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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Netflix hat mit Ergebnis und Umsatz für das erste Quartal zwar die Analystenerwartungen übertroffen, mit dem Ausblick für das laufende Quartal allerdings enttäuscht. Netflix teilte außerdem mit, dass Mitbegründer und Chairman Reed Hastings zurücktreten wird, um sich "seiner Philanthropie und anderen Bestrebungen zu widmen". Netflix verdiente netto 5,28 Milliarden Dollar bzw. 1,23 (Vorjahr: 0,66) Dollar je Aktie bei einem Umsatzplus von 16 Prozent auf 12,25 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Gewinn von 0,76 Dollar bei einem Umsatz von 12,18 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn erhielt einen kräftigen Schub durch eine Abfindungszahlung von 2,8 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der abgesagten Übernahme von Aktivitäten des Rivalen Warner Bros. Discovery. Für das laufende Quartal prognostiziert Netflix einen Gewinn von 0,78 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 12,57 Milliarden Dollar. Die Wall Street rechnete bislang mit 0,84 bzw. 12,64 Milliarden Dollar. Laut Netflix ist die schwache Gewinnprognose auf Abschreibungspläne für Inhalte zurückzuführen, die stark auf das zweite Quartal konzentriert seien. Man erwarte jedoch, dass sich die operativen Margen in der zweiten Jahreshälfte wieder festigten. Im nachbörslichen Handel verlor die Aktie fast 10 Prozent.

- - 

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Es stehen keine wichtigen Termine auf der Agenda.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine relevanten Daten zur Veröffentlichung an.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.081,25  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  26.464,75  -0,1 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.935,80  -0,2 
Topix-500 (Tokio)      3.777,38  -1,0 
Kospi (Seoul)        5.093,54  -0,6 
Shanghai-Composite      4.046,56  -0,2 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.057,08  -1,3 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Leichter - Nach den teils kräftigen Aufschlägen an den Vortagen geht es am Freitag an den Börsen in Ostasien mit den Indizes etwas nach unten. Marktbeobachter sprechen von Gewinnmitnahmen, zumal vor dem handelsfreien Wochenende, an dem auf neue Entwicklungen insbesondere im Iran-Krieg und bei den Ölpreisen nicht unmittelbar reagiert werden kann. Dazu sind die Ölpreise gegenüber der gleichen Vortageszeit gestiegen. Während positiv zur Kenntnis genommen wird, dass zwischen Israel und Libanon ein zehntägiger Waffenstillstand in Kraft getreten ist, könnte am Wochenende laut US-Präsident Trump ein weiteres Treffen zwischen den USA und dem Iran stattfinden. Dabei überwiegt an den Märkten weiter die Hoffnung auf eine Annäherung. Im Fokus stehen bei Börsianern weiter Technologieaktien, nachdem insbesondere Aktien von Halbleiterherstellern zuletzt von anhaltender KI-Fantasie nach oben gezogen wurden. Dazu meldete Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) am Donnerstag starke Quartalsergebnisse und stärkte das Vertrauen in den Sektor. Dessen ungeachtet werden auch bei TSMC Gewinne mitgenommen, die Aktie fällt um 2,4 Prozent. In Seoul kommen SK Hynix um 2,2 und Samsung Electronics um 0,8 Prozent zurück.

WALL STREET

INDEX         zuletzt    +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA        48.578,72     +0,2   +115,00  48.463,72 
S&P-500       7.041,09     +0,3   +18,14  7.022,95 
NASDAQ Comp     24.102,70     +0,4   +86,69  24.016,02 
NASDAQ 100     26.333,00     +0,5   +128,42  26.204,58 
 
           Donnerstag Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,18 Mrd  1,18 Mrd 
Gewinner       1.381    1.496 
Verlierer      1.359    1.243 
Unverändert       96     96 
 

Etwas fester - Die jüngste Kursrally hat sich am Donnerstag beruhigt, die Indizes stiegen gleichwohl weiter und markierten teils wieder Rekordhochs. Die Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sorgte für Optimismus, zumal es einen Stolperstein für ein Friedensabkommen im Iran-Krieg beseitigen könnte. Ohnehin überwiegt hier weiter die Erwartung einer Annäherung beider Seiten. Es komme nun darauf an, wie die nächste Phase der Gewinnmitnahmen ablaufe und im besten Fall finde der Markt auf einem höheren Niveau Boden, sagte Frank Cappelleri, Gründer des Analyseunternehmens Cappthesis. Kleinere Rücksetzer könnten nun erstmal sogar "gesund" sein. Die als "Magnificent Seven" bekannten großen Technologieaktien gaben überwiegend nach. Tesla verloren 0,8 und Apple 1,1 Prozent.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries     Rendite     +/-  Tageshoch  Tagestief 
2 Jahre         3,78    +0,01    3,79    3,74 
5 Jahre         3,92    +0,02    3,92    3,87 
10 Jahre         4,32    +0,04    4,32    4,26 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt zogen erneut an, die Zehnjahresrendite um 4 Basispunkte auf 4,32 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf wieder etwas gestiegene Inflationssorgen angesichts wieder höherer Ölpreise.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Do, 09:05 % YTD 
EUR/USD         1,1782  +0,0   1,1781     1,1801  +0,3 
EUR/JPY         187,91  +0,2   187,48     187,43  +2,1 
EUR/GBP         0,8713  +0,1   0,8708     0,8691  -0,0 
USD/JPY         159,46  +0,2   159,18     158,80  +1,8 
USD/KRW        1.478,92  -0,0  1.479,41    1.472,50  +2,7 
USD/CNY         6,8244  +0,1   6,8208     6,8170  -2,4 
USD/CNH         6,8245  +0,1   6,8210     6,8150  -2,2 
USD/HKD         7,8285  +0,1   7,8242     7,8286  +0,6 
AUD/USD         0,7168  +0,1   0,7160     0,7186  +7,4 
NZD/USD         0,5887  -0,1   0,5890     0,5909  +2,3 
BTC/USD       74.676,55  -0,7 75.236,42    75.076,66 -14,9 
 
 

Der Dollar bewegte sich nach der jüngsten Schwäche leicht nach oben, gestützt von steigenden US-Marktzinsen. Der Dollarindex gewann 0,2 Prozent zu. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass Unsicherheit herrsche über den Zeitpunkt erwarteter neuer Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran. Das habe dem Dollar als sicherem Hafen etwas Zulauf beschert.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.800,91  +0,3   13,13    4.787,78 
Silber     79,10  +0,9    0,70      78,41 
Platin    2.092,19  +0,3    6,28    2.085,91 
 

Der Goldpreis zeigte sich im Handelsverlauf vom Vortagesminus erholt, ging aber mit 4.790 Dollar je Feinunze kaum verändert aus dem Tag.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    93,32  -1,5   -1,37      94,69 
Brent/ICE    98,04  -1,4   -1,35      99,39 
 

Die Ölpreise legten wieder deutlicher zu. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg zur Schlussglocke um 3,2 Prozent auf 98,09 US-Dollar. Die USA hätten erklärt, dass sie mit dem Iran in Verbindung stehende Schiffe auch außerhalb des Nahen Ostens verfolgen und die Blockade so lange wie nötig fortsetzen wollten, hieß es zur Begründung. Zudem gebe es "immer noch keine Garantie, dass der Waffenstillstand verlängert wird."

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erklärt, er habe einem zehntägigen Waffenstillstand zugestimmt, um Friedensgespräche mit dem Libanon zu ermöglichen. Israel werde im Südlibanon in einer zehn Kilometer breiten Pufferzone verbleiben.

META

kämpft mit den steigenden Kosten für Speicherchips und erhöht die Preise für die Virtual-Reality-Brille (VR) der Quest-Serie.

INTEL

bringt einen neuen Mobilprozessor auf den Markt, ein nach eigenen Angaben preisgünstiger Chip, der die Leistung und Akkulaufzeit verbessern sowie KI-Arbeitslasten unterstützen soll.

ZIP

hat seine Jahresgewinnprognose angehoben, nachdem mehr inflationsmüde US-Verbraucher die Ratenzahlungsplattform des Unternehmens für den Kauf von Lebensmitteln und für Versorgungsleistungen genutzt haben. Der US-Umsatz von Zip stieg im Märzquartal zum Vorjahr um 43 Prozent auf 155,4 Millionen Dollar und übertraf bei weitem den Zuwachs von 5 Prozent in Australien und Neuseeland. Der Quartalsumsatz von Zip in den USA wuchs in Australischen Dollar um 29 Prozent. Das EBTDA stieg um mehr als 41 Prozent auf 65,1 Millionen Australische Dollar, was 46,6 Millionen Dollar entspricht. Zip erwartet für 2026 ein EBTDA von mindestens 260 Millionen Australischen Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen rund 248,6 Millionen in Aussicht gestellt.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cbr/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 17, 2026 01:44 ET (05:44 GMT)

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