SEOUL/TOKIO (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost sind mehrheitlich mit Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump.
Die Vereinigten Staaten wollen mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden. Entsprechend sind die Ölpreise am Montag wieder gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kletterte wieder über die Marke von 100 Dollar. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig.
Der japanische Nikkei 225 endete 0,7 Prozent tiefer bei 56.502,77 Punkten. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, stieg hingegen um 0,2 Prozent auf 4.646 Zähler. Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag zuletzt mit 1,0 Prozent im Minus. Der australische S&P ASX 200 verlor 0,4 Prozent auf 8.926 Punkte./edh/men
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