DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SHELLY - "Die Aufnahme in den SDAX bringt uns Sichtbarkeit, wir kommen auf das Radar großer Fonds", sagte Co-CEO Wolfgang Kirsch im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Seine Pläne reichen aber noch weiter: "Wir stehen auf der Warteliste für den TecDAX, dafür muss sich das Handelsvolumen aber wohl noch etwas erhöhen. Am Ende ist es eine Frage der Zeit: Wir sind in einem wachsenden Markt unterwegs und steigen in neue Produktkategorien ein." (Börsen-Zeitung)
ALEPH ALPHA/COHERE - Kanada und Deutschland setzen sich für die Fusion ihrer zwei wichtigsten KI-Unternehmen ein. Nach Informationen des Handelsblatts verhandeln die kanadische Firma Cohere und die Heidelberger Firma Aleph Alpha über einen Zusammenschluss. Die Verhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Bei dem Zusammenschluss soll eine neue Firma entstehen, wie das Handelsblatt aus Regierungs- und Branchenkreisen erfahren hat. Firmensitze soll die deutsch-kanadische KI-Allianz sowohl in Kanada als auch in Deutschland haben. Perspektivisch ist auch eine finanzielle Beteiligung des Bundes nicht ausgeschlossen. Im ersten Schritt ist derzeit allerdings keine direkte finanzielle Beteiligung geplant. (Handelsblatt)
CONDOR - Die Ferienfluggesellschaft Condor hat ein noch ausstehendes Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sechs Monate früher als geplant zurückgezahlt und befindet sich nun auf der Suche nach einem neuen strategischen Investor. Condor-Chef Peter Gerber zufolge hat das Unternehmen die sogenannte Senior-Tranche in Höhe von 175 Millionen Euro Ende März beglichen, sie wäre eigentlich erst Ende Oktober fällig gewesen. Das Darlehen stammt noch aus der Corona-Krise, als Bund und Land Hessen die Fluggesellschaft unterstützen musste. Spätestens im Oktober muss auch der Finanzinvestor Attestor, der 51 Prozent der Anteile hält, eine weitere Tranche begleichen und kann dann Condor zunächst vollständig übernehmen, bevor der Gesellschafterkreis erweitert werden soll. "Ein großer Airlinepartner wäre eine attraktive Möglichkeit", so Gerber. (Süddeutsche Zeitung)
TERRA QUANTUM - Das Softwareunternehmen Terra Quantum strebt einen Gang an die amerikanische Technologiebörse Nasdaq an. Technisch soll das über einen Börsenmantel (SPAC) geschehen, indem die bereits börsennotierte Zweckgesellschaft Mountain Lake Acquisition Corp II übernommen wird. Aus dem Deal ergibt sich eine Börsenbewertung von 3,25 Milliarden US-Dollar. Damit wäre Terra Quantum das am höchsten bewertete börsennotierte Quantenunternehmen. Markus Pflitsch, der deutsche Gründer und Chef von Terra Quantum, sprach gegenüber der FAZ von einem "Meilenstein" für sein Unternehmen. Finanzchef Eike Marx rechnet damit, dass die Aktien von Terra Quantum im zweiten Halbjahr gehandelt werden können. (FAZ)
SOFTBANK - Softbank testet eine wichtige, sich selbst auferlegte Obergrenze für die Aufnahme von Krediten mit der Breitstellung weiterer 30 Milliarden US-Dollar für OpenAI. Der Schritt birgt das Risiko, Investoren zu verunsichern, die ohnehin schon besorgt über das wachsende Engagement des Unternehmens im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind. Der japanische Konzern will seine Beleihungsquote - ein Maß für die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Wert seiner Beteiligungen - eigentlich unter 25 Prozent halten. Nun räumt er jedoch ein, dass diese Schwelle in den kommenden Monaten überschritten werden könnte. "Ich schließe nicht aus, dass wir in Zukunft vorübergehend die 25-Prozent-Marke überschreiten könnten", sagte Finanzvorstand Yoshimitsu Goto. (Financial Times)
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April 10, 2026 00:38 ET (04:38 GMT)
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