Vaduz (ots) -
Mit dem Frühling beginnt in Liechtenstein eine besonders sensible Zeit für Wildtiere. Während die Natur erwacht und viele Menschen mit ihren Hunden draussen unterwegs sind, ruft das Amt für Umwelt gemeinsam mit dem Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen zu besonderer Rücksichtnahme auf.
Setzzeit der Rehe: Hunde an die Leine
In den Frühlingsmonaten bringen die meisten Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt. In dieser Zeit sind Jungtiere besonders schutzbedürftig. Werden sie durch freilaufende Hunde aufgescheucht, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Jungtiere werden von ihren Muttertieren getrennt, verletzt oder sterben infolge von Stress.
Hundehalterinnen und Hundehalter werden daher dringend gebeten, ihre Tiere im Wald, am Waldrand, bei Windschutzstreifen sowie auf Wiesen konsequent an der Leine zu führen.
Die Verantwortung für den Hund liegt jederzeit bei der Halterin oder dem Halter. Das liechtensteinische Hundegesetz verpflichtet dazu, Hunde so zu halten und zu beaufsichtigen, dass weder Menschen noch Tiere gefährdet werden. Bei Verstössen können Massnahmen bis hin zu Bussen oder weiteren Auflagen angeordnet werden.
Ende der Winterruhe - weiterhin Rücksicht nehmen
Mit Mitte April endet in den liechtensteinischen Berggebieten die Phase der Winterruhezonen. Diese sollen Wildtiere während der kalten Jahreszeit vor Störungen schützen.
Auch mit dem Ende dieser Winterruheperiode bleiben Wildtiere weiterhin empfindlich gegenüber Störungen, insbesondere nach den kräftezehrenden Wintermonaten und während der bevorstehenden Zeit der Jungtierpflege. Ein rücksichtsvoller Umgang bleibt daher unerlässlich.
Ein verantwortungsbewusstes Verhalten in der Natur schützt nicht nur Wildtiere, sondern trägt auch zu einem sicheren und konfliktfreien Miteinander bei. Bereits einfache Massnahmen, wie das Anleinen des Hundes, das Bleiben auf den markierten Wegen und das Vermeiden von Störungen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer heimischen Wildtiere
Pressekontakt:
Amt für Umwelt
Anna Weber, Abteilungsleiterin Wald und Landschaft
T +423 236 67 77
Anna.weber@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100939529
Mit dem Frühling beginnt in Liechtenstein eine besonders sensible Zeit für Wildtiere. Während die Natur erwacht und viele Menschen mit ihren Hunden draussen unterwegs sind, ruft das Amt für Umwelt gemeinsam mit dem Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen zu besonderer Rücksichtnahme auf.
Setzzeit der Rehe: Hunde an die Leine
In den Frühlingsmonaten bringen die meisten Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt. In dieser Zeit sind Jungtiere besonders schutzbedürftig. Werden sie durch freilaufende Hunde aufgescheucht, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Jungtiere werden von ihren Muttertieren getrennt, verletzt oder sterben infolge von Stress.
Hundehalterinnen und Hundehalter werden daher dringend gebeten, ihre Tiere im Wald, am Waldrand, bei Windschutzstreifen sowie auf Wiesen konsequent an der Leine zu führen.
Die Verantwortung für den Hund liegt jederzeit bei der Halterin oder dem Halter. Das liechtensteinische Hundegesetz verpflichtet dazu, Hunde so zu halten und zu beaufsichtigen, dass weder Menschen noch Tiere gefährdet werden. Bei Verstössen können Massnahmen bis hin zu Bussen oder weiteren Auflagen angeordnet werden.
Ende der Winterruhe - weiterhin Rücksicht nehmen
Mit Mitte April endet in den liechtensteinischen Berggebieten die Phase der Winterruhezonen. Diese sollen Wildtiere während der kalten Jahreszeit vor Störungen schützen.
Auch mit dem Ende dieser Winterruheperiode bleiben Wildtiere weiterhin empfindlich gegenüber Störungen, insbesondere nach den kräftezehrenden Wintermonaten und während der bevorstehenden Zeit der Jungtierpflege. Ein rücksichtsvoller Umgang bleibt daher unerlässlich.
Ein verantwortungsbewusstes Verhalten in der Natur schützt nicht nur Wildtiere, sondern trägt auch zu einem sicheren und konfliktfreien Miteinander bei. Bereits einfache Massnahmen, wie das Anleinen des Hundes, das Bleiben auf den markierten Wegen und das Vermeiden von Störungen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer heimischen Wildtiere
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Amt für Umwelt
Anna Weber, Abteilungsleiterin Wald und Landschaft
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