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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die Gespräche zwischen den USA und Regierungsvertretern des Iran sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Es sei keine Einigung erzielt worden, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ein entscheidender Faktor für das Scheitern der Gespräche sei die Weigerung des Irans gewesen, sich zu verpflichten, auch in Zukunft keine Atomwaffen anzustreben. Vance gab an, dass er die Gespräche verlassen werde, nannte jedoch keine Einzelheiten zu den nächsten Schritten. "Unangemessene Forderungen" der USA sind laut staatlichem iranischen Rundfunk für das Scheitern der Gespräche verantwortlich gewesen. Der Iran hat nach eigenen Angaben keine Pläne für weitere Atomgespräche mit den USA. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte jedoch, die Diplomatie werde fortgesetzt. Die US-Marine wird nach Angaben von US-Präsident Trump damit beginnen, "alle Schiffe zu blockieren, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder sie zu verlassen". Gegenüber Fox News sagte er, die Seeblockade werde "ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber schon bald effektiv sein". Die Blockade des gesamten Schiffsverkehrs, der iranische Häfen in der Straße von Hormus anläuft oder verlässt, beginnt am Montag um 16:00 Uhr MESZ.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

13:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:00 NAR, Verkauf bestehender Häuser März 
     PROGNOSE: -1,0% gg Vm 
     zuvor:  +1,7% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.806,25  -0,7 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.070,75  -0,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.915,00  -0,5 
Topix-500 (Tokio)      3.723,13  -0,5 
Kospi (Seoul)        5.093,54  -0,9 
Shanghai-Composite      3.984,36  -0,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.600,09  -1,1 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Während US-Dollar und Ölpreise steigen, geht es an den Aktienmärkten auf breiter Front talwärts. Von Panik kann aber keine Rede sein. Die Finanzmärkte reagieren damit auf die Entwickung der Nahostkrise, denn die Friedensgespräche zwischen den USA und Iran sind zunächst gescheitert. Sollten die Kampfhandlungen wieder aufgenommen werden, sehen Anleger Risiken einer Verlangsamung des globalen Wachstums und einer steigenden Inflation. In diesem Stagflationsumfeld sind Aktien nicht erste Wahl. Mit Sorgenfalten werden zudem die Schlagzeilen zur für den Öltransport wichtigen Seestraße von Hormus aufgenommen. Angesichts der Entwicklung springt der Fasspreis für die europäische Rohölsorte Brent wieder über die 100-Dollarmarkr. An den Aktienmärkten zeigen sich vor allem die Börsen in Japan und Südkorea sehr schwach. Die Landwährungen Yen und Won stehen mit dem festen Dollar ebenfalls unter Druck. In Japan führen Technologie- und Elektronikwerte die Verluste an. Softbank geben um 2,5 Prozent nach, Tokyo Electron verlieren 2,8 Prozent und Renesas Electronics fallen um 2,2 Prozent. In ganz Asien zeigen sich Papiere von Reedereien und Fluggesellschaften sehr schwach. Cathay Pacific Airways fallen in Hongkong 2,3 und China Eastern Airlines 3,3 Prozent. Cosco Shipping Energy Transportation geben in Schanghai 4,3 und Hanwha Ocean in Seoul 2,2 Prozent nach.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     47.916,57  -0,6  -269,23    48.185,80 
S&P-500    6.816,89  -0,1   -7,77    6.824,66 
NASDAQ Comp 22.902,89  +0,4  +80,48    22.822,42 
NASDAQ 100  25.116,34  +0,1  +34,25    25.082,09 
 
           Freitag Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,05 Mrd  1,16 Mrd 
Gewinner       1.215   1.753 
Verlierer      1.522    989 
Unverändert       89     76 
 

Uneinheitlich - Der Optimismus an den US-Börsen hinsichtlich der fürs Wochenende angesetzten Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern USA und Iran hat leichte Risse bekommen. Letztlich hänge alles an der Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs durch die Seestraße von Hormus, hieß es. Auch US-Präsident Donald Trump räumte ein, dass der Iran mit Blick auf internationale Wasserstraßen noch "Trümpfe" halte. Wenig Impulse setzten die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise, denn sie fielen im Rahmen der Erwartungen aus. Die Kernverbraucherpreise stiegen sogar einen Tick schwächer als veranschlagt. Das Zinsdilemma der Fed wurde durch die Stimmung der US-Verbraucher offengelegt, denn die fiel im April auf Rekordtief. Damit bewegte sich die Fed im Stagflationsumfeld mit hoher Inflation und schwachen Konjunkturdaten. Am Aktienmarkt hielt sich die KI-Begeisterung der vergangenen Tage. Der Halbleiterindex SOX stieg um 2,3 Prozent auf Rekordstände - befeuert von guten Geschäftszahlen von TSMC aus Taiwan. Softwarewerte wurden dagegen erneut von KI-Verdrängungsbedenken belastet. Salesforce stürzten als Dow-Schlusslicht um 3,5 Prozent ab, Microsoft büßten um 0,6 Prozent ein - Snowflake, Cloudflare, ServiceNow, Atlassian, Palantir Technologies, Workday und Datadog gaben um bis zu 13,5 Prozent nach.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      3,83 +0,03    3,85    3,83 
5 Jahre      3,97 +0,04    3,99    3,97 
10 Jahre     4,35 +0,03    4,36    4,35 
 

Solange die Straße von Hormus nicht komplett offen sei, blieben Inflations- und in der Folge Zinsängste wegen hoher Rohölpreise bestehen, hieß es. So hatten die Inflationserwartungen der US-Verbraucher zugelegt.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt +/- %   00:00    Fr, 09:11 % YTD 
EUR/USD    1,1687  -0,3   1,1719     1,1687  -0,5 
EUR/JPY    186,66  -0,0   186,72     186,17  +1,5 
EUR/GBP    0,8717  +0,1   0,8708     0,8705  +0,0 
USD/JPY    159,68  +0,2   159,29     159,27  +1,9 
USD/KRW   1.487,74  +0,2  1.484,77    1.483,59  +3,3 
USD/CNY    6,8326  +0,1   6,8278     6,8310  -2,3 
USD/CNH    6,8313  +0,1   6,8253     6,8307  -2,1 
USD/HKD    7,8322  +0,0   7,8299     7,8322  +0,6 
AUD/USD    0,7039  -0,3   0,7060     0,7062  +5,5 
NZD/USD    0,5824  -0,2   0,5833     0,5842  +1,2 
BTC/USD  70.732,00  -0,9 71.357,45    71.761,59 -19,3 
 

Der Dollar wertete weiter ab - nur bedingt belastet von der etwas niedriger als prognostiziert ausgefallen US-Kerninflation. Denn in den USA gebe es keinen breit angelegten Inflationstrend. Anders als beim Preisschock 2022 hätten Verbraucher nicht das Finanzpolster wie aus der Pandemiezeit, um ihre Ausgaben aufrechtzuerhalten, gab Analyst Stephen Coltman von 21shares zu bedenken. Der Dollarindex fiel um 0,2 Prozent.

Der US-Dollar legt am Morgan generell zu, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen wieder ansteigt.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.722,98  -0,5   -24,51    4.747,49 
Silber     74,52  -1,8   -1,35      75,88 
Platin   2.044,80  -0,0   -0,35    2.045,15 
 

Der Goldpreis bewegte sich nach den jüngsten Aufschlägen kaum noch, zeigte sich mit 0,1 Prozent knapp im Minus. Die Sorge wuchs, dass anhaltende Spannungen im Nahen Osten einige Zentralbanken dazu veranlassen könnten, Gold zu verkaufen, um Liquidität und Währungsvolatilität zu steuern, erläuterten die ANZ-Analysten.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   104,62  +8,3    8,05      96,57 
Brent/ICE   102,14  +7,3    6,94      95,20 
 

Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,7 Prozent auf 94,32 Dollar. "Am Markt herrscht große Vorsicht, weil es so viel Unsicherheit gibt", relativierte Energie-Expertin Andrejka Bernatova von der auf Energie spezialisierten Zweckgesellschaft Dynamix Corporation III die Preisabschläge. Die große Frage für den Markt sei, ob die Straße von Hormus wieder geöffnet werde. Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran machen die Ölpreise im asiatischen Handel einen Sprung nach oben. Brent klettert wieder deutlicher über die Marke von 100 Dollar je Barrel.

Mit den Schlagzeilen zum Nahostkrieg und der Blockade der Seestraße von Hormus springt Brent wieder über die Marke von 100 US-Dollar.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

Zusätzlich zur US-Blockade der Straße von Hormus erwägen US-Präsident Donald Trump und seine Berater laut mit der Situation vertrauten Personen die Wiederaufnahme begrenzter Militärschläge im Iran, um eine Pattsituation bei den Friedensgesprächen zu überwinden.

NIKE

Chief Innovation Officer verlässt den Sportartikelriesen nach weniger als einem Jahr. Die Personalie ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Bemühungen um eine Trendwende ins Stocken geraten. CEO Elliott Hill hatte den langjährigen Manager Tony Bignell im vergangenen Juni auf diese Position befördert. Die Personalie gehörte seinerzeit zu den ersten Maßnahmen von Hill als CEO. Bignell sollte die Innovationskraft von Nike wieder in Schwung bringen. Nun verlässt Bignell, der laut Nike eigene kreative und philanthropische Interessen verfolgen möchte, das Unternehmen und ist damit bereits der dritte Innovationschef, der diesen Posten in weniger als drei Jahren wieder aufgibt.

VICTORY

Der chinesische Chipzulieferer Victory Giant Technology will mit einem Zweitlisting in Hongkong Milliarden einnehmen. Der Hersteller von Hochpräzisions-Leiterplatten, die unter anderem auch Nvidia einsetzt, strebt einen Erlös von 17,50 Milliarden Hongkong-Dollar an. Die Aktien von Victory werden voraussichtlich am 21. April in Hongkong in den Handel starten.

OPENAI

Das US-Softwareunternehmen soll künftig unter den Digital Services Act (DSA) der EU fallen und damit stärker reguliert werden. Wie das Handelsblatt aus Kreisen der EU-Kommission erfuhr, will die Behörde das Unternehmen dazu in den kommenden Tagen als sehr große Online-Suchmaschine einstufen. Der DSA reguliert sowohl sehr große Plattformen als auch sehr große Suchmaschinen. Für letztere gelten zusätzliche Anforderungen. Als große Plattform oder Suchmaschine gilt, wer mehr als 45 Millionen monatlich aktive Nutzer in der EU hat. OpenAI überschreitet diese Grenze deutlich. (Handelsblatt)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 13, 2026 01:44 ET (05:44 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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