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Deutliche Überlegenheit der Erzgehalte: Die Zahlen lügen nicht
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat seinen Wachstumskurs im ersten Quartal fortgesetzt. Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Umsatz im ersten Quartal um 3,5 Prozent auf rund 756 Millionen Euro, wie der im SDAX und TecDAX notierter Konzern mitteilte. Währungsbereinigt beläuft sich der Anstieg auf 6,9 Prozent. Zu dem Wachstum trugen beide Segmente bei. Während die Medizintechnik um 1,1 Prozent auf rund 418 Millionen Euro zulegte, setzte die Sicherheitstechnik mit rund 338 Millionen Euro 6,6 Prozent mehr um. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich deutlich auf rund 18 Millionen Euro, von nur 0,4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge stieg von 0,1 Prozent auf rund 2,4 Prozent. Der Konzern hatte im Vorjahr eine tariflich bedingte Einmalzahlung für Beschäftigte in Deutschland geleistet. Zudem verbesserte sich die Bruttomarge. Der Auftragseingang stieg um 0,5 Prozent auf rund 865 Millionen Euro. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 3,4 Prozent, dazu trugen ebenfalls beide Sparten bei. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 kalkuliert das Drägerwerk weiterhin mit einer EBIT-Marge von 5,0 bis 7,5 Prozent, was in der Mitte unter dem zuletzt erreichten Wert läge. Der Umsatz soll "aufgrund des guten Auftragseingangs" um 1,0 bis 5,0 Prozent steigen, währungsbereinigt werden dabei 2,0 bis 6,0 Prozent Wachstum unterstellt. Die vollständigen Ergebnisse für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres werden am 30. April veröffentlicht.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 SE/Ericsson - Telefon AB LM Ericsson, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Mercedes-Benz  3,50 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine relevanten Daten zur Veröffentlichung an.

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.315,00  -0,0 
E-Mini-Future S&P-500   7.079,00  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100 26.455,50  -0,1 
Topix (Tokio)       3.780,27  -0,9 
Hang-Seng (Hongk.)    26.057,21  -1,3 
Shanghai-Comp.       4.042,94  -0,3 
 
Donnerstag: 
INDEX           zuletzt       +/- % 
DAX           24.154,47       +0,4 
DAX-Future       24.268,00       +0,0 
XDAX          24.101,21       -0,2 
MDAX          30.938,35       +0,2 
TecDAX          3.653,06       +1,4 
SDAX          17.978,27       +0,9 
Euro-Stoxx-50      5.933,28       -0,1 
Stoxx-50         5.095,81       -0,1 
Dow-Jones        48.578,72       +0,2 
S&P-500         7.041,09       +0,3 
Nasdaq Composite    24.102,70       +0,4 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einer leicht positiven bis uneinheitlichen Tendenz werden die europäischen Aktienmärkte am Freitag erwartet. Vom DAX wird eine Fortsetzung seiner wenig dynamischen Seitwärtsbewegung erwartet. Im Fokus der Börsen in Europa stehen nun immer stärker die Zahlen der Berichtssaison, allerdings ist gerade hier der Datenkalender am Freitag recht dünn. Bremsspuren kommen von schwachen Zahlen bei Netflix, die nachbörslich 9,3 Prozent einbrachen. Das Potenzial für US-Zinserleichterungen sinkt, nachdem auch Fed-Gouverneur Stephen Miran am Vorabend sagte, dass er seine Prognose für Zinssenkungen in diesem Jahr überdenke und seine Erwartung von vier auf möglicherweise drei Senkungen reduziere. Er räumte ein, dass die Inflationslage bereits vor dem Krieg mit dem Iran komplizierter geworden sei. Stützend dürfte die anhaltende Ruhe in Nahost wirken. Allerdings bleibt die Stimmung fragil, "da ein sofortiges Abkommen unwahrscheinlich ist, da die Länder bei Schlüsselfragen weiterhin weit auseinanderliegen", sagt Skye Masters, Leiterin der Marktanalyse bei der National Australia Bank.

Rückblick: Etwas höhere Gewinne im Verlauf wurden wieder abgegeben. "Die Anleger in Frankfurt mussten heute mit etwas Enttäuschung den neuen Kursrekorden in New York und Tokio hinterherschauen", sagte CMC-Chefstratege Andreas Lipkow. Stützend wirkten die Aussicht auf weitere Friedensgespräche in Nahost, dazu kamen überwiegend gute Nachrichten aus dem Unternehmensbereich quer durch alle Branchen. Auch konjunkturell stützten bessere Daten aus China: Die dortige Wirtschaft hat ihr Wachstum im ersten Quartal diesen Jahres beschleunigt. Bei Easyjet ging es 5 Prozent abwärts. Der Billigflieger rechnet im ersten Halbjahr mit einem rund 40 Prozent höheren Vorsteuerverlust als im Vorjahr. Dazu hat die Deutsche Bank nach den Zahlen ihr "Sell" bestätigt. Tesco standen mit 4,7 Prozent Plus unangefochten an der Spitze der europäischen Einzelhändler. Die Geschäftszahlen der Briten hatten positiv überrascht. Auch der Ausblick kam trotz inflationsbedingt breiter Prognosespanne gut an. Kräftige Kursgewinne gab es bei den Online-Apotheken: So haben Docmorris einen soliden Jahresstart hingelegt, was die Aktien um 10,6 Prozent anschob. Entsprechend ging es beim Konkurrenten Redcare Pharmacy ("Shop Apotheke") um 9,5 Prozent nach oben.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas fester - Airbus hat vor der Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 zurückhaltende Kommentare zu den Margen und zum freien Cashflow (FCF) abgegeben, meinte RBC. Der Markt hatte jedoch nichts anderes erwartet, die Aktien legten um 0,1 Prozent zu. Bei Lufthansa (-3,4%) nahm der Druck wegen der dauernden Streiks zu. Die Airline will nun sogar ihren Zubringerflieger Cityline einstellen. Händler fürchten dahinter Signale für eine Eskalation. Gerresheimer haussierten um 19,4 Prozent, sie haben sich mit ihren Kreditgebern auf eine Fristverlängerung für die Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 geeinigt. Zeit ist nun bis zum 30. September. Brenntag sprangen um 4,1 Prozent an, nachdem Goldman Sachs die Kaufempfehlung für die Aktien wiederholt und das Kursziel erhöht hat. CTS Eventim kletterten 3,5 Prozent. Für Rückenwind sorgt das Urteil gegen US-Wettbewerber Live Nation Entertainment. Eine Bundesjury befand, dass Live Nation den Ticketing-Markt für große Konzerte in den USA illegal monopolisiert hat. Heidelberger Druckmaschinen fielen nach vorläufigen Zahlen um 11,2 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt voraussichtlich bei rund 6,6 Prozent, die Prognose sah gegenüber dem Vorjahreswert aber eine auf 7,1 Prozent verbesserte Marge vor.

XETRA-NACHBÖRSE

Im nachbörslichen Handel stachen die Aktien von Drägerwerk positiv hervor. Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat seinen Wachstumskurs im ersten Quartal fortgesetzt und sieht sich Drägerwerk auf gutem Weg zu den Jahreszielen. Die Drägerwerk-Vorzugsaktie legte im nachbörslichen Handel auf Tradegate um 4,2 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss zu

USA - AKTIEN

ETWAS FESTER - Die Kursrally hat am Donnerstag eine Pause eingelegt. Die Vereinbarung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sorgte bei Anlegern für vorsichtigen Optimismus. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump haben die beiden Länder einer zehntägigen Waffenruhe zugestimmt. Dies könnte einen Stolperstein für ein Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigen. Nachdem der S&P-500-Index und der Nasdaq-Composite am Mittwoch eine rasante Rally mit Rekord-Schlusständen hingelegt hatten, fragten sich die Marktteilnehmer nun, wie es weitergeht. Kleinere tägliche Schwankungen könnten nach Einschätzung von Frank Cappelleri, Gründer des Analyseunternehmens Cappthesis, sogar "gesund" sein. Es komme nun darauf an, wie die nächste Phase der Gewinnmitnahmen ablaufe und im besten Fall finde der Markt auf einem höheren Niveau Boden, so Cappelleri. Das wäre eine Bestätigung für einen intakten Aufwärtstrend, was zeigt, dass der Optimismus so groß ist, dass Investoren nicht mehr warten, bis der Preis ganz unten ist, sondern schon früher zugreifen. Die als "Magnificent Seven" bekannten großen Tech-Aktien notierten größtenteils im Minus, wobei Tesla (-0,8 Prozent) und Apple (-1,1 Prozent) die deutlichsten Verluste verzeichneten. Da diese sieben Firmen einen überproportionalen Einfluss auf den S&P-500 haben, hielten sie den Index in Schach.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen am US-Anleihemarkt zogen zum Handesende etwas an und die Zehnjahresrendite kletterte um 4 Basispunkte auf 4,31 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Papiere dürfte kaum über 4,5 Prozent steigen, meinte Chip Hughey von Truist. Die Renditen sind im vergangenen Monat stark gestiegen, da der Krieg im Iran die Ölpreise in die Höhe getrieben hat. "Die Festschreibung länger laufender festverzinslicher Wertpapiere wurde mit diesem wirklich abrupten Anstieg der Renditen attraktiver", sagte Hughey. Er fügt hinzu, dass die Art von Inflationssorgen, die die Benchmark-Rendite über 4,5 Prozent treiben würden, auch Wachstumssorgen auslösten, die typischerweise den gegenteiligen Effekt hätten. Dieses hohe Niveau könnte Anleger auch dazu veranlassen, Aktien zu verkaufen und Anleihen zu kaufen, was die Renditen ebenfalls begrenzen würde.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 17, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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