Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Mit dem anhaltend hohen Ölpreis haben sich die Markterwartungen an die weitere EZB-Geldpolitik nun auf erhöhtem Niveau eingependelt, so die DekaBank.Für April werde am Markt eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte (Bp) mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 50% erwartet, und auch für Juni und Juli sei die Überzeugung für je 25 Bp groß. DekaBank denke, dass am Markt zu hohe Leitzinserhöhungen eingepreist seien, wobei das Risiko eines ersten Schritts im April nicht zu unterschätzen sei, trotz der zuletzt von EZB-Präsidentin Lagarde kommunizierten Präferenz für ein Abwarten. Deutlich anders sei das Bild bei der US-Notenbank FED. Die vor etwas über einer Woche sichtbaren leichten Marktspekulationen über FED-Leitzinserhöhungen seien nach der dovish aufgenommenen Rede von FED-Chair Powell verschwunden. Der Markt erwarte zurzeit für die FED in diesem Jahr keine Leitzinsanpassung. Bei Bunds wie auch bei Treasuries seien die Renditen zuletzt spürbar zurückgegangen. Diese Entwicklung dürfte auf Hoffnungen auf tendenziell niedrigere Energiepreise zurückzuführen sein. (Märkte im Fokus vom 07.04.2026) (08.04.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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