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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwochabend erneut den Iran gewarnt. Er erklärte, dass das Schießen wieder beginnen würde, sollte keine Einigung erzielt werden. "Alle US-Schiffe, Flugzeuge und das Militärpersonal werden zusammen mit zusätzlicher Munition, Bewaffnung und allem anderen, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes angemessen und notwendig ist, in und um den Iran verbleiben, bis das TATSÄCHLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird", schrieb Trump auf Truth Social. "Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, was höchst unwahrscheinlich ist, dann geht die 'Schießerei' los - größer, besser und stärker, als es jemals zuvor jemand gesehen hat." Seine Äußerungen könnten die Besorgnis verstärken, dass der Waffenstillstand nicht halten wird. Trump und der Iran hatten am Dienstag eine zweiwöchige Kampfpause vereinbart.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:30 AT/OMV AG, Zwischenbericht 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Handelsbilanz Februar 
     Handelsbilanz kalender- und saisonbereinigt 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  -21,2 Mrd Euro 
     Exporte 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
     zuvor:   -2,3% gg Vm 
     Importe 
     PROGNOSE: +4,5% gg Vm 
     zuvor:   -5,9% gg Vm 
 
  08:00 Produktion im produzierenden Gewerbe Februar 
     saisonbereinigt 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
     zuvor:   -0,5% gg Vm 
- US 
  14:30 BIP (3. Veröffentlichung) 4Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +0,7% gg Vq 
     2. Veröff.: +0,7% gg Vq 
     3. Quartal: +4,4% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:  +3,8% gg Vq 
     2. Veröff.: +3,8% gg Vq 
     3. Quartal: +3,8% gg Vq 
 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 210.000 
     zuvor:  202.000 
 
  14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Februar 
     Ausgaben / Einkommen 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vm/+0,3% gg Vm 
     zuvor:   +0,4% gg Vm/+0,4% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     zuvor:   +0,3% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     zuvor:   +0,4% gg Vm/+3,1% gg Vj 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.105,00  -0,4 
E-Mini-Future S&P-500   6.813,00  -0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.032,25  -0,2 
Topix (Tokio)       3.747,03  -0,8 
Hang-Seng (Hongk.)    25.770,03  -0,5 
Shanghai-Comp.       3.957,99  -0,9 
 
Mittwoch: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.080,63  +5,1 
DAX-Future    24.266,00  +3,7 
XDAX       24.024,86  -0,2 
MDAX       30.295,08  +5,4 
TecDAX       3.595,67  +5,0 
SDAX       17.234,96  +4,2 
Euro-Stoxx-50   5.913,37  +5,0 
Stoxx-50      5.099,96  +4,0 
Dow-Jones     47.909,92  +2,9 
S&P-500      6.782,81  +2,5 
Nasdaq Composite 22.635,00  +2,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Zurückhaltung dürfte den europäischen Börsenhandel am Donnerstag prägen. Die Waffenruhe im Iran-Krieg, die den Börsen weltweit am Mittwoch zu einer Hausse verholfen hat, ist fragil. Israel hat am Mittwoch Beirut und Teile des Südlibanon mit neuen Luftangriffen angegriffen. Unterdessen ist der Verkehr von Öltankern laut der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars seit Mittwochabend nach den Angriffen Israels auf den Libanon gestoppt worden. US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der Wiederaufnahme der Angriffe. Konjunkturseitig gilt das Interesse der deutschen Handelsbilanz und der Produktion des produzierenden Gewerbes jeweils aus dem Februar. In den USA werden am Nachmittag unter anderem die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und die Persönlichen Einkommen und Ausgaben veröffentlicht; hier dürften Anleger vor allem auf den PCE-Preisindex achten. Er gibt Aufschluss über die Inflationsentwicklung. Zwischenberichte werden OMV, Norwegian Air und Finnair veröffentlichen. Bei den Aktien der Lufthansa könnte es nach dem Kurssprung vom Mittwoch zu Gewinnmitnahmen kommen. Ein für Donnerstag angekündigter Streik der Flugbegleiter könnte die Aktie zusätzlich belasten.

Rückblick: Rally - Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Krieg zwischen den USA und dem Iran hat zur Wochenmitte an den europäischen Aktienmärkten für eine Erleichterungsrally gesorgt. Gleichzeitig sorgte die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Wiedereröffnung der Straße von Hormus für einen Einbruch bei den Ölpreisen. Jedoch scheint die Einigung recht fragil zu sein. So hat der Iran einen Waffenstillstand im Libanon zur Bedingung für seine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan erklärt. Iran habe zudem damit gedroht, seine Entscheidung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus rückgängig zu machen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter. Profiteure waren unter anderem die Aktien der Fluggesellschaften und der Reiseveranstalter. So stiegen die Aktien von Lufthansa, IAG und Air France-KLM um bis zu 11,3 Prozent, die Aktien von Tui machten einen Satz um 9,9 Prozent nach oben. Verlierer waren Ölwerte mit den fallenden Ölpreisen. Hier fielen Eni um 5,6 Prozent und BP büßten 5,8 Prozent ein. Die Shell-Aktie verlor 4,7 Prozent. Der Zwischenbericht von Shell zeige den Zwiespalt, mit dem das Unternehmen aufgrund des Krieges im Nahen Osten konfrontiert sei, so Dan Coatsworth von AJ Bell. Die Produktion in der Region werde durch den Konflikt gestört, die Preisvolatilität stütze jedoch andere Teile des Geschäfts.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Rally - Der DAX kletterte wieder über die Marke von 24.000 Punkten. Bei den Autotiteln legten VW um 5,5 Prozent zu, Mercedes-Benz um 4,6 Prozent und BMW um 5,3 Prozent. Der Autosektor war von den Feindseligkeiten im Nahen Osten stark betroffen. Grund waren die Sorgen über höhere Preise für Benzin sowie Strom und Aluminium, welche die Kosten für die Fahrzeugherstellung erhöhen. Für Konjunkturwerte wie Siemens, Kion und Heidelberg Materials ging es um bis zu 10,2 Prozent aufwärts. Hapag-Lloyd gewannen 6,9 Prozent. Das Unternehmen hält die Situation am Persischen Golf nach der vereinbarten Waffenruhe jedoch weiter für gefährlich. "Wir sehen aufgrund unserer aktuellen Risikoeinschätzung weiter von einer Durchfahrt durch die Meerenge ab", so ein Unternehmenssprecher zum Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Gleichzeitig prüfen wir kontinuierlich und sehr sorgfältig, zu welchem Zeitpunkt eine Durchfahrt wieder möglich sein wird." Kräftige Verluste gab es bei K+S (-8%). Hier hatte man wegen der Nahost-Spannungen auf einen weiteren Anstieg der Düngerpreise gesetzt. Redcare Pharmacy (Shop Apotheke) stiegen um 8,9 Prozent. Der Markt honorierte die Profitabilitätsziele bei einem gleichzeitig hohen Umsatzwachstum.

XETRA-NACHBÖRSE

Laut einem Händler von Lang & Schwarz haben die Kurse deutscher Aktien mit neuen Schlagzeilen zum Irankrieg etwas nachgegeben. So hatte der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärt, dass nach den von ihm als drei wesentliche Verstöße gegen den 10-Punkteplan seines Landes zur Beendigung des Krieges bezeichneten Vorfällen sowohl ein Waffenstillstand als auch Verhandlungen praktisch bedeutungslos seien. Lufthansa wurden bei Lang & Schwarz 1,7 Prozent schwächer getaxt. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat das Kabinenpersonal für Freitag zum Streik aufgerufen. Auf Tradegate wurden Elmos 0,6 Prozent fester gehandelt. Der Halbleiterkonzern hat beschlossen, das Grundkapital um 3,05 Prozent herabzusetzen.

USA - AKTIEN

Rally - Die Verständigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg hat an der Wall Street eine Erleichterungsrally ausgelöst. Befeuert wurde diese durch den Einbruch der Ölpreise. Aktien von Fluggesellschaften zählten zu den Hauptgewinnern. Die Papiere von United Airlines, American Airlines und Delta Air Lines gewannen bis zu 7,8 Prozent. Auch Kreuzfahrtaktien profitierten von der Aussicht auf ein mögliches Kriegsende im Nahen Osten. Norwegian Cruise Line und Carnival kletterten um bis zu 11,2 Prozent. Dagegen standen Ölwerte mit den stark gefallenen Ölpreisen unter Abgabedruck. Occidental Petroleum, Exxon und Chevron sanken um bis zu 5,1 Prozent. Die Aktien von Chip-Herstellern waren ebenfalls gesucht. Mit der getroffenen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran reduziere sich die Gefahr von Unterbrechungen der Chip-Lieferkette, hieß es. Zudem profitierten die kapitalintensiven Unternehmen von der Aussicht auf niedrigere Zinsen. Für Nvidia ging es um 2,3 Prozent aufwärts, Micron Technology und Sandisk gewannen 7,7 bzw. 9,8 Prozent. Meta Platforms hatte ein neues großes Sprachmodell vorgestellt, um zu OpenAI, Anthropic und Google DeepMind aufzuschließen - der Kurs legte um 6,5 Prozent zu.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,78 -0,05    3,80      3,71 
5 Jahre       3,91 -0,06    3,93      3,85 
10 Jahre      4,28 -0,06    4,30      4,23 
 

Die Renditen fielen deutlich, denn die mit dem Ölpreisanstieg verbundenen Inflationssorgen gingen wieder etwas zurück und damit auch die Befürchtungen steigender Leitzinsen zur Eindämmung der Inflation. Die Fed dürfte die Zinsen in diesem Jahr zweimal senken, obwohl eine hartnäckige Inflation die Aussichten trüben könnte, mutmaßte Analyst Robert Tipp von PGIM. Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung passte da nicht ganz ins Bild. Denn ein anhaltender Iran-Konflikt könnte zu Zinserhöhungen führen, verdeutlichte das Protokoll.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:05 Uhr 
EUR/USD     1,1663  +0,0  0,0001     1,1662     1,1692 
EUR/JPY     185,18  +0,2  0,2900    184,8900    185,1000 
EUR/CHF     0,9228  0,0  0,0000     0,9228     0,9220 
EUR/GBP     0,8705  -0,0  -0,0001     0,8706     0,8698 
USD/JPY     158,76  +0,1  0,1800    158,5800    158,2800 
GBP/USD     1,3392  0,0  0,0000     1,3392     1,3439 
USD/CNY     6,8348  +0,1  0,0061     6,8287     6,8287 
USD/CNH     6,8335  +0,0  0,0016     6,8319     6,8288 
AUS/USD     0,7041  -0,0  -0,0002     0,7043     0,7055 
Bitcoin/USD 70.993,47  -0,5  -384,24    71.377,71   70.992,72 
 

Der Dollar stand unter Abgabedruck, der Dollar-Index fiel um 0,8 Prozent. Mit der Entspannung im Nahen Osten reduziere sich die Nachfrage nach dem "sicheren Hafen" Dollar, hieß es.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.717,51  +0,0   1,39    4.716,12 
Silber      73,91  -0,3   -0,21      74,12 
Platin    2.015,90  -0,7  -13,71    2.029,61 
 

Der Goldpreis stieg mit den Entwicklungen um den Iran-Krieg auf den höchsten Stand seit rund drei Wochen - kam aber im späten Geschäft wieder deutlich zurück. Für die Feinunze ging es 0,5 Prozent nach oben. Die Sorgen vor einer durch steigende Energiepreise angeheizten Inflation nähmen ab, damit schwänden auch Zinserhöhungsspekulationen, hieß es. Zudem stützte der schwache Greenback das Edelmetall.

ÖL

ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    97,39  +3,2   2,98      94,41 
Brent/ICE    96,97  +2,3   2,22      94,75 
 

Die Erdölpreise verbuchten den höchsten Absturz seit der Covid-Krise, gleichwohl lagen sie noch immer rund ein Drittel über Vorkriegsniveau. Brent verbilligte sich um 11,5 Prozent auf 96,76 Dollar. Einige Marktteilnehmer hielten den Preissturz für übertrieben. Denn es gab Meldungen, dass der Iran weiter seine Nachbarn angriff. Zudem gab es widersprüchliche Angaben zur Öffnung der Straße von Hormus zwischen den Kriegsparteien und auch zur Einbindung des Libanonkonflikts. In der Folge kamen die Ölpreise von den Tagestiefs zurück.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

NATO

Die US-Regierung erwägt einen Plan zur Bestrafung einiger Mitglieder des NATO-Bündnisses. Diese sollen nach Auffassung von US-Präsident Donald Trump für die USA und Israel während des Iran-Krieges nicht unterstützend agiert haben, wie Regierungsbeamte sagen. Der Vorschlag beinhaltete, US-Truppen aus den Mitgliedsländern des Nordatlantikpakts abzuziehen, die als nicht hilfreich für die Kriegsanstrengungen im Iran erachtet werden. Stattdessen sollen in Ländern stationiert werden, die die US-Militärkampagne stärker unterstützt haben. Der Vorschlag bliebe weit hinter den jüngsten Drohungen von Trump zurück, die USA vollständig aus dem Bündnis zurückzuziehen.

FED-PROTOKOLL

Bei der jüngsten Fed-Sitzung haben die Geldpolitiker durckblicken lassen, dass ein andauernder Konflikt im Nahen Osten Zinserhöhungen nach sich ziehen könnte. Aus dem Protokollen der Fed-Sitzung vom 17. bis 18. März geht hervor, dass die Teilnehmer auf das Risiko hinwiesen, "dass die Inflation angesichts eines andauernden Anstiegs der Ölpreise länger als erwartet erhöht bleibt". Diese Entwicklung, so hieß es, könnte Zinserhöhungen erforderlich machen, um die Inflation auf das Zwei-Prozentziel der US-Notenbank zurückzuführen und die langfristigen Inflationserwartungen fest zu verankern. Die Fed hatte ihren Leitzins am 17. bzw. 18. März wie erwartet in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. In ihrer Erklärung räumte die Fed die "Unsicherheit" aufgrund des Krieges im Nahen Osten ein. Die Prognosen der Mitglieder des Offenmarktausschusses beinhalteten für dieses Jahr mindestens eine weitere Zinssenkung. Ein FOMC-Mitglied prognostizierte allerdings für nächstes Jahr eine Zinserhöhung.

DEUTSCHE BANK / HENKEL

Der Chef des Konsumgüterkonzerns Henkel, Carsten Knobel, soll Mitglied des Kontrollgremiums der Deutschen Bank werden. Dort soll Knobel die freiwerdende Position von Frank Witter übernehmen, der sein Aufsichtsratsmandat aus persönlichen Gründen mit Ablauf der Hauptversammlung am 28. Mai niederlegt, wie der Konzern mitteilte.

LUFTHANSA

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat das Kabinenpersonal der Kernmarke Lufthansa sowie der Zubringerfluggesellschaft Cityline für Freitag zum Streik aufgerufen. Wie die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) mitteilte, sollen am 10. April im Zeitraum von 00:01 bis 22:00 Uhr alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München bestreikt werden sowie alle Abflüge der Lufthansa Cityline von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Ende März hatten die Ufo-Mitglieder in Urabstimmungen mit klaren Mehrheiten für Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt.

ELMOS SEMICONDUCTOR

gibt die Einziehung von 540.000 eigener Aktien bekannt. Wie der Halbleiterkonzern weiter mitteilte, entspricht diese Anzahl rund 3,05 Prozent des Grundkapitals. Um im Hinblick auf potenzielle Aktienrückkaufe in der Zukunft möglichst flexibel agieren zu können, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft entsprechend herabzusetzen. Die Kapitalherabsetzung erfolgt zulasten des Bilanzgewinns oder einer frei verfügbaren Rücklage. Die 540.000 Stückaktien werden aus technischen Gründen erst nach der ordentlichen Hauptversammlung am 27. Mai 2026 eingezogen.

INDEXÄNDERUNG

Die Aktien von Gerresheimer fallen im Rahmen einer außerplanmäßigen Anpassung aus dem SDAX. Grund dafür sei, dass das Unternehmen die Anforderung "fristgerechte Veröffentlichung des geprüften Jahresfinanzberichts" nicht erfüllt habe, teilte Indexbetreiberin Stoxx am Mittwochabend mit. Den Platz von Gerresheimer im SDAX werden die Aktien der Shelly Group einnehmen.

RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL

will die Wiener Addiko Bank übernehmen. Dazu soll den Aktionären ein Angebot von 23,05 Euro je Aktie in bar unterbreitet werden, wie die RBI mitteilte. Auf Basis von 19,5 Millionen ausstehenden Addiko-Aktien wird die Bank somit insgesamt mit rund 450 Millionen Euro bewertet. Die RBI will damit ihren Marktanteil in Kroatien stärken.

IPO/ARXIS

Arcline Investment Management bringt sein Portfoliounternehmen Arxis an die Börse. Der Rüstungszulieferer will rund 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Der Hersteller von elektronischen und mechanischen Komponenten für die Luftfahrt- und Rüstungsindustrie könnte dabei mit über 11 Milliarden Dollar bewertet werden.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 09, 2026 01:36 ET (05:36 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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