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Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
Die großen Indizes konnten die Erholung der Vorwoche fortsetzen und schlossen auch diese Woche im Plus. Deeskalierende Signale im Nahost-Konflikt - darunter der angekündigte Waffenstillstand im Libanon sowie die damit verbundene Öffnung der Straße von Hormus für Frachtschiffe - ließen die Ölpreise sinken und nährten Hoffnungen auf mehr wirtschaftliche Stabilität. Zudem standen wichtige makroökonomische Kennzahlen aus den USA und China im Fokus. Für zusätzliche Impulse sorgte die beginnende Berichtssaison: Zahlreiche Unternehmen, insbesondere große US-Banken, legten ihre Quartalszahlen vor.
Globaler Aktienmarkt - Allzeithoch beim S&P 500
Die Indizes starteten durchwachsen in die Woche. Während der DAX am Montag zunächst nachgab, zeigten sich die US Märkte deutlich optimistischer. In den Folgetagen zog auch der DAX an und schloss an jedem Handelstag höher als am Vortag. Rückenwind kam zum Wochenausklang von der Nachricht zur Öffnung der Straße von Hormus. Insgesamt legte der DAX in der vergangenen Woche um rund 2,16 % auf 24.318 Punkte zu.
Die US Indizes zeigten sich sogar noch fester. Der S&P 500 stieg seit der Eröffnung am Montag von 6.806 Punkten auf über 7.130 Punkte zum Wochenschluss und markierte dabei ein neues Allzeithoch. Der Nasdaq 100 sprang von 25.069 Punkten am Montag auf rund 26.700 Punkte am Freitag. Im gleichen Zeitraum legte der Dow Jones Industrial Average von 47.718 Punkten auf über 49.650 Punkte zu.




Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene
Nachrichten zur Lage in Nahost bewegten auch in dieser Woche die Märkte. Mit der Ankündigung, die Straße von Hormus während des Waffenstillstands im Libanon für die Schifffahrt zu öffnen, kam es am Ölmarkt zu einer spürbaren Korrektur. Damit scheinen die Verhandlungen der vergangenen Wochen zunächst erfolgreich gewesen zu sein. Wie es nach Ablauf des Waffenstillstands im Libanon weitergeht, bleibt jedoch offen.
Der Brent Ölpreis fiel vom Wochenhoch am Montag bei 103 USD bis Freitag wieder auf knapp unter 88 USD. Der WTI Ölpreis gab ebenfalls nach und rutschte im Wochenverlauf zwischenzeitlich unter 86 USD.


Zentrale konjunkturelle Ereignisse
Aus makroökonomischer Sicht standen in dieser Woche vor allem China und die USA im Fokus. In den USA ging der Erzeugerpreisindex (ohne Energie und Nahrungsmittel) auf Jahressicht leicht um 0,1 % zurück. In China wurde hingegen eine ganze Reihe wichtiger Konjunkturdaten veröffentlicht: Neben dem um 0,5% gestiegenem BIP-Wachstum auf Jahressicht von 5,0 % kamen auch Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen (1,7 %) und zur Industrieproduktion (5,7 %), die beide jeweils um rund 1 Prozentpunkt nachgaben.
Der Euro konnte gegenüber dem US Dollar im Wochenverlauf zulegen und stieg vom Wochenstart bei rund 1,166 auf knapp 1,18.

Bedeutende Unternehmensnachrichten
Mehrere große US Banken legten in dieser Woche überzeugende Quartalszahlen vor. Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo, Citigroup und Morgan Stanley berichteten insgesamt robuste Ergebnisse und unterstrichen damit, dass der Finanzdienstleistungssektor in einem Umfeld aus erhöhter Unsicherheit und hoher Volatilität an den Kapitalmärkten profitieren kann. Insbesondere das Handelsgeschäft und eine rege Kundenaktivität wirkten unterstützend. Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorn vorsichtig: Sorgen über strukturelle Risiken im Private Credit Markt erhöhen die Unsicherheit hinsichtlich der Ertragsqualität und der Stabilität künftiger Einnahmen.
Auch aus dem "Herzstück" der KI Infrastruktur kamen positive Signale. TSMC und ASML meldeten steigende Umsätze und hoben ihre Prognosen für das kommende Jahr an. Als zentrale Bausteine beim Ausbau von KI Rechenzentren profitieren beide Unternehmen von der weiterhin sehr hohen Nachfrage nach KI Chips, die das Angebot in vielen Bereichen übersteigt. Entsprechend bleibt die Auslastung hoch und Investitionen entlang der Halbleiter Wertschöpfungskette werden weiter vorangetrieben.
Dabei zeigt sich auch die enge Verzahnung beider Unternehmen: ASML gilt als technologisch führend bei Anlagen zur Halbleiterfertigung, während TSMC der weltweit größte Auftragsfertiger für Chips ist. TSMC zählt zu den wichtigsten Kunden von ASML - und profitiert umgekehrt davon, dass modernste Fertigungsanlagen die Grundlage für die Produktion leistungsfähiger KI Chips bilden. Diese wechselseitige Abhängigkeit macht beide Unternehmen zu zentralen Profiteuren des anhaltenden KI Investitionszyklus.







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Quelle: HSBC


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