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MÄRKTE USA/Wall Street mit Rally nach Waffenstillstand im Iran-Krieg

DJ MÄRKTE USA/Wall Street mit Rally nach Waffenstillstand im Iran-Krieg

DOW JONES--Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg sorgt an der Wall Street am Mittwoch für eine Erleichterungsrally. Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach dem Start 2,9 Prozent auf 47.948 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 2,5 Prozent nach oben und der Nasdaq-Composite verbessert sich um 3,3 Prozent. Gleichzeitig sorgt die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Wiedereröffnung der Straße von Hormus für einen Einbruch der Ölpreise. Ein Barrel der Sorte Brent reduziert sich um 16,6 Prozent auf 91,14 Dollar, für WTI geht es um 17,3 Prozent nach unten auf 93,45 Dollar.

US-Präsident Donald Trump hat zugestimmt, die Angriffe auf den Iran für zwei Wochen auszusetzen, unter der Bedingung der "sofortigen" Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Über diese wird rund ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases transportiert. Er verwies außerdem auf Fortschritte bei einem 10-Punkte-Vorschlag aus Teheran. Verhandlungen über ein dauerhaftes Abkommen sollen am Freitag in Pakistan beginnen.

"Es gibt genügend Anzeichen dafür, dass der Wille zu einer Einigung vorhanden ist, und dieser Optimismus trägt dazu bei, diese Börsenkorrektur zu beenden", sagt Robert Edwards, Chief Investment Officer bei Edwards Asset Management. "Auch wenn noch Unsicherheit darüber besteht, wie dauerhaft dieser Waffenstillstand ist, können die Aktienkurse weiter steigen, auch wenn noch nicht alle Details geklärt sind", fügt er hinzu.

Die Aktienmärkte könnten kurzfristig die Erholungsrally ausweiten, meint Mathieu Racheter, Leiter des Aktienstrategie-Researchs bei Julius Bär. Die Ankündigung eines Waffenstillstands habe einen starken Rückgang der Ölpreise und eine Erholung an den Börsen ausgelöst. Laut Racheter beseitigt dies vorerst das Worst-Case-Szenario eines länger andauernden Energieschocks, der sich auf Inflation und Wachstum auswirkt. Allerdings bleibe die Absehbarkeit weiterhin begrenzt und die Dauerhaftigkeit des Waffenstillstands sei entscheidend, fügt er hinzu.

Der Goldpreis steigt mit den Entwicklungen um den Iran-Krieg auf den höchsten Stand seit rund drei Wochen. Für die Feinunze geht es 1,7 Prozent auf 4.782 Dollar nach oben. Die Sorgen vor einer durch steigende Energiepreise angeheizten Inflation würden abnehmen, heißt es. Damit schwinden auch Zinserhöhungsspekulationen. Dagegen steht der Dollar unter Abgabedruck, der Dollar-Index fällt um 1,1 Prozent. Mit der Entspannung im Nahen Osten reduziere sich die Nachfrage nach dem "sicheren Hafen" Dollar, heißt es.

Die Renditen von US-Staatsanleihen geben ebenfalls kräftig nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere reduziert sich um 9 Basispunkte auf 4,25 Prozent. Die stark fallenden Ölpreise milderten die Inflationssorgen, so Bas Kooijman von DHF Capital.

Bei den Einzelwerten gehören die Aktien von Fluggesellschaften zu den Hauptgewinnern. Die Papiere von United Airlines Holding, American Airlines und Delta Air Lines gewinnen bis zu 14 Prozent. Auch Kreuzfahrtaktien profitieren von der Aussicht auf ein mögliches dauerhaftes Kriegsende im Nahen Osten. Norwegian Cruise Line und Carnival klettern um bis zu 10,9 Prozent. Dagegen stehen die Ölwerte mit den stark fallenden Preisen am Ölmarkt unter Abgabedruck. Hier geht es für Occidental Petroleum, Exxon und Chevron um bis zu 9,5 Prozent abwärts.

Die Aktien von Chip-Herstellern sind ebenfalls gesucht. Mit der getroffenen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran reduziert sich die Gefahr von Unterbrechungen der Chip-Lieferkette, heißt es. Für die Aktien von Nvidia geht es um 3,4 Prozent aufwärts, Micron Technology und Sandisk gewinnen 9,2 bzw. 13,1 Prozent.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      47.948,34  +2,9  +1363,88    46.584,46 
S&P-500     6.781,03  +2,5  +164,18    6.616,85 
NASDAQ Comp  22.736,54  +3,3  +718,69    22.017,85 
NASDAQ 100   24.977,17  +3,2  +774,80    24.202,37 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,74 -0,09    3,75      3,71 
5 Jahre       3,88 -0,10    3,89      3,85 
10 Jahre      4,25 -0,09    4,27      4,23 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:07 Uhr 
EUR/USD      1,1699  +0,9   0,0105     1,1594     1,1569 
EUR/JPY      185,04  +0,0   0,0200     185,02    185,0900 
EUR/CHF      0,9224  -0,3  -0,0024     0,9248     0,9261 
EUR/GBP      0,8691  -0,3  -0,0027     0,8718     0,8735 
USD/JPY      158,15  -0,9  -1,4600     159,61    159,9700 
GBP/USD      1,3457  +1,3   0,0167      1,329     1,3241 
USD/CNY      6,8287  -0,4  -0,0280     6,8567     6,8567 
USD/CNH      6,8254  -0,4  -0,0292     6,8546     6,8654 
AUS/USD      0,7057  +1,2   0,0082     0,6975     0,6929 
Bitcoin/USD  72.142,63  +4,1  2.841,38    69.301,25   67.758,58 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     93,45 -17,3   -19,50     112,95 
Brent/ICE     91,14 -16,6   -18,13     109,27 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.782,27  +1,7   79,77    4.702,50 
Silber       76,87  +5,4    3,94      72,93 
Platin     2.069,80  +5,7   112,25    1.957,55 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

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April 08, 2026 09:44 ET (13:44 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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