Berlin (ots) -
Wenn in diesen Tagen die Rapsfelder auf rund 1,1 Millionen Hektar in Deutschland in voller Blüte stehen, zeigt sich die Bedeutung dieser Kulturpflanze besonders eindrucksvoll. Die gelben Flächen sind nicht nur ein prägendes Landschaftsbild, sondern Ausdruck einer vielseitigen Nutzung, die Ernährung, Energie und Landwirtschaft miteinander verbindet.
Raps ist die mit großem Abstand wichtigste heimische Ölpflanze und liefert das meistgekaufte Speiseöl in Deutschland. Gleichzeitig entsteht bei der Verarbeitung eiweißreiches Rapsschrot, das als Futtermittel eingesetzt wird und eine zentrale Alternative zu importierten Eiweißträgern darstellt. Damit trägt der Rapsanbau zur Versorgungssicherheit bei und reduziert Abhängigkeiten von globalen Märkten.
Auch im Energiesektor spielt Raps eine bedeutende Rolle. Biodiesel aus Rapsöl ist im Dieselkraftstoff enthalten und trägt so dazu bei, die CO2-Emissionen im Verkehr zu senken. Ohne Biokraftstoffe wären die Emissionen im Verkehrssektor im Jahr 2025 um mehr als 11 Millionen Tonnen CO2 höher ausgefallen. Angesichts von rund 35 Millionen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, die voraussichtlich auch 2030 noch im Einsatz sein werden, bleibt dieser Beitrag relevant.
Gleichzeitig steht der Rapsanbau vor Herausforderungen. Der zunehmende Schädlingsdruck, etwa durch den Rapserdfloh, sowie Resistenzen gegenüber bestehenden Wirkstoffen erschweren den Pflanzenschutz. Auch der Klimawandel mit veränderten Niederschlagsmustern und steigenden Temperaturen stellt neue Anforderungen an Anbau und Züchtung.
"Raps ist eine Schlüsselkultur der heimischen Landwirtschaft. Er steht für Ernährungssicherheit, Energieversorgung und regionale Wertschöpfung zugleich. Damit er diese Rolle auch künftig erfüllen kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und Innovationen in Züchtung und Pflanzenschutz", betont Stephan Arens, Geschäftsführer der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V., kurz UFOP.
In der Europäischen Union wird Raps auf rund 6,0 Millionen Hektar angebaut. Deutschland zählt zu den wichtigsten Produzenten. Die jährliche Ernte liegt hierzulande bei etwa 3,8 bis 4,3 Millionen Tonnen Rapssaat. Weltweit wurden 2025 rund 95 Millionen Tonnen Rapssaat geerntet.
Pressekontakt:
UFOP e. V.
c/o WPR COMMUNICATION
Norbert Breuer
Invalidenstraße 34
10115 Berlin
Tel.: 030/440388-0
Fax: 030/440388-20
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/15598/6255619
Wenn in diesen Tagen die Rapsfelder auf rund 1,1 Millionen Hektar in Deutschland in voller Blüte stehen, zeigt sich die Bedeutung dieser Kulturpflanze besonders eindrucksvoll. Die gelben Flächen sind nicht nur ein prägendes Landschaftsbild, sondern Ausdruck einer vielseitigen Nutzung, die Ernährung, Energie und Landwirtschaft miteinander verbindet.
Raps ist die mit großem Abstand wichtigste heimische Ölpflanze und liefert das meistgekaufte Speiseöl in Deutschland. Gleichzeitig entsteht bei der Verarbeitung eiweißreiches Rapsschrot, das als Futtermittel eingesetzt wird und eine zentrale Alternative zu importierten Eiweißträgern darstellt. Damit trägt der Rapsanbau zur Versorgungssicherheit bei und reduziert Abhängigkeiten von globalen Märkten.
Auch im Energiesektor spielt Raps eine bedeutende Rolle. Biodiesel aus Rapsöl ist im Dieselkraftstoff enthalten und trägt so dazu bei, die CO2-Emissionen im Verkehr zu senken. Ohne Biokraftstoffe wären die Emissionen im Verkehrssektor im Jahr 2025 um mehr als 11 Millionen Tonnen CO2 höher ausgefallen. Angesichts von rund 35 Millionen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, die voraussichtlich auch 2030 noch im Einsatz sein werden, bleibt dieser Beitrag relevant.
Gleichzeitig steht der Rapsanbau vor Herausforderungen. Der zunehmende Schädlingsdruck, etwa durch den Rapserdfloh, sowie Resistenzen gegenüber bestehenden Wirkstoffen erschweren den Pflanzenschutz. Auch der Klimawandel mit veränderten Niederschlagsmustern und steigenden Temperaturen stellt neue Anforderungen an Anbau und Züchtung.
"Raps ist eine Schlüsselkultur der heimischen Landwirtschaft. Er steht für Ernährungssicherheit, Energieversorgung und regionale Wertschöpfung zugleich. Damit er diese Rolle auch künftig erfüllen kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und Innovationen in Züchtung und Pflanzenschutz", betont Stephan Arens, Geschäftsführer der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V., kurz UFOP.
In der Europäischen Union wird Raps auf rund 6,0 Millionen Hektar angebaut. Deutschland zählt zu den wichtigsten Produzenten. Die jährliche Ernte liegt hierzulande bei etwa 3,8 bis 4,3 Millionen Tonnen Rapssaat. Weltweit wurden 2025 rund 95 Millionen Tonnen Rapssaat geerntet.
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