Kreise: Pakistan arbeitet an neuen US-Iran-Verhandlungen in Islamabad
ISLAMABAD - Pakistan arbeitet an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Deutschen Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen.
China nennt US-Blockade 'gefährlich und unverantwortlich'
PEKING - China hat die teilweise Blockade der Straße von Hormus durch die USA scharf kritisiert. Das sei "gefährlich und unverantwortlich", sagte ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums.
USA: Preisschub auf Erzeugerebene schwächer als erwartet - Energiekosten treiben
WASHINGTON - In den USA haben hohe Energiekosten infolge des Iran-Kriegs einen Preisschub auf Erzeugerebene ausgelöst, der aber schwächer als erwartet ausgefallen ist. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im März im Jahresvergleich um 4,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Februar hatte die Jahresrate nur bei 3,4 Prozent gelegen und im Januar bei 2,9 Prozent.
ROUNDUP: IWF senkt Prognosen für Weltwirtschaft und Deutschland
WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem etwas schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft als bislang. "Erneut droht die Weltwirtschaft aus der Bahn zu geraten", heißt es anlässlich des neuesten Ausblicks der Organisation. Waren es vergangenes Jahr noch "höhere Handelsbarrieren und verstärkte Unsicherheit", belasten jetzt das eingebrochene Angebot von Rohstoffen infolge der blockierten Straße von Hormus und die Unsicherheit durch den Iran-Krieg.
Spaniens Inflation steigt stärker als erwartet - Ölpreisschock treibt
MADRID - In Spanien hat sich die Inflation im März wegen des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verstärkt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Dienstag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde damit um 0,1 Prozentpunkte nach oben revidiert. Analysten hatten im Schnitt eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet.
ROUNDUP: Chinas Exporte schwächen sich im März ab
PEKING - Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und steigender Unsicherheit im Welthandel hat Chinas Exportwachstum im März deutlich an Tempo verloren. Die Ausfuhren stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 2,5 Prozent, wie aus Daten der chinesischen Zollbehörde hervorgeht.
ROUNDUP: EU einigt sich auf schärfere Regeln für Stahlimporte
BRÜSSEL - Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie verschärft die EU ihre Einfuhrregeln. Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass deutlich weniger Stahl als bisher zollfrei in die EU importiert werden darf. Künftig ist die zollfreie Einfuhrmenge demnach auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr begrenzt. Das sind etwa 47 Prozent weniger als bisher. Weitere Importe sollen laut Mitteilung der EU-Staaten dann mit einem Strafzoll von 50 Prozent belegt werden, doppelt so viel wie bisher.
ROUNDUP/Verbände: Viele Arbeitgeber lehnen Entlastungsprämie ab
BERLIN - Die von der schwarz-roten Koalition geplante Steuerfreiheit für Prämien bis zu 1.000 Euro für Beschäftigte stößt bei Arbeitgebern auf deutliche Kritik. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, sagte der "Bild": "Die Unternehmen können sich das einfach nicht mehr leisten."
ROUNDUP: Warkens Milliarden-Sparplan
BERLIN - Auf Patientinnen und Patienten kommen nach Plänen von Gesundheitsministerin Nina Warken höhere Zuzahlungen und einige Einschnitte zu, um höhere Krankenkassenbeiträge im nächsten Jahr zu vermeiden. Die CDU-Politikerin stellte in Berlin Kernpunkte für ein Sparpaket vor, die auch milliardenschwere Ausgabenbremsen bei Versorgungsanbietern von den Praxen und Kliniken bis zu Arzneiherstellern umfassen. Einen konkreten Gesetzentwurf will die schwarz-rote Koalition jetzt in gut zwei Wochen ins Kabinett bringen.
ROUNDUP/Streitpunkt Uran: Vance sieht Führung in Teheran am Zug
WASHINGTON - Nach der ergebnislosen ersten Runde direkter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran seit Kriegsbeginn spricht US-Vizepräsident JD Vance dennoch von echten Fortschritten. Er sieht jedoch den Iran am Zug, beim Thema Atomprogramm einzulenken. Medienberichten zufolge liegen die Forderungen der beiden Seiten weit auseinander.
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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