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MÄRKTE USA/Etwas fester - Hoffnung auf diplomatische Lösung des Iran-Kriegs

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Hoffnung auf diplomatische Lösung des Iran-Kriegs

DOW JONES--Die US-Börsen werden am Dienstag weiter von der Hoffnung getragen, dass die am Wochenende abgebrochenen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran wiederaufgenommen werden. Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach Handelsbeginn 0,1 Prozent auf 48.274 Punkte. Der S&P-500 legt um 0,4 Prozent zu. Der Nasdaq-Composite steigt um 0,9 Prozent. Am Montag hatten die Aktienkurse an der Wall Street fester geschlossen, nachdem beide Kriegsparteien Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche signalisiert hatten.

Die Ölpreise, die nach dem Abbruch der Verhandlungen kräftig zugelegt hatten, fallen wieder unter die Marke von 100 Dollar je Barrel. Aktuell verbilligt sich das Barrel Brentöl um 1,4 Prozent auf 97,97 Dollar. Der am Montag als Fluchtwährung gesuchte Dollar wertet etwas ab; der Dollarindex reduziert sich um 0,3 Prozent. Am Anleihemarkt steht die Zehnjahresrendite wenig verändert bei 4,30 Prozent. Die Renditen waren zuvor von Befürchtungen nach oben getrieben worden, dass die steigenden Ölpreise die Inflation befeuern würden und Zinssenkungen damit vorerst verhindern dürften. Dank des nachgebenden Dollar und der sinkenden Marktzinsen steigt der Goldpreis um 0,7 Prozent auf 4.775 Dollar je Feinunze.

Konjunkturseitig stiegen die Erzeugerpreise im März weniger stark als erwartet, auch wenn der Anstieg der Ölpreise den Preisauftrieb beschleunigt hat. Das dürfte Inflationssorgen etwas lindern. Auf der anderen Seite hat der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft aufgrund des Kriegs im Nahen Osten leicht gesenkt.

Daneben nimmt die Bilanzsaison Fahrt auf. Zahlen zum ersten Quartal haben die drei Großbanken JP Morgan (JPM), Wells Fargo und Citigroup veröffentlicht. Alle drei haben mehr verdient als erwartet. Die Kursreaktionen fallen jedoch unterschiedlich aus. JPM geben um 0,8 Prozent nach, nachdem CEO Jamie Dimon vor zahlreichen Unwägbarkeiten und Risiken für die Ertragsaussichten der Bank gewarnt hat. Wells Fargo verlieren 4,2 Prozent. Zwar fiel der Gewinn höher aus als angenommen, doch enttäuschten die Einnahmen. Die Aktien der Citigroup gewinnen 2,8 Prozent.

Der Vermögensverwalter Blackrock hat den Gewinn im Quartal um 46 Prozent gesteigert, was mit einem Kursanstieg um 2,3 Prozent honoriert wird. Der Pharmahersteller Johnson & Johnson hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und die Umsatzprognose für das Jahr 2026 angehoben. Die Aktie sinkt gleichwohl um 0,5 Prozent. Beobachter verweisen darauf, dass noch immer zahlreiche Klagen gegen das Unternehmen anhängig sind wegen eines mutmaßlich krebserregenden Babypuders.

Die Aktien der Fluggesellschaft American Airlines steigen um gut 6 Prozent, der Kurs von United Airline rückt um 1,3 Prozent vor. United-CEO Scott Kirby hat die Möglichkeit eines Zusammenschlusses der beiden Gesellschaften ins Spiel gebracht. Der Sektor war zuletzt auch von den kräftig gestiegenen Ölpreisen und den kriegsbedingten Streichungen von Flügen belastet worden.

Nvidia steigen um 1,6 Prozent. Der Chipkonzern hat Pläne zur Übernahme von Dell dementiert. Entsprechende Gerüchte hatten die Nvidia-Aktie am Montag gebremst und den Kurs von Dell um fast 7 Prozent nach oben getrieben. Dell geben nun um 4,3 Prozent nach.

Lucid gewinnen 7,7 Prozent. Der Hersteller von Elektrofahrzeugen hat sich eine weitere Finanzierung über 750 Millionen Dollar von Uber gesichert.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      48.273,79  +0,1   +55,54    48.218,25 
S&P-500     6.913,31  +0,4   +27,07    6.886,24 
NASDAQ Comp  23.398,03  +0,9  +214,29    23.183,74 
NASDAQ 100   25.574,07  +0,8  +190,35    25.383,72 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,79 +0,01    3,80      3,75 
5 Jahre       3,92 +0,00    3,93      3,88 
10 Jahre      4,30 +0,00    4,31      4,27 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 
EUR/USD      1,1800  +0,4   0,0043     1,1757   1,1706 
EUR/JPY      187,37  -0,1  -0,1000     187,47  186,9600 
EUR/CHF      0,9209  -0,1  -0,0005     0,9214   0,9220 
EUR/GBP      0,8688  -0,2  -0,0014     0,8702   0,8698 
USD/JPY      158,8  -0,4  -0,6400     159,44  159,7300 
GBP/USD      1,3576  +0,5   0,0072     1,3504   1,3453 
USD/CNY      6,8158  -0,2  -0,0145     6,8303   6,8303 
USD/CNH      6,808  -0,1  -0,0096     6,8176   6,8291 
AUS/USD      0,7134  +0,6   0,0040     0,7094   0,7060 
Bitcoin/USD  74.800,62  +2,2  1.604,78    73.195,84 71.938,85 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,11  -4,0   -3,97      99,08 
Brent/ICE     97,41  -2,0   -1,95      99,36 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.793,11  +1,1   53,93    4.739,18 
Silber       78,04  +3,3    2,47      75,58 
Platin     2.083,55  +0,6   12,99    2.070,56 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/kla

(END) Dow Jones Newswires

April 14, 2026 09:43 ET (13:43 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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