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MÄRKTE ASIEN/Technologiewerte stützen Börsen

DJ MÄRKTE ASIEN/Technologiewerte stützen Börsen

DOW JONES--Deutliche Kursgewinne im Technologiesektor stützen zu Wochenbeginn die Aktienmärkte in Ostasien. Hier gilt es zum Wochenstart einiges an Nachrichten einzupreisen - zum einen die Öffnung der Straße von Hormus am Freitagmittag MESZ sowie die erneute Schließung am Wochenende. Der Iran hat am Wochenende die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und dies mit der Weigerung der USA begründet, ihre Seeblockade aufzuheben. Und die USA hätten am Sonntag ein unter iranischer Flagge fahrendes Schiff beschossen, geentert und beschlagnahmt, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf das U.S. Central Command. Das Schiff sei auf dem Weg zum iranischen Hafen Bandar Abbas gewesen, als es abgefangen worden sei. Die Ölpreise ziehen daraufhin wieder deutlicher an, notieren aber immer noch klar unter der Marke von 100 Dollar je Barrel. Die Akteure setzten weiter auf Friedensverhandlungen zwischen den Kriegsparteien, heißt es. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent legt aktuell um 5,7 Prozent zu auf 95,49 Dollar.

China hat derweil - wie weithin erwartet - seine wichtigsten Kreditzinssätze unverändert gelassen. Das unerwartet gute Wirtschaftswachstum im ersten Quartal hat dem Land ausreichend Spielraum verschafft, auf eine aggressive Lockerung zu verzichten. Am Aktienmarkt in Shanghai gewinnt der Composite-Index 0,7 Prozent. In Hongkong rückt der Hang-Seng-Index um 0,8 Prozent vor.

Im südkoreanischen Seoul steigt der Kospi um 0,9 Prozent. Unter den Einzelwerten verbessern sich SK Hynix um 3,8 Prozent. Der Chiphersteller beginnt mit der Massenherstellung der KI-Superchips für die Vera-Rubin-Plattform von Nvidia.

An der Tokioter Börse klettert der Topix um 0,6 Prozent. Die japanischen Anleger hofften auf Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA, sagen Marktteilnehmer. Der Iran habe zwar noch nicht offiziell bestätigt, dass Verhandlungen geplant seien, doch werde davon ausgegangen, dass in dieser Woche weitere Gespräche unter Führung von US-Vizepräsident JD Vance in Pakistan stattfänden.

Die australische Börse zeigt sich derweil behauptet. Die Aktien der National Australia Bank fallen um 3,6 Prozent. Die Bank hat mitgeteilt, dass sie wegen des Iran-Kriegs voraussichtlich höhere Rückstellungen für Kreditausfälle bilden müsse.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.943,40  -0,0    +2,6      08:00 
Topix 500 (Tokio)     2.948,62  +0,6   +10,8      08:00 
Kospi (Seoul)       6.247,93  +0,9   +48,3      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   26.376,98  +0,8    +2,9      10:00 
Shanghai-Composite     4.078,39  +0,7    +2,8      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.005,01  +0,1    +7,7      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   7.633,89  0,0   -11,7      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.700,32  +0,3    +1,2      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Do, 09:05 % YTD 
EUR/USD           1,1756  -0,1   1,1762     1,1801  +0,1 
EUR/JPY           186,85  +0,2   186,55     187,43  +1,6 
EUR/GBP           0,8706  +0,1   0,8701     0,8691  -0,1 
USD/JPY           158,91  +0,2   158,61     158,80  +1,5 
USD/KRW          1.475,81  +0,6  1.466,77    1.472,50  +2,5 
USD/CNY           6,8189  +0,0   6,8169     6,8170  -2,5 
USD/CNH           6,8188  +0,1   6,8135     6,8150  -2,3 
USD/HKD           7,8330  +0,0   7,8311     7,8286  +0,7 
AUD/USD           0,7151  -0,2   0,7166     0,7186  +7,2 
NZD/USD           0,5876  -0,1   0,5883     0,5909  +2,1 
BTC/USD          74.510,30  -0,2 74.661,25    75.076,66 -15,0 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           89,26  +6,5    5,41      83,85 
Brent/ICE           95,49  +5,7    5,11      90,38 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.788,91  -0,8   -39,39    4.828,30 
Silber            79,78  -1,2   -1,00      80,79 
Platin           2.085,85  -0,8   -17,43    2.103,28 
 
Angaben ohne Gewähr 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

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April 20, 2026 00:55 ET (04:55 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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