Frankfurt am Main (ots) -
Mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag, mit opulenten französischen Farben unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen "Artist in Residence" Kirill Gerstein präsentiert das hr-Sinfonieorchester Frankfurt eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen. Das Publikum kann sich auf herausragende Gastkünstlerinnen und -künstler, außergewöhnliche Programmideen und ein Wiedersehen mit zwei Ehemaligen freuen.
Konzerte mit Chefdirigent Alain Altinoglu
Insgesamt neun Programme wird Alain Altinoglu dirigieren, unter anderem bereichert von Solistinnen und Solisten wie Augustin Hadelich, Julia Fischer und Bruce Liu. Der Chefdirigent setzt in der kommenden Saison seinen Schostakowitsch-Zyklus fort und widmet sich der 7. Sinfonie, der eindrucksvollen "Leningrader". Außerdem beendet er seine Brahms-Werkschau mit dessen 1. Sinfonie und interpretiert zudem zwei Monumentalwerke aus seiner französischen Heimat: Hector Berlioz' dramatische Legende "La damnation de Faust" und die visionäre, farbenreiche "Turangalîla"-Sinfonie von Olivier Messiaen. Bei Berlioz verbindet sich die französische Musik mit einem urdeutschen Stoff, wie gemacht für einen Dirigenten wie Altinoglu. Über das Werk sagt er: "Es handelt sich um ein zutiefst hybrides Werk, und genau das macht seinen Reichtum aus." Er beschreibt Berlioz' "Damnation" als eine faszinierende Verschmelzung von deutscher Mythologie und französischer Klangfantasie - eine Kombination also, die seiner eigenen musikalischen Handschrift besonders entspricht.
Auch in anderen Programmen setzt Altinoglu starke Akzente: zur Saisoneröffnung mit Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie, mit Igor Strawinskys "Petruschka" und in den gemeinsamen Konzerten mit "Artist in Residence" Kirill Gerstein. Altinoglu ist im intimen Rahmen eines Kammerkonzerts mit ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters zu erleben, und erstmals präsentiert er das ARD-Silvesterkonzert mit einem unterhaltsamen französischen Repertoire.
Ausblick auf die Saison 2026/27 des hr-Sinfonieorchesters
Sommerliche Saisoneröffnung: Zum achten Mal laden das hr-Sinfonieorchester und die Europäische Zentralbank, unterstützt durch Elisabethen Quelle, zum Europa Open Air ans Frankfurter Mainufer. Das international geprägte Programm am 20. August reicht von Edvard Griegs "Peer Gynt" über Astor Piazzollas "Libertango" bis hin zu George Gershwins "An American in Paris".
Zu den besonderen sinfonischen Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen die Aufführung von Gustav Mahlers 1. Sinfonie durch Susanna Mälkki sowie die 2. Sinfonie unter der Leitung von Philippe Jordan. Darüber hinaus prägen renommierte Solistinnen und Solisten wie Julia Fischer, Gautier Capuçon, Beatrice Rana, Bruce Liu und Pierre-Laurent Aimard die Spielzeit. Die etablierten Reihen "Quick & Classy" und "Kammerflimmern" werden fortgesetzt. Letzteres ist erstmals im Historischen Museum in der Frankfurter Altstadt zu erleben, sowie erneut im Internationalen Theater und im Produktionshaus Naxos im Ostend.
Beim "Spotlight" gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Erfinder der Reihe, Andrés Orozco-Estrada, in der Alten Oper. Das Weihnachtskonzert "Christmas all over the World" hat sich mittlerweile zum heimlichen Klassiker entwickelt. Durch die Doppel-Ausgabe in der Alten Oper Frankfurt führt wie gewohnt locker und sympathisch hr3-Morningshow-Moderator Tobi Kämmerer.
Weitere Gastdirigenten und Gastdirigentinnen sind in der kommenden Spielzeit unter anderen der ebenfalls ehemalige Chefdirigent Hugh Wolff, Jean-Christophe Spinosi, Eva Ollikainen, Elim Chan, Matthias Pintscher, Anna Handler, Roberto González-Monjas, Michael Wendeberg, Lorenzo Viotti, Maxim Emelyanychev, Richard Egarr und Izabele Jankauskaite. Als weitere international renommierte Solistinnen und Solisten begrüßt das hr-Sinfonieorchester unter anderen Alena Baeva, Clara-Jumi Kang, Roman Borisov, Diyang Mei, Christoph Sietzen und Verneri Pohjola.
"Artist in Residence": Kirill Gerstein
Kirill Gerstein prägt die Saison als "Artist in Residence" mit einer besonderen Mischung aus analytischer Tiefe, musikalischer Neugier und hoher Virtuosität. "Diese Residenz ermöglicht es uns, ein sehr vielfältiges Repertoire zu erkunden, die verschiedenen Stücke über Stilrichtungen und Epochen hinweg miteinander zu verbinden und im Laufe einer Saison gemeinsam etwas entstehen zu lassen - zusammen mit den Musikerinnen und Musikern des Orchesters, den wunderbaren Dirigentinnen und Dirigenten und natürlich dem Publikum. Ich freue mich darauf, alle in der nächsten Saison zu treffen und kennenzulernen", sagt Kirill Gerstein, der das hr-Sinfonieorchester schon seit mehr als zwanzig Jahren kennt und ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm pflegt.
Sein künstlerisches Profil zeichnet sich durch dramaturgisch klar strukturierte Programme aus, die unterschiedliche Zeiträume, ästhetische Strömungen und musikalische Denkweisen miteinander verbinden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Gegenüberstellung von György Kurtágs "... quasi una fantasia ..." und Beethovens 3. Klavierkonzert, das er gemeinsam mit Alain Altinoglu interpretiert. Darüber hinaus gestaltet Gerstein einen intensiven Kammermusikabend unter dem Titel "Gerstein meets Beethoven", an dem er gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern des hr-Sinfonieorchesters auftritt. Ergänzt wird der Abend durch weitere kammermusikalische Werke, etwa von Schubert, Britten und Rachmaninow. Ein weiteres herausragendes Projekt bildet die Aufführung von Bartóks 3. Klavierkonzert, das Gerstein im Rahmen eines Programms spielt, das unter anderem auch Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra" umfasst.
"Im Schmerz geboren" - Ein Tatort-Klassiker bei "Musik und Film"
Dieser hr-Tatort galt mit 47 Toten lange als der mit den meisten Leichen. Er wurde unter vielen weiteren Auszeichnungen mit der "Goldenen Kamera" und dem Grimme-Preis geehrt und blieb vielen im Gedächtnis. Nicht nur der Showdown mit Ulrich Tukur als Felix Murot vor dem Wiesbadener Kurhaus hatte Hollywood-Qualitäten. Nun ist der actionreiche Streifen von 2014 auf der großen Leinwand im hr-Sendesaal zu erleben - inklusive des schon damals vom hr-Sinfonieorchester eingespielten Soundtracks. Ein Abend nicht nur für Tatort-Fans!
"Symphony United" - Musikvermittlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Erstmals organisiert das hr-Sinfonieorchester mit der "Symphony United" ein Mitspielkonzert für Hobby-Musikerinnen und -Musiker. Nach einer erfolgreichen Bewerbung haben diese die Möglichkeit, "side-by-side" mit den Profis ein klassisches Orchesterwerk einzustudieren und im hr-Sendesaal aufzuführen.
Junge Konzerte wie "Let's Dance!" stärken den Zugang zu klassischer Musik für jüngere Zielgruppen. Der Erfolg ist nicht nur dort zu sehen, sondern mittlerweile auch am sehr gemischten Publikum in der "Großen Reihe". Doch nicht nur hier stellt sich das Orchester den veränderten Erwartungen und Hörgewohnheiten der jüngeren Generation, auch beim "Konzert statt Schule" beantwortet Solo-Fagottist Theo Plath die zahlreichen Fragen der hessischen Schülerinnen und Schüler, wenn er zwei Mal in der kommenden Spielzeit vormittags im hr-Sendesaal große Orchestermusik auf Augenhöhe vorstellt. Zudem sind wieder zwei Schultouren durch Hessen geplant sowie ein Familienkonzert.
Gastkonzerte und Tourneen
In der Saison 2026/27 geht das hr-Sinfonieorchester wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China. Das Orchester ist wieder im Wiener Musikverein zu Gast, sowie in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg.
105 Konzerte, davon 84 in Hessen
Insgesamt 105 Konzerte gibt das hr-Sinfonieorchester in der Saison 2026/27, davon 84 in Hessen: Neben den eigenen Konzertreihen in Frankfurt und den Konzerten beim Rheingau Musik Festival ist es im Schlosstheater Fulda, im Stadttheater Gießen, im Congress Park Hanau, bei den Kasseler Musiktagen, bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, bei den Eckelshausener Musiktagen und beim Kronberg Festival zu Gast. Zehn Kammerkonzerte in Hessen runden die umfangreiche Konzerttätigkeit ab.
Das hr-Sinfonieorchester auf allen medialen Ausspielwegen
Auch 2026/27 wird das hr-Sinfonieorchester wieder zahlreiche Konzerte über die ARD Mediathek, das hr-fernsehen, Arte Concert, bei Facebook und in seinem erfolgreichen YouTube-Channel streamen und übertragen. Dieser hat mittlerweile mehr als 630.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Vor allem die Livestreams und Radiokonzerte bei hr2-kultur werden für ein breites nationales und internationales Publikum sorgen, da die meisten Konzertprogramme auch über die European Broadcasting Union (EBU) ausgestrahlt werden.
Tickets und Vorverkauf
Der Vorverkauf für Abonnements läuft bereits unter Telefon 069/155-4111, der Vorverkauf für Einzeltickets startet ab sofort unter Telefon 069/155-2000. Abonnements und Tickets sind auch auf www.hr-ticketcenter.de erhältlich.
"10 For Teens": Teenager können günstig in jedes Konzert der "Großen Reihe" in der Alten Oper oder in die Konzerte im hr-Sendesaal gehen: Die Initiative "10 For Teens" bietet jeweils ein limitiertes Ticketkontingent für alle jungen Menschen unter 20 Jahren - solange der Vorrat reicht.
"U30-Ticket": Das U30-Ticket garantiert jungen Leuten unter 30 Jahren bis zu 50 Prozent Ermäßigung auf die Eigenveranstaltungen des hr-Sinfonieorchesters.
Das Konzertmagazin 2026/27 gibt es bei den hr-Veranstaltungen, es kann beim hr-Ticketcenter, Telefon: 069/155-2000, gratis bestellt oder als PDF auf www.hr-sinfonieorchester.de heruntergeladen werden.
Weitere Informationen:
www.hr-sinfonieorchester.de
www.facebook.com/hrsinfonieorchester
www.youtube.com/hrsinfonieorchester
Weitere Pressefotos des hr-Sinfonieorchesters (https://www.hr.de/presse/fotos-und-logos/hr-sinfonieorchester/index.html)
Zur hr-Presseseite
Pressekontakt:
Pressereferentin
Isabel Schad
Tel.: 069 155 6823
E-Mail: isabel.schad@hr.de
HERAUSGEBER
Hessischer Rundfunk
Kommunikation
Tel.: 069 155 3500
E-Mail: kommunikation@hr.de
Original-Content von: HR Hessischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/177784/6254967
Mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag, mit opulenten französischen Farben unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen "Artist in Residence" Kirill Gerstein präsentiert das hr-Sinfonieorchester Frankfurt eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen. Das Publikum kann sich auf herausragende Gastkünstlerinnen und -künstler, außergewöhnliche Programmideen und ein Wiedersehen mit zwei Ehemaligen freuen.
Konzerte mit Chefdirigent Alain Altinoglu
Insgesamt neun Programme wird Alain Altinoglu dirigieren, unter anderem bereichert von Solistinnen und Solisten wie Augustin Hadelich, Julia Fischer und Bruce Liu. Der Chefdirigent setzt in der kommenden Saison seinen Schostakowitsch-Zyklus fort und widmet sich der 7. Sinfonie, der eindrucksvollen "Leningrader". Außerdem beendet er seine Brahms-Werkschau mit dessen 1. Sinfonie und interpretiert zudem zwei Monumentalwerke aus seiner französischen Heimat: Hector Berlioz' dramatische Legende "La damnation de Faust" und die visionäre, farbenreiche "Turangalîla"-Sinfonie von Olivier Messiaen. Bei Berlioz verbindet sich die französische Musik mit einem urdeutschen Stoff, wie gemacht für einen Dirigenten wie Altinoglu. Über das Werk sagt er: "Es handelt sich um ein zutiefst hybrides Werk, und genau das macht seinen Reichtum aus." Er beschreibt Berlioz' "Damnation" als eine faszinierende Verschmelzung von deutscher Mythologie und französischer Klangfantasie - eine Kombination also, die seiner eigenen musikalischen Handschrift besonders entspricht.
Auch in anderen Programmen setzt Altinoglu starke Akzente: zur Saisoneröffnung mit Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie, mit Igor Strawinskys "Petruschka" und in den gemeinsamen Konzerten mit "Artist in Residence" Kirill Gerstein. Altinoglu ist im intimen Rahmen eines Kammerkonzerts mit ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters zu erleben, und erstmals präsentiert er das ARD-Silvesterkonzert mit einem unterhaltsamen französischen Repertoire.
Ausblick auf die Saison 2026/27 des hr-Sinfonieorchesters
Sommerliche Saisoneröffnung: Zum achten Mal laden das hr-Sinfonieorchester und die Europäische Zentralbank, unterstützt durch Elisabethen Quelle, zum Europa Open Air ans Frankfurter Mainufer. Das international geprägte Programm am 20. August reicht von Edvard Griegs "Peer Gynt" über Astor Piazzollas "Libertango" bis hin zu George Gershwins "An American in Paris".
Zu den besonderen sinfonischen Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen die Aufführung von Gustav Mahlers 1. Sinfonie durch Susanna Mälkki sowie die 2. Sinfonie unter der Leitung von Philippe Jordan. Darüber hinaus prägen renommierte Solistinnen und Solisten wie Julia Fischer, Gautier Capuçon, Beatrice Rana, Bruce Liu und Pierre-Laurent Aimard die Spielzeit. Die etablierten Reihen "Quick & Classy" und "Kammerflimmern" werden fortgesetzt. Letzteres ist erstmals im Historischen Museum in der Frankfurter Altstadt zu erleben, sowie erneut im Internationalen Theater und im Produktionshaus Naxos im Ostend.
Beim "Spotlight" gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Erfinder der Reihe, Andrés Orozco-Estrada, in der Alten Oper. Das Weihnachtskonzert "Christmas all over the World" hat sich mittlerweile zum heimlichen Klassiker entwickelt. Durch die Doppel-Ausgabe in der Alten Oper Frankfurt führt wie gewohnt locker und sympathisch hr3-Morningshow-Moderator Tobi Kämmerer.
Weitere Gastdirigenten und Gastdirigentinnen sind in der kommenden Spielzeit unter anderen der ebenfalls ehemalige Chefdirigent Hugh Wolff, Jean-Christophe Spinosi, Eva Ollikainen, Elim Chan, Matthias Pintscher, Anna Handler, Roberto González-Monjas, Michael Wendeberg, Lorenzo Viotti, Maxim Emelyanychev, Richard Egarr und Izabele Jankauskaite. Als weitere international renommierte Solistinnen und Solisten begrüßt das hr-Sinfonieorchester unter anderen Alena Baeva, Clara-Jumi Kang, Roman Borisov, Diyang Mei, Christoph Sietzen und Verneri Pohjola.
"Artist in Residence": Kirill Gerstein
Kirill Gerstein prägt die Saison als "Artist in Residence" mit einer besonderen Mischung aus analytischer Tiefe, musikalischer Neugier und hoher Virtuosität. "Diese Residenz ermöglicht es uns, ein sehr vielfältiges Repertoire zu erkunden, die verschiedenen Stücke über Stilrichtungen und Epochen hinweg miteinander zu verbinden und im Laufe einer Saison gemeinsam etwas entstehen zu lassen - zusammen mit den Musikerinnen und Musikern des Orchesters, den wunderbaren Dirigentinnen und Dirigenten und natürlich dem Publikum. Ich freue mich darauf, alle in der nächsten Saison zu treffen und kennenzulernen", sagt Kirill Gerstein, der das hr-Sinfonieorchester schon seit mehr als zwanzig Jahren kennt und ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm pflegt.
Sein künstlerisches Profil zeichnet sich durch dramaturgisch klar strukturierte Programme aus, die unterschiedliche Zeiträume, ästhetische Strömungen und musikalische Denkweisen miteinander verbinden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Gegenüberstellung von György Kurtágs "... quasi una fantasia ..." und Beethovens 3. Klavierkonzert, das er gemeinsam mit Alain Altinoglu interpretiert. Darüber hinaus gestaltet Gerstein einen intensiven Kammermusikabend unter dem Titel "Gerstein meets Beethoven", an dem er gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern des hr-Sinfonieorchesters auftritt. Ergänzt wird der Abend durch weitere kammermusikalische Werke, etwa von Schubert, Britten und Rachmaninow. Ein weiteres herausragendes Projekt bildet die Aufführung von Bartóks 3. Klavierkonzert, das Gerstein im Rahmen eines Programms spielt, das unter anderem auch Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra" umfasst.
"Im Schmerz geboren" - Ein Tatort-Klassiker bei "Musik und Film"
Dieser hr-Tatort galt mit 47 Toten lange als der mit den meisten Leichen. Er wurde unter vielen weiteren Auszeichnungen mit der "Goldenen Kamera" und dem Grimme-Preis geehrt und blieb vielen im Gedächtnis. Nicht nur der Showdown mit Ulrich Tukur als Felix Murot vor dem Wiesbadener Kurhaus hatte Hollywood-Qualitäten. Nun ist der actionreiche Streifen von 2014 auf der großen Leinwand im hr-Sendesaal zu erleben - inklusive des schon damals vom hr-Sinfonieorchester eingespielten Soundtracks. Ein Abend nicht nur für Tatort-Fans!
"Symphony United" - Musikvermittlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Erstmals organisiert das hr-Sinfonieorchester mit der "Symphony United" ein Mitspielkonzert für Hobby-Musikerinnen und -Musiker. Nach einer erfolgreichen Bewerbung haben diese die Möglichkeit, "side-by-side" mit den Profis ein klassisches Orchesterwerk einzustudieren und im hr-Sendesaal aufzuführen.
Junge Konzerte wie "Let's Dance!" stärken den Zugang zu klassischer Musik für jüngere Zielgruppen. Der Erfolg ist nicht nur dort zu sehen, sondern mittlerweile auch am sehr gemischten Publikum in der "Großen Reihe". Doch nicht nur hier stellt sich das Orchester den veränderten Erwartungen und Hörgewohnheiten der jüngeren Generation, auch beim "Konzert statt Schule" beantwortet Solo-Fagottist Theo Plath die zahlreichen Fragen der hessischen Schülerinnen und Schüler, wenn er zwei Mal in der kommenden Spielzeit vormittags im hr-Sendesaal große Orchestermusik auf Augenhöhe vorstellt. Zudem sind wieder zwei Schultouren durch Hessen geplant sowie ein Familienkonzert.
Gastkonzerte und Tourneen
In der Saison 2026/27 geht das hr-Sinfonieorchester wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China. Das Orchester ist wieder im Wiener Musikverein zu Gast, sowie in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg.
105 Konzerte, davon 84 in Hessen
Insgesamt 105 Konzerte gibt das hr-Sinfonieorchester in der Saison 2026/27, davon 84 in Hessen: Neben den eigenen Konzertreihen in Frankfurt und den Konzerten beim Rheingau Musik Festival ist es im Schlosstheater Fulda, im Stadttheater Gießen, im Congress Park Hanau, bei den Kasseler Musiktagen, bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, bei den Eckelshausener Musiktagen und beim Kronberg Festival zu Gast. Zehn Kammerkonzerte in Hessen runden die umfangreiche Konzerttätigkeit ab.
Das hr-Sinfonieorchester auf allen medialen Ausspielwegen
Auch 2026/27 wird das hr-Sinfonieorchester wieder zahlreiche Konzerte über die ARD Mediathek, das hr-fernsehen, Arte Concert, bei Facebook und in seinem erfolgreichen YouTube-Channel streamen und übertragen. Dieser hat mittlerweile mehr als 630.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Vor allem die Livestreams und Radiokonzerte bei hr2-kultur werden für ein breites nationales und internationales Publikum sorgen, da die meisten Konzertprogramme auch über die European Broadcasting Union (EBU) ausgestrahlt werden.
Tickets und Vorverkauf
Der Vorverkauf für Abonnements läuft bereits unter Telefon 069/155-4111, der Vorverkauf für Einzeltickets startet ab sofort unter Telefon 069/155-2000. Abonnements und Tickets sind auch auf www.hr-ticketcenter.de erhältlich.
"10 For Teens": Teenager können günstig in jedes Konzert der "Großen Reihe" in der Alten Oper oder in die Konzerte im hr-Sendesaal gehen: Die Initiative "10 For Teens" bietet jeweils ein limitiertes Ticketkontingent für alle jungen Menschen unter 20 Jahren - solange der Vorrat reicht.
"U30-Ticket": Das U30-Ticket garantiert jungen Leuten unter 30 Jahren bis zu 50 Prozent Ermäßigung auf die Eigenveranstaltungen des hr-Sinfonieorchesters.
Das Konzertmagazin 2026/27 gibt es bei den hr-Veranstaltungen, es kann beim hr-Ticketcenter, Telefon: 069/155-2000, gratis bestellt oder als PDF auf www.hr-sinfonieorchester.de heruntergeladen werden.
Weitere Informationen:
www.hr-sinfonieorchester.de
www.facebook.com/hrsinfonieorchester
www.youtube.com/hrsinfonieorchester
Weitere Pressefotos des hr-Sinfonieorchesters (https://www.hr.de/presse/fotos-und-logos/hr-sinfonieorchester/index.html)
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Pressekontakt:
Pressereferentin
Isabel Schad
Tel.: 069 155 6823
E-Mail: isabel.schad@hr.de
HERAUSGEBER
Hessischer Rundfunk
Kommunikation
Tel.: 069 155 3500
E-Mail: kommunikation@hr.de
Original-Content von: HR Hessischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/177784/6254967
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