Die zweiwöchige Öffnung der Straße von Hormus ist weit mehr als eine bloße Atempause, sie ist ein kalt kalkulierter Schachzug beider Lager. Sowohl das Weiße Haus unter Präsident Trump als auch die Führung der Revolutionsgarden in Teheran haben erkannt, dass eine totale Eskalation zum jetzigen Zeitpunkt den eigenen Untergang bedeuten könnte. Präsident Trump stand innenpolitisch mit dem Rücken zur Wand: Ein explodierender Ölpreis und drohende Versorgungsengpässe hätten seine Umfragewerte im Wahlzyklus schneller zerfetzt, als es jede diplomatische Niederlage könnte. Er musste diesen Deal abschließen, auch wenn die Bedingungen alles andere als ein lupenreiner Sieg für die USA sind. Gleichzeitig feiern sich in Teheran die Hardliner als Sieger, die dem Westen die Stirn geboten haben. Eine beidseitige Inszenierung des Triumphs, die primär dem Machterhalt im Inneren dient. Wir stellen uns auf zähe Verhandlungen ein, an deren Ende jedoch ein pragmatischer Kompromiss stehen wird.
Für die Börse ist das das perfekte Szenario: Die Märkte können sich nun an einer "Wand der Angst" nach oben hangeln, während sich die Short-Seller hastig eindecken. Neben dem gestrigen Call-Zertifikate-Paket fokussieren wir uns für die anstehende Ergänzung auf drei weitere Titel, denen Sie über diesen Link folgen können.
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