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Insel-GAP im DAX erklärt: Chance oder Crash-Signal? (Live Trading Analyse)

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Der Start des DAX brachte erneut ein GAP zum Handelsstart hervor. Nachdem wir zum Wochenbeginn schon einen Abriss im Kurs nach unten sahen und erst einmal Orientierung suchten, holte der Index im Tagesverlauf des Montags etwas auf und markierte am Abend neue Tageshochs. Über den Nachthandel setzte sich das Momentum weiter auf der Oberseite fort, sodass wir heute zum Xetra-Start den Schwung direkt zur 24.000er-Marke sahen. Damit waren die Verluste vom Montag erst einmal wieder per Saldo aufgeholt, aber durch die neue Kurslücke entstand ein sogenanntes "Insel-GAP". Wir ordneten diesen Verlauf erst einmal ein und besprachen dann alle News, die zum Rutsch am Montagmorgen sowie zur Aufholjagd der Aktienkurse am Dienstag führten. Bleiben wir objektiv, hat sich beim Thema Iran-Friedensverhandlungen keine Lösung ergeben und damit ist die Situation rund um die Meerenge von Hormus weiter brisant.

Ebenfalls brisant sind die Wirtschaftsdaten der Vorwoche. Wir greifen und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan heraus, welches zusammen mit der Nachrichtenagentur Reuters jeden Monat erstellt wird. Dies markierte einen neuen Tiefpunkt in der rund 60jährigen Historie der Erhebung. So negativ waren die US-Verbraucher also noch nie gestimmt, was sich direkt auf den Konsum auswirken dürfte. Denn die US-Wirtschaft ist auf einen starken Konsum angewiesen und weitere Indikatoren, wie die Einzelhandelsumsätze, dürften diesem Pessimismus gegebenenfalls folgen. Hat damit die US-Notenbank wieder Spielraum für Zinssenkungen?

Dies kann man jetzt nicht so entscheiden, da parallel über hohe Energiepreise die Inflation ansteigt. Am heutigen Nachmittag werden die Erzeugerpreise für den Monat März veröffentlicht, die weiteren Aufschluss über die Verfassung der US-Wirtschaft geben. Die nächste Notenbanksitzung findet erst wieder am 29. April statt, sodass es noch einige Daten zu sammeln und interpretieren gibt. Aus aktueller Sicht, wie wir aufzeigen, ist die nächste Zinssenkung erst im April 2027 geplant.

Zurück zum DAX war vor allem mehr Volatilität geplant, diese fand jedoch im Webinar nicht statt- begrenzt vom Widerstandsbereich knapp über 24.000 Punkten und dem GAP auf der Unterseite, beginnend ab 23.945 Punkten, war der DAX in einem Dreieck gefangen und blieb auch bei geringer Schwankung dort verankert, bis das Webinar endete. Es entstand somit kein Signal für einen Trade, der vornehmlich an den Kurs-Begrenzungen skizziert wurde.

Zeit blieb jedoch für die Einschätzung zum Euro-Dollar und dem Nasdaq, der vorbörslich weitere Stärke aufbaute und damit im mittelfristigen Chartbild durchaus weiteres Potenzial freisetzt. Das Allzeithoch könnte hier ein Ziel sein, auf welches sich viele Marktteilnehmer einstimmen. Doch auch dieser Weg wird von den politischen News rund um den Iran abhängig sein, auf die wir weiter mit Spannung warten.

Der Startpunkt der nächsten Trader's Circle Session wird dann wieder zum Wall Street Start stattfinden. Melde Dich gern für den Mittwoch um 15.15 Uhr hierzu an:

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