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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Laut US-Präsident Donald Trump hat das US-Militär ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman beschlagnahmt. Der Iran lehnt daraufhin laut der Staatsagentur IRNA eine weitere Verhandlungsrunde mit US-Vertretern in Islamabad ab. Das iranische Militär hat die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und begründete dies mit der Weigerung der USA, ihre Seeblockade aufzuheben. US-Präsident Trump reagierte mit scharfen Worten, erklärte jedoch auch, er sei weiterhin optimistisch, was ein Friedensabkommen angeht. Die iranische Marine hatte zwei Handelsschiffe angegriffen - einen Tanker und ein Containerschiff, wie eine britische Schifffahrtsorganisation berichtete.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine relevanten Unternehmenstermine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine relevanten Daten angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.112,50  -0,7 
E-Mini-Future Nasdaq-100  26.631,50  -0,7 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.939,60  -0,1 
Topix-500 (Tokio)      3.779,63  +0,5 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +0,6 
Shanghai-Composite      4.077,32  +0,6 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.311,00  +0,6 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Deutliche Kursgewinne im Technologiesektor stützen zu Wochenbeginn die Aktienmärkte in Ostasien. Hier gilt es zum Wochenstart einiges an Nachrichten einzupreisen - zum einen die Öffnung der Straße von Hormus am Freitagmittag MESZ, die in Europa und den USA die Kurse kräftig nach oben getrieben hatte, sowie die neuerliche Schließung am Wochenende. Der Iran hat die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und dies mit der Weigerung der USA begründet, ihre Seeblockade aufzuheben. Und die USA hätten am Sonntag ein unter iranischer Flagge fahrendes Schiff beschossen, geentert und beschlagnahmt, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf das U.S. Central Command. Die Ölpreise ziehen daraufhin wieder deutlicher an, notieren aber immer noch klar unter der Marke von 100 Dollar je Barrel. China hat derweil - wie weithin erwartet - seine wichtigsten Kreditzinssätze unverändert gelassen. In Seoul verbessern sich die Aktien von SK Hynix um 3,8 Prozent. Der Chiphersteller beginnt mit der Massenherstellung der KI-Superchips für die Vera-Rubin-Plattform von Nvidia. Die Aktien der National Australia Bank fallen in Sydney um 3,6 Prozent. Die Bank hat mitgeteilt, dass sie wegen des Iran-Kriegs voraussichtlich höhere Rückstellungen für Kreditausfälle bilden müsse.

WALL STREET

·INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. 
·DJIA     49.447,43  +1,8  +868,71 
·S&P-500    7.126,06  +1,2  +84,78 
·NASDAQ Comp 24.468,48  +1,5  +365,78 
·NASDAQ 100  26.672,43  +1,3  +339,43 
 
Umsatzdaten 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,49 Mrd  1,18 Mrd 
Gewinner       2.165   1.381 
Verlierer       616   1.359 
Unverändert       55     96 
 

FEST - Die US-Börsen haben sich dank der Anzeichen einer deutlichen Entspannung im Nahen Osten am letzten Handelstag der Woche mit satten Kursgewinnen verabschiedet. Befeuert wurde die Kauflaune von der Nachricht, dass der Iran Handelsschiffen wegen der Waffenruhe im Libanon vorübergehend die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlaubt. Die Ölpreise sackten daraufhin ab, was Inflationssorgen etwas linderte. Die Kombination aus sinkenden Ölpreisen und nachlassendem Inflationsdruck ließ die Anleger zudem wieder verstärkt auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank Fed hoffen. Unternehmensseitig hatte Netflix (-9,7%) bei der Vorlage von Geschäftszahlen einen enttäuschenden Ausblick auf das laufende zweite Quartal vorgelegt. Auch der geplante Rücktritt des Unternehmensmitgründers Reed Hastings sei nicht gut angekommen, sagten Marktteilnehmer. Der Kurs von Alcoa stürzte um 6,8 Prozent ab. Der Aluminiumkonzern hatte im ersten Quartal trotz höherer Aluminiumpreise einen Umsatzrückgang verbucht und die Erwartungen des Markts verfehlt. Aktien des Energiesektors wurden im Sog des sinkenden Ölpreises abverkauft. Chevron verloren 2,2, Exxon Mobil 3,6 und Occidental Petroleum 5,4 Prozent. Nutznießer der fallenden Ölpreise waren die Aktien von Fluggesellschaften und Touristikunternehmen. American Airlines und United Airlines gewannen 4,1 und 7,1 Prozent. Der Kurs der Kreuzfahrtreederei Carnival rückte um 6,9 Prozent vor.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries    Rendite  +/-    Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre         3,70 -0,08      3,78      3,69 
5 Jahre         3,83 -0,08      3,93      3,82 
10 Jahre        4,24 -0,07      4,32      4,23 
 

Am Anleihemarkt kamen die Renditen deutlicher zurück, im Zehnjahresbereich um 7 Basispunkte auf 4,23 Prozent. Mit den Ölpreisen schwänden neben den Inflationserwartungen auch die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank, hieß es.

DEVISEN

DEVISEN     zuletzt +/- %     00:00    Do, 09:05 % YTD 
EUR/USD      1,1749  -0,1     1,1762     1,1801  +0,0 
EUR/JPY      186,81  +0,1     186,55     187,43  +1,5 
EUR/GBP      0,8708  +0,1     0,8701     0,8691  -0,1 
USD/JPY      158,98  +0,2     158,61     158,80  +1,5 
USD/KRW     1.477,30  +0,7    1.466,77    1.472,50  +2,6 
USD/CNY      6,8199  +0,0     6,8169     6,8170  -2,5 
USD/CNH      6,8205  +0,1     6,8135     6,8150  -2,2 
USD/HKD      7,8326  +0,0     7,8311     7,8286  +0,7 
AUD/USD      0,7147  -0,3     0,7166     0,7186  +7,1 
NZD/USD      0,5868  -0,3     0,5883     0,5909  +2,0 
BTC/USD    74.180,67  -0,6   74.661,25    75.076,66 -15,4 
 

Der Dollar, der als Fluchtwährung in Krisenzeiten gilt, war in der aktuellen Gemengelage nicht gefragt. Der Dollarindex gab 0,1 Prozent nach. Der Euro zog auf rund 1,18 Dollar an.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

ROHOEL      zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     88,95  +6,1      5,10      83,85 
Brent/ICE     95,52  +5,7      5,14      90,38 
 

Der Goldpreis zog um 1,6 Prozent auf 4.864 Dollar je Feinunze an, gestützt von den nachgebenden Marktzinsen und dem etwas schwächeren Dollar.

ÖL

Metalle     zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.792,80  -0,7     -35,50    4.828,30 
Silber       79,81  -1,2     -0,97      80,79 
Platin     2.089,72  -0,6     -13,56    2.103,28 
 

Der Preis für die Sorte Brent fiel infolge der Nachricht über die Öffnung der Straße von Hormus um über 11 bis 15 Prozent und notierte zur Schlussglocke an der Wall Street bei nun bei 87,89 US-Dollar je Barrel. Anleger, die zuvor wegen drohender Versorgungsengpässe auf steigende Preise gesetzt hätten, haben ihre Investitionen nach der Entspannungsmeldung schlagartig zurückgezogen, erklärte ein Beobachter. Im asiatisch dominierten Handel am Montag geht es mit den Preisen wieder deutlicher aufwärts, nachdem der Iran am Wochenende die Straße von Hormus wieder für geschlossen erkärt hat.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

USA - RUSSLAND

- Die USA verlängern das Moratorium für ein Verbot des Kaufs von russischem Öl um einen weiteren Monat. Zuvor hatte Washington angekündigt, diese Ausnahmegenehmigung nicht zu verlängern. Laut einer am Freitag vom US-Finanzministerium veröffentlichten Mitteilung dürfen russisches Rohöl und Erdölprodukte, die ab Freitag auf Schiffe verladen wurden, gekauft werden. Die Genehmigung endet am 16. Mai.

IWF - ASIEN

Der Wachstumsausblick für Asien bleibt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) trotz des Konflikts im Nahen Osten weitgehend intakt. Allerdings stellten die gestiegenen Energiekosten ein zentrales Risiko dar. Die Region sei mit einer soliden Ausgangslage in das neue Jahr gestartet, gestützt von widerstandsfähigen Exporten und einer starken Nachfrage nach Technologie, sagte Thomas Helbling, stellvertretender Direktor der Asien-Pazifik-Abteilung des IWF, in einem Interview.

FED

Einer der entschiedensten Befürworter der jüngsten Zinssenkungen der US-Notenbank erklärte am Freitag, ein andauernder Konflikt im Nahen Osten könnte der Federal Reserve den Spielraum für weitere Zinssenkungen in diesem Jahr nehmen. In einer Rede an der Auburn University in Alabama sagte Fed-Gouverneur Christopher Waller, sollte der Iran-Krieg zu einer andauernden Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus führen, könnten sich höhere Preise auf die gesamte US-Wirtschaft auswirken und die Notenbank zwingen, weiterhin wachsam gegenüber der Inflation zu bleiben. In diesem Szenario müsste die Fed die Zinsen möglicherweise auch bei einem sich abschwächenden Arbeitsmarkt stabil halten.

GELDPOLITIK CHINA

China hat seine wichtigsten Kreditzinssätze unverändert gelassen. Das unerwartet gute Wirtschaftswachstum im ersten Quartal hat dem Land ausreichend Spielraum verschafft, auf eine aggressive Lockerung zu verzichten. Der einjährige Loan Prime Rate blieb laut Angaben der chinesischen Zentralbank vom Montag bei 3,0 Prozent, der fünfjährige Satz bei 3,5 Prozent. Beide Zinssätze verharren seit Mai letzten Jahres auf diesem Niveau.

ELI LILLY

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 20, 2026 01:44 ET (05:44 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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