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MÄRKTE EUROPA/Hoffnung auf Entspannung in Nahost und US-Preisdaten stützen

DJ MÄRKTE EUROPA/Hoffnung auf Entspannung in Nahost und US-Preisdaten stützen

DOW JONES--Fester sind Europas Börsen am Dienstag aus dem Handel gegangen. Ein geringerer US-Inflationsdruck und Hoffen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg besserten die Laune. Die Ölpreise kamen zurück, ebenso die Renditen der wichtigen Staatsanleihen.

Der DAX kletterte um 1,3 Prozent auf 24.044 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 1,3 Prozent auf 5.985 Punkte nach oben.

Ein weiterer Kurstreiber war die beginnende US-Berichtssaison. Nach Goldman Sachs am Vortag legten JP Morgan, Wells Fargo und die Citigroup gute Zahlen vor. Die Ausblicke waren angesichts der Nahostkrise wie erwartet vorsichtig, aber überall lief es dank starker Anleihegeschäfte gut. Störfeuer gab es nicht.

Der Bank-Sektor im Stoxx-600-Index legte knapp 2 Prozent zu. Im DAX gewannen Commerzbank 2,5 und Deutsche Bank 3,8 Prozent.

Wegen der Hoffnung auf einen Verhandlungsfrieden in Nahost legten auch die Reiseaktien deutlich zu, Tui kletterten knapp 2 Prozent. Selbst Lufthansa stiegen am Streiktag um 3,1 Prozent.

Für Öl-Aktien schwinden damit jedoch die Aussichten auf weitere Kursgewinne. In London fielen BP um 2,4 Prozent.

Auch Konjunkturdaten überraschten positiv. So legten in den USA die wichtigen Erzeugerpreise im März weitaus weniger zu als befürchtet. Die infolge des Kriegs gestiegenene Energiepreise sind bei den Unternehmen und der Inflation noch nicht angekommen.

Dass der Internationale Währungsfonds IWF seine Wachstumsprognosen gesenkt hatte, wurde vom Markt schnell weggesteckt. Entspannung brachten die Inflationsdaten für die Zinslandschaft und damit vor allem die Technologiewerte. Klarer Kursgewinner waren DAX-Schwergewicht Siemens mit 3,7 Prozent Plus. "Die Aktie läuft ähnlich wie der DAX, da sollte der auch bald nach oben ausbrechen", meinte ein Händler. Auch die ähnlich aufgestellten Schneider Electric in Paris legten um 2,8 Prozent zu.

Verlierer waren alle defensiven Titel wie Deutsche Telekom mit 1,3 Prozent Minus.

Bei Autowerten wie Mercedes und VW ging es über 1 Prozent nach oben. Bei BMW wurden die Absatzzahlen etwas kritisiert, daher gaben die Titel 1,7 Prozent nach.

Duftstoffhersteller Givaudan hat sich im ersten Quartal besser als befürchtet geschlagen. Im Windschatten zogen auch Symrise im DAX um 2,4 Prozent an.

Gute Zahlen des Baustoffherstellers Sika (+7,9%) zogen auch Saint-Gobain 3 Prozent nach oben.

LVMH verloren nach den Erstquartalszahlen zunächst deutlich, konnten sich aber auf fast unverändert erholen. Der Umsatz war mit 19,12 Milliarden Euro leicht unter der Schätzung geblieben. Insbesondere die wichtigste Sparte Fashion & Leather enttäuschte.

Für 4,8 Prozent Minus sorgten hohe Marktanteilsverluste von Imperial Brands im ersten Halbjahr. Von RBC Capital Markets hieß es, der Tabakkonzern erwarte einen leichten Rückgang des Marktanteils in den fünf wichtigsten Märkten. Einen Ausblick dazu gab es nicht. Man sei daher "beunruhigt".

Evotec zählten zu den Spitzenwerten in Deutschland und sprangen fast 15 Prozent. Die Analysten von Berenberg hoben Evotec als KI-Gewinner hervor. Denn KI-Unternehmen seien auf der Suche nach erfahrenen Partnern, um ihre technologisch entwickelten Biopharma-Produkte auch in der realen Welt zu validieren.

=== 
Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.985       1,35          1,96 
Stoxx-50       5.143       0,91          3,64 
Stoxx-600        620       0,99          3,66 
DAX         24.044       1,27         -3,05 
FTSE-100 London   10.583       0,25          6,56 
CAC-40 Paris     8.236       1,12          1,06 
AEX Amsterdam     1.012       0,75          6,40 
ATHEX-20 Athen    5.664       2,79          5,85 
BEL-20 Brüssel    5.427       1,09          6,86 
BUX Budapest    139.460       -0,41         25,60 
OMXH-25 Helsinki   6.266       0,28          9,86 
OMXC-20 Kopenhagen  1.438       1,79         -10,56 
PSI 20 Lissabon    9.360       0,03         13,26 
IBEX-35 Madrid    18.024       1,46          4,14 
FTSE-MIB Mailand   47.527       1,36          5,75 
OBX Oslo       2.004       -0,90         25,43 
PX Prag        2.647       1,07         -1,43 
OMXS-30 Stockholm   3.103       0,92          7,62 
WIG-20 Warschau   132.821       1,15         12,01 
ATX Wien       5.798       1,74          8,85 
SMI Zürich      13.146       0,94         -0,92 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:20 
EUR/USD     1,1788  +0,3  0,0031     1,1757   1,1797 
EUR/JPY     187,32  -0,1  -0,1500     187,47  187,3600 
EUR/CHF     0,9207  -0,1  -0,0007     0,9214   0,9208 
EUR/GBP     0,8692  -0,1  -0,0010     0,8702   0,8689 
USD/JPY     158,89  -0,3  -0,5500     159,44  158,8100 
GBP/USD     1,3556  +0,4  0,0052     1,3504   1,3575 
USD/CNY     6,8157  -0,2  -0,0146     6,8303   6,8157 
USD/CNH     6,8093  -0,1  -0,0083     6,8176   6,8074 
AUS/USD     0,7129  +0,5  0,0035     0,7094   0,7136 
Bitcoin/USD 75.510,43  +3,2 2.314,59    73.195,84 74.855,48 
 
ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    92,50  -6,6   -6,58      99,08 
Brent/ICE    95,21  -4,2   -4,15      99,36 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.812,59  +1,5   73,41    4.739,18 
Silber      79,39  +5,0   3,81      75,58 
Platin    2.088,65  +0,9   18,08    2.070,56 
=== 

DJG/mod/cln

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April 14, 2026 12:08 ET (16:08 GMT)

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