Brüssel (www.anleihencheck.de) - Im Vergleich zur Situation vor dem Angriff auf den Iran besteht auf dem Weltmarkt eine Unterversorgung von rund 10 Millionen Barrel pro Tag, so Bruno Lamoral, Portfoliomanager Institutional Mandates bei DPAM.Bei der derzeitigen Geschwindigkeit des Bestandsabbaus könnte der Ölpreis auf bis zu 160 US-Dollar pro Barrel steigen, sollte die Meerenge von Hormus bis Ende April geschlossen bleiben. Die Auswirkungen würden jedoch weit über Rohöl und Gas hinaus reichen. Besonders empfindlich würden die Märkte für Diesel und Flugkraftstoff reagieren. Petrochemikalien und Düngemittel seien ebenfalls betroffen, wobei die Ammoniak- und Urea-Märkte stark vom Erdgas abhängen würden. Auch die Heliumversorgung, ein wesentlicher Bestandteil der Chipherstellung, sei gestört. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
