Wien (www.anleihencheck.de) - Die letzte Woche erschienene finale Schätzung zum BIP-Wachstum der USA im vierten Quartal 2025 brachte eine weitere Abwärtsrevision mit sich, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).So habe die US-Konjunktur im Schlussquartal um lediglich 0,5% (p.q., annualisiert) zugelegt, was in nicht annualisierten Zahlen de facto eine Stagnation bzw. ein nur sehr moderates Wachstum bedeute. Das US-BIP sei dementsprechend gegen Jahresende nicht schneller gewachsen als das der Eurozone (0,2% p.q.), was insbesondere in den letzten Jahren Seltenheitswert gehabt habe. Dennoch müsse diese Entwicklung eingeordnet werden: Der Rekord-Shutdown des US-Staatsapparates im Oktober und im November sei ein wesentlicher Treiber des verhaltenen Konjunkturmomentums gewesen. Der BIP-Nowcast der Atlanta FED für das erste Quartal weise aktuell ein Wachstum von 1,3% (p.q., annualisiert) aus - was auf eine stärkere Dynamik zu Jahresbeginn, nicht aber auf einen sehr starken Erholungseffekt hindeute. Das Risikoprofil für die US-Konjunktur bleibe also weiterhin nach unten ausgerichtet. Die Zeiten von BIP-Wachstumsraten über dem langfristigen Wachstumspotenzial lägen zumindest vorerst hinter uns. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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