Bonn (ots) -
Anlässlich des dritten Jahrestags des Kriegs im Sudan findet am Mittwoch, 15. April, die dritte Sudan-Geberkonferenz in Berlin statt. "Die Lage im Sudan ist katastrophal, rund 34 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung, benötigen humanitäre Hilfe. Zudem hat sich die Krise längst auf die Nachbarländer ausgeweitet", berichtet Dr. Thorsten Klose-Zuber, Generalsekretär der internationalen Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe, der an der Konferenz teilnimmt. "Help ist seit vielen Jahren in den Nachbarländern Tschad und Südsudan aktiv und leistet Nothilfe für sudanesische Geflüchtete. Um eine weitere Eskalation der humanitären Lage zu verhindern, braucht es dringend mehr finanzielle Unterstützung von der internationalen Gebergemeinschaft."
Allein das Nachbarland Tschad - selbst eines der ärmsten Länder der Welt - hat binnen zwei Jahren über eine Million Geflüchtete aus dem Sudan aufgenommen. "Im Verhältnis zur Bevölkerung wäre das so, als würde Deutschland sechs Millionen Flüchtlinge aufnehmen", sagt Klose-Zuber. Ähnlich ist die Lage im Südsudan, wo rund 600.000 Menschen aus dem Sudan Zuflucht gefunden haben. "In beiden Ländern arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Nahrungsmittel-, Trinkwasser- und Sanitärversorgung von geflüchteten Familien und ihren Auffanggemeinden zu verbessern. Im Südsudan versuchen wir zudem, geflüchteten Kindern einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Doch die Bedarfe sind immens."
Deutschland ist eines der größten Geberländer für humanitäre Hilfe im Sudan. Im vergangenen Jahr stellte die Bundesregierung 157 Millionen Euro hierfür bereit. Doch der Krieg dauert an und die größte humanitäre Katastrophe der Welt weitet sich aus. "Wir erhoffen uns daher von der Konferenz, dass die Bundesregierung 2026 mindestens ebenso viele Mittel für die humanitäre Hilfe im Sudan und den Nachbarländern bereitstellt wie im Vorjahr", sagt Klose-Zuber. "Anlässlich der weltweit immensen Mittelkürzungen für humanitäre Hilfe - auch durch Deutschland - ist diese Unterstützung wichtiger denn je."
Herr Klose-Zuber steht im Rahmen sowie nach der Konferenz für Interviews zur Verfügung. Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an presse(at)help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 2790 438 / +49 (0)173 7107454.
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Anlässlich des dritten Jahrestags des Kriegs im Sudan findet am Mittwoch, 15. April, die dritte Sudan-Geberkonferenz in Berlin statt. "Die Lage im Sudan ist katastrophal, rund 34 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung, benötigen humanitäre Hilfe. Zudem hat sich die Krise längst auf die Nachbarländer ausgeweitet", berichtet Dr. Thorsten Klose-Zuber, Generalsekretär der internationalen Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe, der an der Konferenz teilnimmt. "Help ist seit vielen Jahren in den Nachbarländern Tschad und Südsudan aktiv und leistet Nothilfe für sudanesische Geflüchtete. Um eine weitere Eskalation der humanitären Lage zu verhindern, braucht es dringend mehr finanzielle Unterstützung von der internationalen Gebergemeinschaft."
Allein das Nachbarland Tschad - selbst eines der ärmsten Länder der Welt - hat binnen zwei Jahren über eine Million Geflüchtete aus dem Sudan aufgenommen. "Im Verhältnis zur Bevölkerung wäre das so, als würde Deutschland sechs Millionen Flüchtlinge aufnehmen", sagt Klose-Zuber. Ähnlich ist die Lage im Südsudan, wo rund 600.000 Menschen aus dem Sudan Zuflucht gefunden haben. "In beiden Ländern arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Nahrungsmittel-, Trinkwasser- und Sanitärversorgung von geflüchteten Familien und ihren Auffanggemeinden zu verbessern. Im Südsudan versuchen wir zudem, geflüchteten Kindern einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Doch die Bedarfe sind immens."
Deutschland ist eines der größten Geberländer für humanitäre Hilfe im Sudan. Im vergangenen Jahr stellte die Bundesregierung 157 Millionen Euro hierfür bereit. Doch der Krieg dauert an und die größte humanitäre Katastrophe der Welt weitet sich aus. "Wir erhoffen uns daher von der Konferenz, dass die Bundesregierung 2026 mindestens ebenso viele Mittel für die humanitäre Hilfe im Sudan und den Nachbarländern bereitstellt wie im Vorjahr", sagt Klose-Zuber. "Anlässlich der weltweit immensen Mittelkürzungen für humanitäre Hilfe - auch durch Deutschland - ist diese Unterstützung wichtiger denn je."
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