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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - S&P-500-Index schließt auf Rekordhoch

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - S&P-500-Index schließt auf Rekordhoch

DOW JONES--Die US-Börsen haben sich am Mittwoch überwiegend freundlich gezeigt, aber keine einheitliche Richtung gefunden. Der S&P-500-Index und der Nasdaq-Composite sahen zur Schlussglocke ein Allzeithoch und bauten damit die Wochengewinne weiter aus. Anleger setzten zunehmend auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges. US-Präsident Donald Trump gab den Anlegern weitere Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges und sagte in einem Interview mit Fox Business, der Iran-Krieg sei "so gut wie vorbei". Zudem behauptete er erneut, der Iran wolle "unbedingt ein Abkommen schließen".

Zudem wurde am Nachmittag Ortszeit das mit Spannung erwartete Beige Book der Fed veröffentlicht, in dem die US-Notenbank ihren Konjunkturbericht vorlegte. Mit dem Beige Book bereitet die US-Notenbank die jeweils nächste Sitzung vor und es ist eine Zusammenfassung von Kommentaren der zwölf regionalen Zentralbanken der USA. Laut Beige Book sorgte der Iran-Krieg für Verunsicherung bei den US-Unternehmen, die bei ihren Personaleinstellungen und Investitionsentscheidungen nun lieber erstmal abwarten. Der Preisanstieg ist laut Beige Book insgesamt moderat geblieben, jedoch hat sich der Kostendruck über den Energiesektor hinaus ausgeweitet. Die Daten für den Bericht wurden bis zum 6. April erhoben und die nächste Fed-Sitzung findet am 28. und 29. April statt. Für die kommende Sitzung wird allgemein erwartet, dass die Fed den Leitzins unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belässt, weil der Iran-Krieg die Energiepreise treibt und neue Inflationängste schürt.

Der Dow-Jones-Index verlor 0,2 Prozent auf 48.464 Punkte, der S&P-500 sah ein Plus von 0,8 Prozent und der Nasdaq-Composite stieg um 1,6 Prozent. Den 1.483 (Dienstag: 1.812) Kursgewinnern an der Nyse standen 1.236 (950) verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 95 (48) Titel.

Die Rohöl-Preise zeigten sich zur US-Schlussfglocke fast unverändert und kamen damit von ihren Gewinnen zurück. Die Marktteilnehmer warteten auf mehr Klarheit über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, so ein Marktteilnehmer und fügte an, dass die Erwartungen an weitere Gespräche sich "bearish" auf den Ölpreis auswirke, während die US-Lagerbestandsdaten der letzten Woche "bullish" gewesen seien. Diese zeigten Rückgänge bei den Rohöl-, Benzin- und Dieselbeständen und einen Abbau der strategischen Ölreserven (SPR) um 4,1 Millionen Barrel. Die US-Rohölexporte stiegen um 1,1 Millionen Barrel pro Tag und die Importe fielen um 1 Million Barrel pro Tag. "Diese bullishen internationalen Rohölhandelsdaten scheinen für mehrere Wochen nachhaltig zu sein, insbesondere wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt", hieß es von Ritterbusch & Associates. Der Preis für ein Barrel Brentöl lag bei unverändert 94,83 US-Dollar und WTI zeigte sich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 91,02 US-Dollar.

Der Dollar-Index tendierte knapp behauptet, weil die Investoren in der Hoffnungauf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran ihr Kapital aus dem sicheren Hafen des Dollars abzogen und in riskantere Anlagen wie Aktien umschichteten. Am US-Anleihemarkt stieg die Zehnjahresrendite um 2 Basispunkte auf 4,28 Prozent. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern werden die Renditen von US-Staatsanleihen ihren kriegsbedingten Anstieg fortsetzen, da sich die Märkte auf die für nächste Woche angesetzte Anhörung des von Präsident Trump nominierten Nachfolgers von Fed-Chef Powell vorbereiten. Dessen Amtszeit endet im Mai. Der Kandidat, Kevin Warsh, wird sich wahrscheinlich Fragen zu seiner Bereitschaft stellen müssen, politischem Druck in der Geldpolitik zu widerstehen. Senator Tillis droht damit, jede Nominierung zu blockieren, bis das Justizministerium eine Untersuchung zu Powells Umgang mit der Renovierung des Fed-Gebäudes einstellt, was die Regierung jedoch bislang ablehnt.

Gold verbilligte sich um 1,0 Prozent auf 4.794 Dollar je Feinunze. "Da die steigenden Energiekosten primär als Inflationstreiber gewertet werden, wächst die Erwartungshaltung, dass die Federal Reserve die Zinsen zur Inflationsbekämpfung länger auf hohem Niveau belassen wird, was die Attraktivität des zinslosen Goldes gegenüber festverzinslichen Wertpapieren mindert", erklärte ein Händler.

Auf Unternehmensseite haben mit der Bank of America und Morgan Stanley zwei weitere große US-Banken Geschäftszahlen veröffentlicht. Beide Geldhäuser haben im ersten Quartal mehr verdient als erwartet. Für Morgan Stanley ging es um 4,5 Prozent aufwärts. Bank of America gewannen 1,8 Prozent.

Broadcom rückten um 4,2 Prozent vor, nachdem der Chiphersteller den Ausbau seiner Partnerschaft mit Meta bekanntgegeben hat. Broadcom wird die Facebook-Mutter in noch größerem Umfang mit speziell angefertigten KI-Chips beliefern. Meta tendierten 1,4 Prozent höher.

Snap verteuerten sich um 7,6 Prozent. Das Unternehmen will weltweit 16 Prozent der Arbeitsplätze abbauen.

- - 
INDEX        zuletzt     +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA        48.463,72     -0,2   -72,27 48.535,99 
S&P-500       7.022,95     +0,8  + 55,57 
NASDAQ Comp    24.016,02     +1,6  +376,93 23.639,08 
NASDAQ 100     26.204,58     +1,4  +362,59 25.842,00 
 
 
US-Treasuries    Rendite     +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre         3,76    +0,01    3,78    3,74 
5 Jahre         3,89    +0,02    3,91    3,86 
10 Jahre        4,28    +0,03    4,29    4,24 
 
 
DEVISEN       zuletzt    +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
EUR/USD        1,1796     +0,0   0,0001   1,1795 
EUR/JPY        187,53     +0,2   0,2600   187,27 
EUR/CHF        0,9221     +0,1   0,0013   0,9208 
EUR/GBP        0,8694     NULL   0,0000   0,8694 
USD/JPY        158,96     +0,1   0,1900   158,77 
GBP/USD        1,3562     -0,0  -0,0002   1,3564 
USD/CNY        6,818     +0,0   0,0024   6,8156 
USD/CNH        6,817     +0,1   0,0072   6,8098 
AUS/USD        0,717     +0,7   0,0047   0,7123 
Bitcoin/USD    74.641,34     +0,7   515,28 74.126,06 
 
 
ROHOEL        zuletzt    +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex       91,13     -0,2   -0,15   91,28 
Brent/ICE       94,88     +0,1    0,09   94,79 
 
 
Metalle       zuletzt    +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold        4.794,16     -1,0   -46,18  4.840,34 
Silber         79,13     -0,5   -0,40   79,53 
Platin       2.117,47     +0,7   13,82  2.103,65 
 
 

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/cbr

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April 15, 2026 16:32 ET (20:32 GMT)

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