Vaduz (ots) -
Im Rahmen eines naturkundlichen Monitoring-Projektes der Botanisch-Zoologischen Gesellschaft Liechtenstein-Sarganserland-Werdenberg (BZG) und des Amtes für Umwelt wurde die Bevölkerung im Jahr 2024 erstmals dazu augerufen, Nachweise des Alpenbockes und des Hirschkäfers über eine eigens dafür geschaffene Internetseite, www.citizen-science.li, zu melden. Der Aufruf stiess auf grosses Interesse. Dank der zahlreichen Meldungen konnten wertvolle Hinweise zum Vorkommen dieser Arten gewonnen werden.
2025 wurde die Meldeplattform um drei Arten erweitert: Igel, Hermelin und Ameisenjungfer. Die Meldungen blieben bei den Käferarten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Auch von Igel und Hermelin gab es etliche Meldungen. Einzig von der Ameisenjungfer konnte nur ein Artnachweis erbracht werden. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass zwar das Larvenstadium als Ameisenlöwe durch die charakteristischen Fangtrichter im sandigen Boden auffällt, eine sichere Artbestimmung als Ameisenjungfer aber nur anhand des fertig entwickelten Fluginsekts möglich ist.
Ab diesem Jahr eine weitere Käferart und zwei Spinnenarten neu auf Meldeplattform
Die Meldeplattform bietet 2026 zusätzlich zu den bisherigen Arten die Möglichkeit, den Gemeinen Rosenkäfer, die Wespenspinne und die Nosferatu-Spinne zu melden.
Die beiden Spinnenarten kommen ursprünglich aus wärmeren Regionen und sind in den letzten Jahren bei uns häufiger geworden. Die Nosferatu-Spinne ist mit ihrem grossen, behaarten Körper besonders eindrücklich. Sie ist auch in Häusern zu finden, aber für Menschen im Allgemeinen harmlos. Ihr Biss ist etwa mit einem Bienenstich vergleichbar.
Meldungen und Nachweise können unter www.citizen-science.li erfasst werden. Zu allen genannten Arten finden sich auf der Internetseite kurze Steckbriefe.
Pressekontakt:
Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur
Amt für Umwelt
Oliver Müller und Olivier Nägele, Sachbearbeiter Natur und Landschaft
T +423 236 64 09 und +423 236 64 02
Oliver.mueller@llv.li und olivier.naegele@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100939560
Im Rahmen eines naturkundlichen Monitoring-Projektes der Botanisch-Zoologischen Gesellschaft Liechtenstein-Sarganserland-Werdenberg (BZG) und des Amtes für Umwelt wurde die Bevölkerung im Jahr 2024 erstmals dazu augerufen, Nachweise des Alpenbockes und des Hirschkäfers über eine eigens dafür geschaffene Internetseite, www.citizen-science.li, zu melden. Der Aufruf stiess auf grosses Interesse. Dank der zahlreichen Meldungen konnten wertvolle Hinweise zum Vorkommen dieser Arten gewonnen werden.
2025 wurde die Meldeplattform um drei Arten erweitert: Igel, Hermelin und Ameisenjungfer. Die Meldungen blieben bei den Käferarten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Auch von Igel und Hermelin gab es etliche Meldungen. Einzig von der Ameisenjungfer konnte nur ein Artnachweis erbracht werden. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass zwar das Larvenstadium als Ameisenlöwe durch die charakteristischen Fangtrichter im sandigen Boden auffällt, eine sichere Artbestimmung als Ameisenjungfer aber nur anhand des fertig entwickelten Fluginsekts möglich ist.
Ab diesem Jahr eine weitere Käferart und zwei Spinnenarten neu auf Meldeplattform
Die Meldeplattform bietet 2026 zusätzlich zu den bisherigen Arten die Möglichkeit, den Gemeinen Rosenkäfer, die Wespenspinne und die Nosferatu-Spinne zu melden.
Die beiden Spinnenarten kommen ursprünglich aus wärmeren Regionen und sind in den letzten Jahren bei uns häufiger geworden. Die Nosferatu-Spinne ist mit ihrem grossen, behaarten Körper besonders eindrücklich. Sie ist auch in Häusern zu finden, aber für Menschen im Allgemeinen harmlos. Ihr Biss ist etwa mit einem Bienenstich vergleichbar.
Meldungen und Nachweise können unter www.citizen-science.li erfasst werden. Zu allen genannten Arten finden sich auf der Internetseite kurze Steckbriefe.
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