ist bereit zu handeln, um die Inflation auf ihr mittelfristiges Ziel zurückzuführen", hieß es weiter.
US-Autobauer pochen auf Erleichterung bei US-Aluminium-Zöllen - Kreise
Ford und weitere US-Automobilhersteller, die wegen Lieferengpässen eine Zollbefreiung für Aluminium fordern, stoßen bei der Regierung mit der Bitte erstmal auf Granit. Die Trump-Administration habe bisher Forderungen nach einer Entlastung zurückgewiesen, sagten mit der Sache vertraute Personen. Im vergangenen Herbst haben zwei Brände das Aluminium-Walzwerk von Novelis in Oswego im US-Bundesstaat New York mindestens bis Juni dieses Jahres lahmgelegt. Die Brände ereigneten sich in dem Teil des Werks, in dem Aluminium zu dünnen Blechen gewalzt wird, die später zu Karosserieteilen gestanzt werden. Das Werk ist der größte inländische Lieferant von Aluminiumblechen für die US-Automobilindustrie, es beliefert etwa ein Dutzend Unternehmen, darunter Ford, Stellantis, General Motors sowie ausländische Automobilhersteller mit Produktionsstätten in den USA.
Japan/Leistungsbilanz Feb nsb Überschuss 3,932 Bill JPY (PROG: Überschuss 3,557 Bill JPY)
Japan/Leistungsbilanz Feb nsb Überschuss 3,932 Bill JPY; -0,1% gg Vj
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April 08, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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