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MÄRKTE EUROPA/Moderates "risk off" mit Entwicklung im Nahen Osten

DJ MÄRKTE EUROPA/Moderates "risk off" mit Entwicklung im Nahen Osten

DOW JONES--Nach der Hausse an den europäischen Aktienmärkten zum Wochenschluss geht es zum Start in die Woche wieder nach unten. Während am Freitag noch die Öffnung der Straße von Hormus bei Investoren für "risk on" gesorgt hatte, beschert nun die erneute Schließung "risk off". Nun bleibt erst einmal abzuwarten, wo der Rücksetzer wieder Käufer an den Markt lockt, denn "Buy the dip" stellte sich jüngst einmal mehr als eine ertragreiche Strategie heraus. Der DAX verliert moderate 1,3 Prozent auf 24.372 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,3 Prozent tiefer bei 5.979 Zählern. Die Sektoren Energie sowie Versorgung notieren im Plus, alle anderen Subindizes im Stoxx-Europe-600 werden mit Abschlägen gehandelt.

Seismograph für die Entwicklung im Nahen Osten ist weiterhin der Ölpreis, am Terminmarkt schießt der Preis für ein Barrel der Sorte Brent um 6,1 Prozent auf 95,88 Dollar nach oben. Aber auch dieses Plus ist eher moderat und noch deutlich unterhalb der Marke von 100 Dollar. Am Wochenende hat der Iran die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und dies mit der Weigerung der USA begründet, ihre Seeblockade aufzuheben. Zudem hätten die USA am Sonntag ein unter iranischer Flagge fahrendes Schiff beschossen, geentert und beschlagnahmt, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf das US Central Command.

Unsicher ist auch, ob die für diese Woche geplanten Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA weitergeführt werden. Momentan zeichnet sich ab, dass der Iran bisher keine Delegation nach Islamabad gesandt hat, wo die Gespräche stattfinden sollen. Am Mittwoch endet zudem die zweiwöchige Feuerpause, hier gilt es eine Verlängerung zu erzielen.

Commerzbank legen gegen den Trend um 2 Prozent zu. Die Aufforderung von Unicredit-CEO zur Transformation treibt. Die an der Übernahme der Commerzbank interessierte italienische Unicredit ist der Ansicht, dass das Frankfurter Kreditinstitut "auf zukünftige Herausforderungen unzureichend vorbereitet ist und sich zu sehr auf kurzfristigen Erfolg konzentriert". Nötig sei stattdessen eine Neupositionierung, um für die Zukunft gerüstet zu sein, heißt es in einer Mitteilung der Unicredit.

SAP geben im frühen Handel um 3 Prozent nach. Die Walldorfer legen am Donnerstag ihre Geschäftszahlen zum ersten Quartal vor. Die Aktie hat dieses Jahr bereits etwa 25 Prozent verloren. Investoren fürchten, dass SAP im KI-Rennen unter die Räder kommen könnte, weil das Geschäftsmodell angesichts des KI-Booms gefährdet scheint. Doch SAP mischt bei KI selbst kräftig mit und hat ihre Bemühungen zuletzt verstärkt. Wie gefragt die SAP-Software ist, wird sich im Wachstum der Cloud-Erlöse und im Cloud-Auftragsbestand zeigen, die bei der Präsentation der Erstquartalszahlen ebenso wie der Ausblick im Vordergrund stehen werden.

Die Aktie von Tui verliert mit der Entwicklung im Nahen Osten knapp 4 Prozent. Leicht positiv hebt ein Marktteilnehmer hervor, dass die beiden Kreuzfahrtschiffe von Tui-Cruises am Wochenende die Straße von Hormus passieren konnten.

Positiv werden Geschäftszahlen von Wacker Chemie interpretiert, die Aktie legt um 1 Prozent zu. Beim Wachstum werde das Unternehmen optimistischer und erwarte nun ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich nach zuvor im niedrigen einstelligen Prozentbereich, merkt Jefferies an. Hier dürfte der Konsens deutlich nach oben gehen, der bei einem Plus von 1,2 Prozent liege.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.978,69  -1,3   -79,02    6.057,71      3,2 
Stoxx-50    5.120,55  -1,1   -56,41    5.176,96      4,1 
DAX      24.372,05  -1,3  -330,19    24.702,24      -0,5 
MDAX      31.458,21  -1,6  -493,89    27.039,42      2,8 
TecDAX     3.707,50  -1,5   -58,02    3.091,28      2,3 
SDAX      18.070,35  -1,1  -198,44    13.062,07      5,2 
CAC       8.332,98  -1,1   -92,15    8.425,13      2,3 
SMI      13.226,63  -1,5  -200,09    13.426,72      -0,3 
ATX       5.878,53  -1,3   -79,17    5.957,70      10,4 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:00 Uhr 
EUR/USD      1,1759  -0,0  -0,0003     1,1762     1,1797 
EUR/JPY      186,94  +0,2   0,3900     186,55    187,6100 
EUR/CHF      0,9195  0,0   0,0000     0,9195     0,9218 
EUR/GBP      0,8706  +0,1   0,0005     0,8701     0,8696 
USD/JPY      158,97  +0,2   0,3600     158,61    159,0200 
GBP/USD      1,3502  -0,1  -0,0012     1,3514     1,3565 
USD/CNY      6,8195  +0,0   0,0026     6,8169     6,8180 
USD/CNH      6,8194  +0,1   0,0059     6,8135     6,8173 
AUS/USD      0,7148  -0,3  -0,0018     0,7166     0,7158 
Bitcoin/USD  74.773,04  +0,2   111,79    74.661,25   73.854,51 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     89,03  +6,2    5,18      83,85 
Brent/ICE     95,88  +6,1    5,50      90,38 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.788,29  -0,8   -40,01    4.828,30 
Silber       79,34  -1,8   -1,44      80,79 
Platin     2.069,38  -1,6   -33,90    2.103,28 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 20, 2026 04:04 ET (08:04 GMT)

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