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MÄRKTE EUROPA/Sehr fest - Brent bricht mit Öffnung der Straße von Hormus ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Sehr fest - Brent bricht mit Öffnung der Straße von Hormus ein

DOW JONES--Europas Börsen haben sich am Freitag in Hausselaune gezeigt. Hintergrund war die sich ausweitende Entspannung im Irankrieg. Die Straße von Hormus wird seitens des Iran zunächst geöffnet. "Im Einklang mit dem Waffenstillstand im Libanon wird die Durchfahrt durch die Straße von Hormus für alle Handelsschiffe für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands für vollständig offen erklärt", teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi auf seinem X-Konto mit. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte einem zehntägigen Waffenstillstand mit dem Libanon zugestimmt, um Friedensgespräche zu ermöglichen. Der Preis der Ölsorte Brent brach um gut 10 Prozent auf etwa 89 Dollar das Fass ein.

Der DAX legte um 2,3 Prozent auf 24.702 Punkte zu, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 2,1 Prozent nach oben auf 6.058. An den Anleihemärkten gaben die Renditen kräftig nach, da die Anleger nun auf weniger Zinserhöhungen durch die Zentralbanken setzen als zuvor. Ein nachhaltiger Rückgang des Ölpreises sollte die zuletzt stark gestiegene Inflation wieder drücken. An den Devisenmärkten wertete der Euro leicht auf auf etwa 1,18 Dollar. Keine großen Auswirkungen auf die Kursentwicklung am Freitag gingen vom Kleinen Verfalltag der April-Optionen an der Eurex aus.

Gegen den Trend an den haussierenden Gesamtmärkten gaben Energietitel mit dem einbrechenden Ölpreis europaweit um 3,8 Prozent nach. BP büßten 7,4 Prozent ein, Shell um 5,6 Prozent und Totalenergies um 5,3 Prozent.

Luftfahrtaktien gehörten dagegen zu den großen Profiteuren des Ölpreisrückgangs. Die Branche hatte besonders hart unter den abzeichnenden Lieferschwierigkeiten von Kerosin gelitten. Lufthansa stiegen um 6,9 Prozent, Air France-KLM um 7,4 Prozent und IAG um 6,2 Prozent. Für die TUI-Aktie ging es um 5,2 Prozent nach oben.

Berichtssaison liefert Impulse

In Paris verlor die Aktie von Alstom 27,2 Prozent. Die Franzosen hatten am Vorabend einen enttäuschenden Ausblick abgeliefert. Die Analysten der Deutschen Bank reduzierten darauf das Kursziel auf 23 nach 31 Euro und senkten die Aktien auf "Hold" von "Buy". Alstom hat praktisch alle Prognosen wie zu Margen und Cashflow unter die bisher kursierenden Zahlen gesenkt. Dies teste die Geduld der Investoren, unterstrichen die Analysten.

Für die Aktie von Delivery Hero ging es um 5,2 Prozent nach oben. Hier hat Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil an dem Lieferkonzern um 4,5 Prozent reduziert und diesen an den US-Technologiekonzern Uber verkauft. Damit erfüllt Prosus einen Teil der Zusagen gegenüber der EU vergangenes Jahr im Zuge des Erwerbs von Just Eat Takeaway.com.

Drägerwerk schlossen nach guten Zahlen zum ersten Quartal und nach volatilem Verlauf 3,2 Prozent fester. Der scharfe Erholungstrend der Aktie seit vergangenem Jahr dürfte weitergehen, die Erholung werde mit solchen Zahlen auch fundamental gerechtfertigt. Die EBIT-Marge habe sich auf 2,4 Prozent verbessert, der Umsatz legte um 3,5 Prozent zu und das Plus in den Auftragseingängen deute einen weiteren Anstieg an, hieß es im Handel.

Die Ergebnisse von Ericsson lagen auf breiter Front weitgehend im Rahmen der Erwartungen, schrieb Jefferies-Analyst Janardan Menon in einer Research Note. Der ausgewiesene Umsatz liege 2 Prozent unter der Prognose der Bank, was hauptsächlich auf das Geschäft mit Cloud-Software und -Dienstleistungen zurückzuführen sei. Der Umsatz im Bereich Netzwerke habe hingegen leicht darüber gelegen. Währungseffekte hätten belastet und der Umsatz in Nordamerika sei schwach gewesen. Die Aktie schloss 4,1 Prozent leichter.

=== 
Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     6.058       2,10          2,45 
Stoxx-50       5.177       1,59          3,62 
Stoxx-600        627       1,56          4,18 
DAX         24.702       2,27         -1,37 
FTSE-100 London   10.590       0,73          6,63 
CAC-40 Paris     8.263       1,97          1,39 
AEX Amsterdam     1.017       0,69          6,88 
ATHEX-20 Athen    5.788       1,69          8,16 
BEL-20 Brüssel    5.484       1,62          7,98 
BUX Budapest    136.260       1,88         22,72 
OMXH-25 Helsinki   6.236       0,90          9,33 
OMXC-20 Kopenhagen  1.483       0,78         -7,77 
PSI 20 Lissabon    9.233       -0,51         11,72 
IBEX-35 Madrid    18.090       2,18          4,52 
FTSE-MIB Mailand   48.027       1,75          6,86 
OBX Oslo       1.970       -2,74         23,29 
PX Prag        2.684       0,59         -0,07 
OMXS-30 Stockholm   3.121       1,97          8,25 
WIG-20 Warschau   135.197       1,42         13,70 
ATX Wien       5.865       1,57         10,12 
SMI Zürich      13.173       1,92         -0,71 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:00 Uhr 
EUR/USD     1,1794  +0,1  0,0013     1,1781     1,1797 
EUR/JPY     186,52  -0,5  -0,9600     187,48    187,6100 
EUR/CHF     0,9195  -0,4  -0,0035     0,9230     0,9218 
EUR/GBP     0,8704  -0,1  -0,0004     0,8708     0,8696 
USD/JPY     158,15  -0,7  -1,0300     159,18    159,0200 
GBP/USD     1,3547  +0,2  0,0023     1,3524     1,3565 
USD/CNY     6,817  -0,1  -0,0038     6,8208     6,8180 
USD/CNH     6,8148  -0,1  -0,0062     6,8210     6,8173 
AUS/USD     0,7188  +0,4  0,0028      0,716     0,7158 
Bitcoin/USD 77.898,90  +3,5 2.662,48    75.236,42   73.854,51 
 
ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    82,91 -12,4  -11,78      94,69 
Brent/ICE    89,11 -10,3  -10,28      99,39 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.871,41  +1,7   83,63    4.787,78 
Silber      82,45  +5,2   4,05      78,41 
Platin    2.124,55  +1,9   38,64    2.085,91 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

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April 17, 2026 12:12 ET (16:12 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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