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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

US-Präsident Trump wirft Iran "sehr schlechte Arbeit" vor bei der Erlaubnis, Öltanker durch die Straße von Hormus fahren zu lassen. ".... Das ist nicht die Vereinbarung, die wir getroffen haben!", schrieb Trump auf Truth Social. Zuvor hatte er den Iran davor gewarnt, Gebühren von Schiffen zu erheben, die die Meerenge passieren, über die etwa 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden. Trumps Post verschärft die Spannungen im ohnehin schon brüchigen Waffenstillstand mit dem Iran. Er hatte zuvor gedroht, die Angriffe wieder aufzunehmen, sollte keine Einigung erzielt werden. Dennoch ist der US-Präsident bestrebt, den Krieg zu beenden, und hat Israel dazu gedrängt, die Angriffe im Libanon zurückzufahren, die den Iran erzürnen. Alaeddin Boroujerdi, ein Mitglied des Nationalen Sicherheitsausschusses des iranischen Parlaments, hatte gesagt, Teheran verlange von einigen Schiffen jeweils 2 Millionen Dollar für die Durchfahrt durch die Wasserstraße.

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahm am Donnerstag leicht zu, blieb jedoch weiterhin spärlich. Laut Daten des Schiffstrackers MarineTraffic befinden sich Hunderte von Schiffen weiterhin im Wartestand in den Gewässern rund um die wichtigste Energie-Schifffahrtsroute der Welt. Nur wenige queren die Meerenge. Zwischen Mittwoch Mitternacht und 22:00 Uhr MESZ am Donnerstag passierten 4 Schiffe die Straße, bei denen es sich laut einem Sprecher von MarineTraffic ausschließlich um Massengutfrachter handelte.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Verbraucherpreise März 
     PROGNOSE:   +0,9% gg Vm/+3,3% gg Vj 
     zuvor:    +0,3% gg Vm/+2,4% gg Vj 
     Verbraucherpreise Kernrate 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:    +0,2% gg Vm/+2,5% gg Vj 
 
  16:00 Auftragseingang Industrie Februar 
     PROGNOSE:   -0,1% gg Vm 
     zuvor:    +0,1% gg Vm 
 
     Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) April 
     PROGNOSE:   52,0 
     zuvor:    53,3 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.864,25  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.272,75  +0,1 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.955,20  -0,2 
Topix-500 (Tokio)      3.745,09  +0,1 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +1,5 
Shanghai-Composite      3.995,20  +0,7 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.889,80  +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Die ostasiatischen Börsen schließen sich mehrheitlich der positiven Vorgabe der Wall Street an. Zur freundlicheren Grundstimmung trägt bei, dass Israel direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen will und dass Israel nach den Worten von US-Präsident Trump zudem seine Angriffe auf den Libanon verringern will. Derweil sollen später am Tag im pakistanischen Islamabad erste Gespräche zwischen USA und Iran stattfinden. Hauptstreitpunkt ist neben den andauernden Angriffen Israels auf den Libanon die weiter vom Iran nicht voll geöffnete Straße von Hormus. Offenbar sind seit Vereinbarung der zweiwöchigen Waffenruhe nur sehr wenige Schiffe durch die Wasserstraße gelangt. Dazu soll Iran Mautgebühren für die Passage erwägen. Vor diesem Hintergrund bleiben die Ölpreise erhöht, was wiederum eine deutlichere Aufwärtstendenz an den Börsen verhindert. Die japanische Börse zeigt sich minimal im Plus. Hier bremst laut Marktteilnehmern, dass die japanischen Erzeugerpreise im März gestiegen sind, was Befürchtungen einer energiepreisgetriebenen Inflation und Zinserhöhungen durch die Bank of Japan schürt. In Seoul geht es für den stark technologielastigen Kospi kräftig nach oben, nachdem die Notenbank des Landes wie erwartet die Leitzinsen bestätigt hat vor dem Hintergrund eines befürchteten Inflationsanstiegs. In China sind die Preisdaten für März durchwachsen ausgefallen und zeigen kaum eine konjunkturelle Belebung. Unter den Einzelwerten geht es in Tokio für die Aktie des Modeeinzelhändlers Fast Retailing um 11 Prozent nach oben. Der Uniqlo-Eigner hat starke Geschäftszahlen ausgewiesen und seine Gewinnprognose angehoben.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     48.185,80  +0,6  +275,88    47.909,92 
S&P-500    6.824,66  +0,6  +41,85    6.782,81 
NASDAQ Comp 22.822,42  +0,8  +187,42    22.635,00 
NASDAQ 100  25.082,09  +0,7  +178,92    24.903,17 
 
Umsatzdaten 
           Donnerstag Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,16 Mrd  1,48 Mrd 
Gewinner       1.753    2.337 
Verlierer       989     447 
Unverändert       76     45 
 

Freundlich - Nach anfänglichen Verlusten wegen Zweifeln am zweiwöchigen Waffenstillstand im Iran-Krieg, ging es im Verlauf nach oben. Für Zuversicht sorgte, dass Israel laut Premierminister Netanjahu direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen will. Die fortgesetzten Angriffe Israels auf Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah im Libanon hatten das Waffenstillstandsabkommen zuvor fast zum Scheitern gebracht. Am Aktienmarkt kochte die Begeisterung für KI wieder hoch. Softwaretitel litten dagegen wieder einmal unter Bedenken, dass KI die Geschäftsmodelle von Softwareentwicklern gefährden könnte. Der Index der Halbleitertitel stieg um 2,1 Prozent und erreichte einen Rekordschlussstand. Applied Digital fielen um 7,9 Prozent. Die Ergebnisse des Rechenzentrumentwicklers übertrafen zwar weitgehend die Marktschätzungen, das Unternehmen kündigte jedoch keine neuen größeren Deals an. Meta Platforms gewannen 2,6 und Coreweave 3,4 Prozent, nachdem die Unternehmen ihre Vereinbarung für Cloud-Kapazitäten ausweiteten. Disney gewannen 0,6 Prozent. Der Unterhaltungskonzern will in den kommenden Wochen rund 1.000 Stellen streichen, wie Informanten sagten.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,78 -0,02    3,80      3,74 
5 Jahre       3,91 -0,01    3,95      3,88 
10 Jahre      4,29 -0,00    4,32      4,26 
 

Die Renditen kamen ganz leicht zurück nach schwachen Konjunkturdaten und angesichts von den Tageshochs zurückgekommenen Ölpreisen. Beide Entwicklungen milderten Zinserhöhungssorgen.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Do, 09:15 % YTD 
EUR/USD         1,1689  -0,1   1,1699     1,1665  -0,5 
EUR/JPY         186,14  +0,1   185,94     185,32  +1,2 
EUR/GBP         0,8709  +0,1   0,8704     0,8708  -0,1 
USD/JPY         159,22  +0,2   158,94     158,85  +1,6 
USD/KRW        1.481,90  +0,5  1.474,31    1.480,50  +2,9 
USD/CNY         6,8315  0,0   6,8314     6,8335  -2,3 
USD/CNH         6,8308  +0,1   6,8275     6,8325  -2,1 
USD/HKD         7,8338  NULL   7,8338     7,8343  +0,7 
AUD/USD         0,7068  -0,2   0,7079     0,7036  +5,9 
NZD/USD         0,5845  -0,2   0,5859     0,5836  +1,6 
BTC/USD       72.192,71  -0,3 72.418,23    71.069,60 -17,7 
 

Der Dollar gab weiter nach, der Dollarindex reduzierte sich um 0,4 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf die unerwartete Abwärtskorrektur des Wirtschaftswachstums im vierten Quartal und höher als prognostiziert ausgefallene wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als Belastungsfaktoren. An anderer Stelle wurden die Entspannungssignale im Nahen Osten als Erklärung der Dollar-Schwäche bemüht.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.766,14  +0,1    2,52    4.763,62 
Silber     76,04  +1,3    0,97      75,07 
Platin   2.063,55  -1,9   -39,49    2.103,04 
 

Die fortgesetzte Schwäche des Dollars stütze den Goldpreis, der im US-Handel um 1,2 Prozent zulegte.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   98,65  +0,8    0,78      97,87 
Brent/ICE   96,67  +0,8    0,75      95,92 
 

Die Ölpreise legten nach dem Einbruch am Vortag wieder zu und spiegelten die Ungewissheit über die Öffnung der Seestraße von Hormus wider. Allerdings kamen die Preise mit der Ankündigung von Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon klar von den Tageshochs zurück. Der Preis für ein Fass Brent schloss 2,4 Prozent höher mit 97,05 Dollar. Medienberichte, wonach der Iran offenbar nur einer sehr begrenzten Anzahl von Schiffen die Passage der Meerenge erlaubt - und dies wohl auch nur gegen Gebühren -, hielten die Ölpreise auf ihrem erhöhten Niveau.

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR

CHINA - Inflation

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 10, 2026 01:48 ET (05:48 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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