DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Zahl der Baugenehmigungen steigt deutlich im Februar
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im Februar deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurde im Februar der Bau von insgesamt 22.200 Wohnungen genehmigt, was einem Zuwachs von 24,1 Prozent oder 4.300 Genehmigungen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Neubau: Hier kletterte die Zahl der genehmigten Wohnungen um 30,6 Prozent beziehungsweise 4.500 auf insgesamt 19.000 Einheiten.
Fed-Gouverneur Miran erwägt weniger Zinssenkungen wegen Inflation
Die US-Regierung hat monatelang Zinssenkungen von der US-Notenbank gefordert. In dieser Woche sagten zwei Personen mit engen Verbindungen zum Weißen Haus, dass ein Abwarten durchaus sinnvoll sei. Fed-Gouverneur Stephen Miran erklärte auf einem Wirtschaftsforum in Washington D.C., er überdenke seine Zinssenkungsprognose für das Jahr. Er reduziere seine Prognose von vier auf möglicherweise drei Senkungen. Zudem räumte er ein, dass die Inflationslage schon vor Beginn des Krieges mit dem Iran komplizierter geworden sei.
Hoffnung auf Nahost-Lösung könnte Zinssenkungserwartungen der Fed verstärken
Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran haben dazu beigetragen, dass die Märkte die Zinsaussichten der US-Notenbank Fed zurückhaltender einpreisen, schreibt Jussi Hiljanen von SEB in einer Research Note. "Wir glauben, dass die Terminkontrakte beginnen könnten, eine weitere Zinssenkung einzupreisen, wenn die Deeskalation anhält, und insbesondere wenn sich der Arbeitsmarkt abschwächt, wobei die Einpreisung etwas stärker vorverlagert wird", meint der Chef-Zinsstratege. Die Märkte preisen laut LSEG derzeit eine Zinssenkung der Fed um 10 Basispunkte im Jahr 2026 ein.
Netanjahu: Israel stimmt zehntägigem Waffenstillstand mit dem Libanon zu
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erklärt, er habe einem zehntägigen Waffenstillstand zugestimmt, um Friedensgespräche mit dem Libanon zu ermöglichen. "Wir haben die Chance auf ein historisches Friedensabkommen mit dem Libanon", sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Netanjahu gab an, dass Israel im Südlibanon in einer zehn Kilometer breiten Pufferzone verbleiben werde, die sich vom Mittelmeer bis zur syrischen Grenze erstreckt.
Trump: Gespräche mit dem Iran könnten am Wochenende stattfinden
Nach Aussage von US-Präsident Donald Trump könnten die USA an diesem Wochenende Gespräche mit dem Iran führen. "Vielleicht am Wochenende", sagte er vor Reportern auf die Frage nach potenziellen Verhandlungen. "Wir sind sehr nah dran, einen Deal zu machen", fügte Trump hinzu. Auf die Frage, ob er plane, den Waffenstillstand mit dem Iran zu verlängern, sagte Trump, er hoffe auf einen baldigen Abschluss. "Wir kommen sehr gut voran, das kann ich Ihnen sagen", sagte er. "Vielleicht wird es schon vorher passieren. Ich bin mir nicht sicher, ob er [der Waffenstillstand] verlängert werden muss."
Trump: Werden Italien nicht unterstützen
US-Präsident Donald Trump geht auf Distanz zu Italien. "Italien war nicht für uns da, wir werden nicht für sie da sein!", schrieb Trump in einem Beitrag auf Truth Social und verlinkte dabei auf einen Artikel des Guardian. Darin ging es darum, dass Italien US-Flugzeugen mit Waffen an Bord die Nutzung eines Luftwaffenstützpunkts auf Sizilien untersagt hatte. Trumps einst freundschaftliche Beziehung zur italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich verschlechtert, was das ohnehin fragile Bündnis zwischen den USA und Europa weiter auf die Probe stellt.
+++ Konjunkturdaten +++
Malaysia Verbraucherpreise März +1,7% (PROG: +1,7%) gg Vorjahr
Malaysia Verbraucherpreise März +0,3% gg Vormonat
DJG/DJN/apo
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April 17, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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