Anzeige
Mehr »
Montag, 20.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
China - das Pentagon - und dieses Unternehmen!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
342 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Leichter mit erneuter Schließung der Straße von Hormus

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter mit erneuter Schließung der Straße von Hormus

DOW JONES--Nach der Hausse an den europäischen Aktienmärkten zum Wochenschluss geht es mit den Kursen am Montagmittag wieder nach unten. Während am Freitag noch die Öffnung der Straße von Hormus bei Investoren für "risk on" gesorgt hatte, beschert nun die erneute Schließung "risk off". Nun bleibt erst einmal abzuwarten, wo der Rücksetzer wieder Käufer an den Markt lockt, denn "Buy the dip" stellte sich jüngst einmal mehr als eine ertragreiche Strategie heraus. Der DAX verliert moderate 1,4 Prozent auf 24.365 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,4 Prozent tiefer bei 5.973 Zählern. Die Sektoren Energie sowie Versorgung notieren im Plus, alle anderen Subindizes im Stoxx-Europe-600 werden mit Abschlägen gehandelt.

Seismograph für die Entwicklung im Nahen Osten ist weiterhin der Ölpreis, am Terminmarkt schießt der Preis für ein Barrel der Sorte Brent um 6,1 Prozent auf 95,85 Dollar nach oben. Aber auch dieses Plus ist eher moderat und noch deutlich unterhalb der Marke von 100 Dollar. Am Wochenende hat der Iran die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und dies mit der Weigerung der USA begründet, ihre Seeblockade aufzuheben. Zudem hätten die USA am Sonntag ein unter iranischer Flagge fahrendes Schiff beschossen, geentert und beschlagnahmt, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf das US Central Command. An den Anleihemärkten ziehen die Renditen nach der Entspannung der vergangenen Tage wieder an.

Unsicher ist auch, ob die für diese Woche geplanten Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA weitergeführt werden. Momentan zeichnet sich ab, dass der Iran bisher keine Delegation nach Islamabad gesandt hat, wo die Gespräche stattfinden sollen. Am Mittwoch endet zudem die zweiwöchige Feuerpause, hier gilt es eine Verlängerung zu erzielen.

Commerzbank legen gegen den Trend um 1,1 Prozent zu. Die Aufforderung von Unicredit-CEO zur Transformation treibt. Die an der Übernahme der Commerzbank interessierte italienische Bank ist der Ansicht, dass das Frankfurter Kreditinstitut "auf zukünftige Herausforderungen unzureichend vorbereitet ist und sich zu sehr auf kurzfristigen Erfolg konzentriert". Nötig sei stattdessen eine Neupositionierung, um für die Zukunft gerüstet zu sein, heißt es in einer Mitteilung der Unicredit (-2,1%).

SAP verlieren nach der jüngsten Erholung zu Wochenbeginn 3,8 Prozent. Die Walldorfer legen am Donnerstag ihre Geschäftszahlen zum ersten Quartal vor. Die Aktie hat dieses Jahr bereits etwa 25 Prozent verloren. Investoren fürchten, dass SAP durch KI-Disruptionen unter die Räder kommen könnte. Doch SAP mischt bei KI selbst kräftig mit und hat ihre Bemühungen zuletzt verstärkt. Wie gefragt die SAP-Software ist, wird sich im Wachstum der Cloud-Erlöse und im Cloud-Auftragsbestand zeigen, die bei der Präsentation der Erstquartalszahlen ebenso wie der Ausblick im Vordergrund stehen werden.

Für die Aktie der Lufthansa geht es mit dem wieder anziehenden Ölpreis um 3,6 Prozent nach unten. Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat das Thema Kerosinversorgung zur Chefsache erkoren und zum Branchengipfel geladen. Wie die Analysten von Jefferies anmerken, warnte die Internationale Energieagentur (IEA) in der Vorwoche bereits, dass bestimmten europäischen Ländern innerhalb der nächsten sechs Wochen physische Engpässe bei Flugzeugkraftstoff drohen könnten, falls der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus weiterhin eingeschränkt bleibe. Laut IEA liefert der Nahe Osten rund 75 Prozent der europäischen Kerosin-Importe. Ryanair verlieren 3 Prozent, Air France-KLM 3,3 und IAG 3 Prozent. Für Tui geht es um 2,8 Prozent nach unten.

Positiv werden Geschäftszahlen von Wacker Chemie interpretiert, die Aktie notiert 1,5 Prozent fester. Beim Wachstum werde das Unternehmen optimistischer und erwarte nun ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich nach zuvor im niedrigen einstelligen Prozentbereich, merkt Jefferies an. Hier dürfte der Konsens deutlich nach oben gehen, der bei einem Plus von 1,2 Prozent liege.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.972,54  -1,4   -85,17    6.057,71      3,1 
Stoxx-50    5.114,62  -1,2   -62,34    5.176,96      4,0 
DAX      24.365,00  -1,4  -337,24    24.702,24      -0,5 
MDAX      31.464,80  -1,5  -487,30    27.039,42      2,8 
TecDAX     3.709,52  -1,5   -56,00    3.091,28      2,4 
SDAX      18.094,94  -1,0  -173,85    13.062,07      5,4 
CAC       8.333,48  -1,1   -91,65    8.425,13      2,3 
SMI      13.219,82  -1,5  -206,90    13.426,72      -0,4 
ATX       5.865,02  -1,6   -92,68    5.957,70      10,1 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:20 Uhr 
EUR/USD      1,1773  +0,1   0,0011     1,1762     1,1807 
EUR/JPY      187,07  +0,3   0,5200     186,55    186,4700 
EUR/CHF      0,9193  -0,0  -0,0002     0,9195     0,9200 
EUR/GBP      0,8705  +0,1   0,0004     0,8701     0,8704 
USD/JPY      158,89  +0,2   0,2800     158,61    157,9300 
GBP/USD      1,3521  +0,1   0,0007     1,3514     1,3561 
USD/CNY      6,8174  +0,0   0,0005     6,8169     6,8169 
USD/CNH      6,816  +0,0   0,0025     6,8135     6,8159 
AUS/USD      0,7154  -0,2  -0,0012     0,7166     0,7187 
Bitcoin/USD  75.152,60  +0,7   491,35    74.661,25   77.956,03 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     89,07  +6,2    5,22      83,85 
Brent/ICE     95,14  +5,3    4,76      90,38 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.787,10  -0,9   -41,20    4.828,30 
Silber       79,16  -2,0   -1,63      80,79 
Platin     2.071,10  -1,5   -32,18    2.103,28 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 20, 2026 07:22 ET (11:22 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.