Berlin/Bonn (ots) -
Gespräch mit phoenix-Parlamentskorrespondent Erhard Scherfer und Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach erklärte Kramp-Karrenbauer in der 140. Ausgabe des Podcasts, sie habe schon im Vorfeld die Hoffnung gehegt, dass Magyar gewinnen könne, entsprechend groß sei ihre Freude gewesen, als klar war, dass es ihm auch gelungen sei, die Mehrheit der Sitze zu gewinnen. Die Bilder der jubelnden Menschen in Budapest hätten große Emotionen in ihr ausgelöst. "Das war das erste Mal, dass man [...] so eine demokratische Revolution per Wahl einfach so erlebt hat." Auf die Frage, ob sich aus dem Sieg Magyars Schlüsse für die bevorstehenden Landtagswahlen im kommenden Herbst ziehen ließen, erklärte die CDU-Politikerin: "Was auffällig ist, sowohl in den Niederlanden als auch in Ungarn, ist, dass im Grunde genommen eine Kampagne gewonnen hat, die sehr nach vorne gerichtet war, sehr positiv, nicht die Schwierigkeiten unter den Teppich gekehrt hat, sondern sie auch sehr klar benannt hat. Daraus kann man schon ziehen, dass eine positive Vision ein klares Gegenstück ist zu den Punkten, die Populisten machen, die ja immer von Angst getrieben sind und möglichst graue Bilder zeichnen."
Mit Blick auf die jüngsten Beschlüsse der Merz-Regierung zur Abfederung der gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Krieges, erklärte Kramp-Karrenbauer: "Der entscheidende Faktor [...] für solche Pakete ist immer die Frage: Kommen die möglichst schnell beim Verbraucher an und zweitens, haben die Leute auch das Gefühl, dass es dabei gerecht zugeht." Daran bemesse sich die politische Diskussion über die Maßnahmen. Die aktuelle Situation sei jedoch vielschichtiger, da es nicht allein um die aktuelle Krise und die damit verbundenen steigenden Kosten und Belastungen für Bürgerinnen und Bürger gehe, sondern weil man gleichzeitig auch sehe, dass viele Grundsysteme in der sozialen Sicherung in einer strukturellen Krise steckten. Hierin bestehe aber auch eine Chance. Notwendige Veränderungsprozesse seien schwerer zu vermitteln, "wenn alle das Gefühl haben, es ist doch alles in Ordnung". "Politik ist immer auch Timing und deswegen ist meine Erfahrung, dass gerade dann, wenn ein gewisser Leidensdruck da ist, eine Bereitschaft da ist, Veränderung zu akzeptieren", sagte die frühere Ministerpräsidentin des Saarlandes.
Das gesamte Interview finden Sie hier: https://ots.de/4TvmWg
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kommunikation@phoenix.de
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Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6257398
Gespräch mit phoenix-Parlamentskorrespondent Erhard Scherfer und Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach erklärte Kramp-Karrenbauer in der 140. Ausgabe des Podcasts, sie habe schon im Vorfeld die Hoffnung gehegt, dass Magyar gewinnen könne, entsprechend groß sei ihre Freude gewesen, als klar war, dass es ihm auch gelungen sei, die Mehrheit der Sitze zu gewinnen. Die Bilder der jubelnden Menschen in Budapest hätten große Emotionen in ihr ausgelöst. "Das war das erste Mal, dass man [...] so eine demokratische Revolution per Wahl einfach so erlebt hat." Auf die Frage, ob sich aus dem Sieg Magyars Schlüsse für die bevorstehenden Landtagswahlen im kommenden Herbst ziehen ließen, erklärte die CDU-Politikerin: "Was auffällig ist, sowohl in den Niederlanden als auch in Ungarn, ist, dass im Grunde genommen eine Kampagne gewonnen hat, die sehr nach vorne gerichtet war, sehr positiv, nicht die Schwierigkeiten unter den Teppich gekehrt hat, sondern sie auch sehr klar benannt hat. Daraus kann man schon ziehen, dass eine positive Vision ein klares Gegenstück ist zu den Punkten, die Populisten machen, die ja immer von Angst getrieben sind und möglichst graue Bilder zeichnen."
Mit Blick auf die jüngsten Beschlüsse der Merz-Regierung zur Abfederung der gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Krieges, erklärte Kramp-Karrenbauer: "Der entscheidende Faktor [...] für solche Pakete ist immer die Frage: Kommen die möglichst schnell beim Verbraucher an und zweitens, haben die Leute auch das Gefühl, dass es dabei gerecht zugeht." Daran bemesse sich die politische Diskussion über die Maßnahmen. Die aktuelle Situation sei jedoch vielschichtiger, da es nicht allein um die aktuelle Krise und die damit verbundenen steigenden Kosten und Belastungen für Bürgerinnen und Bürger gehe, sondern weil man gleichzeitig auch sehe, dass viele Grundsysteme in der sozialen Sicherung in einer strukturellen Krise steckten. Hierin bestehe aber auch eine Chance. Notwendige Veränderungsprozesse seien schwerer zu vermitteln, "wenn alle das Gefühl haben, es ist doch alles in Ordnung". "Politik ist immer auch Timing und deswegen ist meine Erfahrung, dass gerade dann, wenn ein gewisser Leidensdruck da ist, eine Bereitschaft da ist, Veränderung zu akzeptieren", sagte die frühere Ministerpräsidentin des Saarlandes.
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