Berlin (ots) -
Der Zwischenbericht der Unabhängigen Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" bestätigt die SPD in Ihrer Positionierung: Digitale Teilhabe und wirksamer Kinder- und Jugendschutz gehören zusammen. Soziale Medien sind Teil der Lebensrealität junger Menschen. Wir wollen für sichere digitale Entwicklungsräume sorgen: Es gilt, Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen - mit verpflichtender, datensparsamer Altersverifikation, altersgerechten Voreinstellungen und einem Verbot suchtfördernder Algorithmen für Minderjährige. Der europäische Rechtsrahmen des "Digital Services Acts" bietet dafür den Rahmen - jetzt braucht es konsequente Anwendung und Ergänzung.
Jasmina Hostert, bildungs- und jugendpolitische Sprecherin:
"Die am 20.04.2026 veröffentlichte Bestandsaufnahme belegt: Kinder und Jugendliche sind im digitalen Raum erheblichen Risiken ausgesetzt - und der bestehende Schutz reicht nicht aus. Die Kommission zeigt eindrücklich, dass digitale Plattformen nicht neutral sind. Algorithmische Verstärkung, suchtähnliche Designs, unzureichende Altersabsicherung und eine lückenhafte Durchsetzung bestehender Regeln treffen besonders junge Menschen in sensiblen Entwicklungsphasen. Gleichzeitig bleibt die Medienbildung in Deutschland vielfach punktuell, unverbindlich und sozial ungleich verteilt.
Wir wollen, dass Medienkompetenz kein Zufallsprodukt ist. Kinder, Eltern und Fachkräfte brauchen flächendeckend verbindliche Unterstützung - von der frühen Bildung bis zur Jugendhilfe. Prävention, Befähigung und Schutz müssen ineinandergreifen. Die aktuelle Bestandsaufnahme bestätigt uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in unserer Zielsetzung: Soziale Medien sollen wieder ein Raum für soziale Kontakte, demokratischen Diskurs und Selbstbestimmung sein. Die positiven Seiten digitaler Kommunikation müssen wieder überwiegen - für junge Menschen und für die Gesellschaft insgesamt."
Pressekontakt:
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Telefon: 030 227 52728
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Original-Content von: SPD-Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/181322/6258512
Der Zwischenbericht der Unabhängigen Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" bestätigt die SPD in Ihrer Positionierung: Digitale Teilhabe und wirksamer Kinder- und Jugendschutz gehören zusammen. Soziale Medien sind Teil der Lebensrealität junger Menschen. Wir wollen für sichere digitale Entwicklungsräume sorgen: Es gilt, Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen - mit verpflichtender, datensparsamer Altersverifikation, altersgerechten Voreinstellungen und einem Verbot suchtfördernder Algorithmen für Minderjährige. Der europäische Rechtsrahmen des "Digital Services Acts" bietet dafür den Rahmen - jetzt braucht es konsequente Anwendung und Ergänzung.
Jasmina Hostert, bildungs- und jugendpolitische Sprecherin:
"Die am 20.04.2026 veröffentlichte Bestandsaufnahme belegt: Kinder und Jugendliche sind im digitalen Raum erheblichen Risiken ausgesetzt - und der bestehende Schutz reicht nicht aus. Die Kommission zeigt eindrücklich, dass digitale Plattformen nicht neutral sind. Algorithmische Verstärkung, suchtähnliche Designs, unzureichende Altersabsicherung und eine lückenhafte Durchsetzung bestehender Regeln treffen besonders junge Menschen in sensiblen Entwicklungsphasen. Gleichzeitig bleibt die Medienbildung in Deutschland vielfach punktuell, unverbindlich und sozial ungleich verteilt.
Wir wollen, dass Medienkompetenz kein Zufallsprodukt ist. Kinder, Eltern und Fachkräfte brauchen flächendeckend verbindliche Unterstützung - von der frühen Bildung bis zur Jugendhilfe. Prävention, Befähigung und Schutz müssen ineinandergreifen. Die aktuelle Bestandsaufnahme bestätigt uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in unserer Zielsetzung: Soziale Medien sollen wieder ein Raum für soziale Kontakte, demokratischen Diskurs und Selbstbestimmung sein. Die positiven Seiten digitaler Kommunikation müssen wieder überwiegen - für junge Menschen und für die Gesellschaft insgesamt."
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