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MÄRKTE USA/Hoffnung auf Wiederaufnahme der Iran-Gespräche stützt

DJ MÄRKTE USA/Hoffnung auf Wiederaufnahme der Iran-Gespräche stützt

DOW JONES--Die US-Börsen machen am Montag im Verlauf ihre Verluste großteils wett und rücken in positives Terrain vor. Anfangs belastete, dass am Wochenende die Verhandlungen über eine Beilegung des Iran-Konflikts ergebnislos abgebrochen wurden. US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin an, dass die USA die Straße von Hormus blockieren würden. Das Central Command der US-Streitkräfte grenzte dies jedoch ein. Betroffen von der Blockade seien nur iranische Schiffe und Häfen. Der in der vergangenen Woche vereinbarte Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gilt derweil noch, was den Verkaufsdruck am Aktienmarkt ebenfalls lindert. Anleger setzten weiter darauf, dass die Kriegsparteien an den Verhandlungstisch zurückkehrten, heißt es aus dem Handel. Der Dow-Jones-Index notiert am Mittag (Ortszeit New York) 0,3 Prozent niedriger bei 47.791 Punkten. Der S&P-500 gewinnt jedoch 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite steigt um 0,3 Prozent. Die Ölpreise ziehen derweil kräftig an und überwinden wieder die Marke von 100 US-Dollar. Das Barrel Brentöl kostet mit 101,48 Dollar aktuell 6,6 Prozent mehr.

Nach dem Optimismus, den die Waffenruhe in der vergangenen Woche hervorgerufen habe, ist die Stimmung nun wieder etwas gedämpfter. Die Deutsche Bank merkt an, der Wiederanstieg der Ölpreise habe Stagflationsängste wiederaufleben lassen, worauf Aktien- und Anleihekurse weltweit unter Druck geraten seien. Auch die Kurse der US-Anleihen geben mit Inflationssorgen nach. Im Gegenzug steigt die Zehnjahresrendite um 1 Basispunkt auf 4,33 Prozent. Der Dollar verbucht als Fluchtwährung in Krisenzeiten wieder etwas Zulauf. Der Dollarindex steigt um 0,1 Prozent. Der festere Dollar und die höheren Marktzinsen lasten unterdessen auf dem Goldpreis. Die Feinunze ermäßigt sich um 0,5 Prozent auf 4.723 Dollar.

Am Dienstag dürften die Erzeugerpreise aus dem März Aufschluss darüber geben, inwieweit die stark gestiegenen Ölpreise die Inflation nach oben getrieben haben. Die am Freitag vergangener Woche veröffentlichten Verbraucherpreise hatten von einem stärkeren Preisauftrieb gezeugt, waren in der Gesamtrate aber im erwarteten Rahmen gestiegen. In der Kernrate war der Anstieg etwas geringer als angenommen ausgefallen. Am Montag wurden konjunkturseitig nur die Verkäufe bestehender Häuser aus dem März veröffentlicht. Sie gingen etwas stärker zurück als angenommen.

Die US-Notenbank dürfte über die gestiegene Inflation fürs erste hinwegsehen und die Zinsen in den kommenden Monaten auf dem aktuellen Niveau halten, erwartet die Commerzbank. Letztlich dürfte der geldpolitische Kurs aber davon abhängen, wie lange der Energiepreisschock andauere und wie rasch sich die Inflation wieder auf einem "normalen" Niveau einpendele.

Unter den einzelnen Sektoren an der Börse steht das Segment Reise und Touristik wegen der gestiegenen Ölpreise unter Druck. Unter anderem verlieren die Aktien der Kreuzfahrtreederei Carnival 2,7 Prozent. Die Aktien der Fluggesellschaften American Airlines und United Airlines fallen um 2 bzw 2,2 Prozent. Nutznießer des Ölpreisanstiegs sind die Aktien der Branchenunternehmen wie Exxon Mobil (+0,8%), Occidental Petroleum (+1%) oder Diamondback Energy (+0,6%).

Derweil nimmt die Bilanzsaison Fahrt auf mit Geschäftszahlen der Großbank Goldman Sachs. Diese hat im ersten Quartal mehr eingenommen und verdient als erwartet, gleichwohl gibt die Aktie um 2,7 Prozent nach. Im Investmentbanking und im Aktienhandel verbuchte Goldman zwar kräftige Zuwächse, doch sanken die Einnahmen im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Rohstoffen und Devisen. Auch hätten einige Anleger insgesamt offenbar mehr erwartet, heißt es aus dem Handel. In den kommenden Tagen werden weitere bedeutende US-Unternehmen, darunter die großen Banken des Landes, über den Verlauf des ersten Quartals berichten.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      47.790,82  -0,3  -125,75    47.916,57 
S&P-500     6.827,44  +0,2   +10,55    6.816,89 
NASDAQ Comp  22.980,75  +0,3   +77,85    22.902,89 
NASDAQ 100   25.171,12  +0,2   +54,78    25.116,34 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,81 +0,01    3,85      3,78 
5 Jahre       3,95 +0,01    3,99      3,92 
10 Jahre      4,33 +0,01    4,36      4,30 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
EUR/USD      1,1708  -0,1  -0,0011     1,1719 
EUR/JPY      187,02  +0,2   0,3000     186,72 
EUR/CHF      0,9218  -0,4  -0,0032     0,9250 
EUR/GBP      0,8698  -0,1  -0,0010     0,8708 
USD/JPY      159,74  +0,3   0,4500     159,29 
GBP/USD      1,3457  -0,0  -0,0001     1,3458 
USD/CNY      6,8303  +0,0   0,0025     6,8278 
USD/CNH      6,8253  0,0   0,0000     6,8253 
AUS/USD      0,7062  +0,0   0,0002      0,706 
Bitcoin/USD  72.093,31  +1,0   735,86    71.357,45 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     102,33  +6,0    5,76      96,57 
Brent/ICE     101,48  +6,6    6,28      95,20 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.723,11  -0,5   -24,38    4.747,49 
Silber       74,51  -1,8   -1,37      75,88 
Platin     2.042,18  -0,1   -2,97    2.045,15 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/cbr

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April 13, 2026 12:34 ET (16:34 GMT)

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