
© Foto: Solarimo auf Pixabay
Der deutsche Immobilienmarkt hat zuletzt gebebt und Vonovia nutzt die Gunst der Stunde für eine mutige Neuausrichtung. Während viele Anleger wegen der Zinsen noch zögern, schaltet Vonovia auf volle Kraft voraus und investiert in die Zukunft: Mit einer Solar-Offensive und starken Geschäftszahlen. Die aktuelle Bewertung der Aktie wirkt dabei fast schon wie eine Einladung. Hinter den Kulissen wird der Konzern fit für die kommenden Jahrzehnte gemacht. Es ist an der Zeit, die alten Ängste abzulegen und auf die fundamentale Stärke zu blicken, die hier gerade unter der Oberfläche ist. Vonovia könnte kurz vor einer großen und nachhaltigen Wende stehen. Der Weg nach oben scheint geebnet und die Geschichte von Vonovia wird gerade völlig neu geschrieben.
Grüne Energie
Hinter den Mauern von Vonovia könnte schon bald ein frischer Wind wehen, der über das normale Vermietungsgeschäft hinausgeht. Der Konzern hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und zieht sein Photovoltaik-Programm gleich um vier Jahre vor. Bis Ende 2026 sollen unzählige Dächer in ganz Deutschland grünen Strom produzieren und die Energieunabhängigkeit vorantreiben. Über 400 Millionen Euro fließen in dieses zukunftsweisende Projekt, das nicht nur der Umwelt hilft, sondern auch den Wert der Immos steigert. In Hannover und Berlin entstehen bereits Vorzeigeprojekte, die zeigen, wie modernes Wohnen heute funktioniert. Gleichzeitig liefert das Unternehmen operativ ab und glänzt mit einer Vermietungsquote von fast 98 Prozent. Das bereinigte Ergebnis wächst weiter und zeigt die Stabilität des Geschäftsmodells. Unter der neuen Führung von Luka Mucic wird zudem die Bilanz konsequent gestrafft und Schulden werden abgebaut.

Charttechnik
Nach den jüngsten Turbulenzen durch geopolitische Kriege hat sich die Aktie um einiges von ihren Höchstständen entfernt. Mit der Meldung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ist ein technisches Gap gerissen worden, das im Bereich zwischen 23 Euro und 22,50 Euro liegt. Solche Lücken im Chartverlauf werden meist wieder geschlossen, was kurzfristig für Druck sorgen könnte, aber gleichzeitig eine Basis für neue Käufe schafft. Ein erstes wichtiges Erholungssignal wäre der Sprung über die Marke von 24 Euro, wo der aktuelle Abwärtstrend auf Widerstand trifft. Gelingt der Ausbruch über die markante 200-Tage-Linie bei etwa 26,21 Euro, wäre der Weg nach oben charttechnisch frei. Die Indikatoren deuten bereits auf eine Bodenbildung hin, die mutigen Anlegern ein Einstiegsfenster bietet.
Was tun?
Die fundamentalen Daten sind trotz des schwierigen Zinsumfelds erstaunlich robust und die langfristigen Aussichten bleiben gut. Es bietet sich eventuell an, strategische Kauflimite im Bereich zwischen 23,00 Euro und 22,50 Euro in den Markt zu legen. Damit nutzt man die mögliche Schließung der aktuellen Kurslücke aus und minimiert das Risiko eines zu frühen Einstiegs. Sobald dieses Gap geschlossen ist, rücken die Kursziele der Analysten wieder in den Fokus. Diese liegen mit einem Durchschnitt bei über 30 Euro, teilweise auch darüber, was weit über dem aktuellen Niveau ist und versprechen ein Aufwärtspotenzial von rund 50 Prozent. Zusätzlich lockt eine Dividendenrendite, die das Warten auf höhere Kurse versüßt. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist auf dem aktuellen Niveau so gut wie lange nicht mehr.
Autor: Felix Goldbach, FinanzNachrichten-Redaktion
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