GENF (dpa-AFX) - Im Nahen und Mittleren Osten sind im Iran-Krieg nach UN-Angaben insgesamt rund 4,25 Millionen Menschen geflüchtet und etwa 4.100 ums Leben gekommen. Laut dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf wurden seit Kriegsbeginn Ende Februar fast 45.700 Menschen in der Region verletzt.
Die UN-Gesundheitsorganisation berichtete von 3,2 Millionen Vertriebenen im Iran und mehr als 1 Million Menschen im Libanon, die im Zuge des Konflikts ihr Zuhause verlassen mussten.
Der Iran und der Libanon haben demnach auch die meisten Todesopfer zu beklagen. Nach Angaben der WHO sind in den beiden Ländern jeweils rund 2.400 und 1.700 Menschen ums Leben gekommen. Im Irak waren es 109, in Israel 24.
Der von den Vereinigten Staaten und Israel angegriffene Iran hat nach WHO-Angaben bislang mehr als 32.000 Verletzte verzeichnet. In Israel, das von iranischen Gegenschlägen betroffen ist, wurden mehr als 7.000 Menschen verletzt. Im Libanon, wo Israel die vom Iran unterstützte Hisbollah bekämpft, gab es fast 6.000 Verletzte.
Der WHO-Bericht nannte keine Quellen für diese Zahlen. WHO-Statistiken stützen sich meist auf Angaben nationaler Behörden./al/DP/men
