DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BELRON - Der Carglass-Mutterkonzern Belron strebt einen Börsengang in Amsterdam mit einer Bewertung von mehr als 30 Milliarden Euro an. Dies wäre einer der größten Börsengänge in Europa seit Jahren. Der Mehrheitseigentümer von Belron, der belgische Mischkonzern D'Ieteren Group, und die Private-Equity-Gruppe Clayton Dubilier & Rice hatten zuvor auch andere Optionen diskutiert, darunter einen Börsengang in New York. Laut Financial Times haben die Aktionäre von Belron nun jedoch Amsterdam als bevorzugten Handelsplatz ausgewählt. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung für einen Börsengang getroffen worden.(Financial Times)
TK ELEVATOR - Kone befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen zur Übernahme von TK Elevator, was eine der größten Unternehmensübernahmen in Europa in diesem Jahr werden dürfte, wie Bloomberg aus Kreisen berichtet. Das finnische Unternehmen mache Fortschritte in den Verhandlungen mit den Private-Equity-Investoren von TK Elevator, Advent und Cinven, und strebe an, bis Ende des Monats eine Einigung zu erzielen. Die Eigentümer von TK Elevator hätten bei einer etwaigen Transaktion eine Bewertung von bis zu 25 Milliarden Euro einschließlich Schulden angestrebt, so Bloomberg News. Advent und Cinven prüfen weiterhin auch andere Optionen für das Geschäft, darunter einen Börsengang, und es sei nicht sicher, ob ein Deal tatsächlich zustande komme, hieß es. (Bloomberg)
KNDS - Vor dem anstehenden Börsengang des deutsch-französischen Rüstungsunternehmens KNDS begrüßt der Verwaltungsrats-Vorsitzende Tom Enders den geplanten Einstieg der Bundesregierung, warnt aber vor staatlicher Dominanz. "Das deutsche Verteidigungsministerium ist einer der größten Kunden von KNDS, und das wird auch in absehbarer Zukunft so bleiben", sagte Enders der Welt. "Wenn die deutsche Seite also als zweiter staatlicher Ankeraktionär einsteigen möchte, dann sehen wir das grundsätzlich positiv." KNDS, Hersteller des Leopard-2-Kampfpanzers, ist zur Hälfte im Eigentum des französischen Staates sowie der deutschen Wegmann-Gruppe, die ihre Anteile im Zuge des für den Sommer geplanten Börsengang verkaufen will. "Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, die französische Seite werde bevorzugt, weil der Staat dort eine Beteiligung hat, für die es historische Gründe gibt", sagte Enders. "Aber es kommt auf die Ausgestaltung an." So schwebe ihm "eine staatliche Beteiligung unter 50 Prozent" vor, die Mehrheit sollte im privaten Aktienbesitz sein. (Welt)
- Alle Angaben ohne Gewähr.
Kontakt: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/mgo/uxd
(END) Dow Jones Newswires
April 17, 2026 00:51 ET (04:51 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

